Steht ein globaler Krieg bevor? Brennpunkt Israel

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Re: Steht ein globaler Krieg bevor? Brennpunkt Israel

Ungelesener Beitragvon Heidefriedhof » Freitag 23. November 2012, 13:10

Israel beschränkt Zugang zum Tempelberg

Eingeschränkter Zugang zum Freitagsgebet auf dem Tempelberg in Jerusalem: Nur Männer über 40 Jahren, die über von den israelischen Behörden ausgestellte Ausweispapiere verfügten, dürfen den Bereich in Ost-Jerusalem betreten. So will Israel die Sicherheit wahren.

Auf den Jerusalemer Tempelberg kommt als Mann heute nur, wenn er 40 Jahre oder älter ist. reuters

Für Frauen sei der Zugang dagegen nicht beschränkt, erklärte die Polizei. Zudem würden zahlreiche Sicherheitskräfte an gefährdeten Orten in der Altstadt postiert. Auf dem Tempelberg erhebt sich neben dem Felsendom auch die Al-Aksa-Moschee, das drittwichtigste islamische Heiligtum nach Mekka und Medina.

Siedler zerstören Olivenbäume

In der Nähe von Hebron im Westjordanland zerstörten nach palästinensischen Angaben jüdische Siedler rund 400 Olivenbäume. Er habe die offenbar am Vortag ausgerissenen Pflanzen am Donnerstag im Dort Hawara vorgefunden, sagte ihr Eigentümer Dschamil Hoschijeh der Nachrichtenagentur AFP.

Auf einem Schild habe geschrieben gestanden: «Gruss aus Tel Aviv» und «Gruss aus Beerscheba», offensichtlich in Anspielung auf die jüngsten Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf diese beiden Städte. Die israelische Armee bestätigte auf Anfrage, es seien bis zu 400 entwurzelte Olivenbäume entdeckt worden. Hierzu seien Ermittlungen eingeleitet worden.


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Re: Steht ein globaler Krieg bevor? Brennpunkt Israel

Ungelesener Beitragvon R_F_I_D » Freitag 23. November 2012, 13:37

Nun alles Prophetie, denn sie wollen das Land teilen und den Tempelberg muslimisch machen, aber Gott ist klar in seinem Wort.


Joe 3:1 Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich die Gefangenschaft Judas und Jerusalems wenden werde,
Joe 3:2 dann werde ich alle Nationen versammeln und sie in das Tal Josaphat hinabführen; und ich werde daselbst mit ihnen rechten über mein Volk und mein Erbteil Israel, welches sie unter die Nationen zerstreut haben;
Joe 3:3 und mein Land haben sie geteilt, und über mein Volk das Los geworfen; und den Knaben haben sie um eine Hure gegeben, und das Mädchen um Wein verkauft, den sie getrunken haben. -
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Re: Steht ein globaler Krieg bevor? Brennpunkt Israel

Ungelesener Beitragvon R_F_I_D » Freitag 23. November 2012, 16:27

Mursi-Gegner stecken mehrere Parteibüros in Brand


Kairo - Demonstranten haben die Sitze der aus den Muslimbrüdern hervorgegangenen Partei des Staatschefs in drei Städten Ägyptens in Brand gesteckt. Ziel seien die Vertretungen der Partei für Freiheit und Gerechtigkeit in Suez, Ismailija und Port Said gewesen, berichtete das ägyptische Staatsfernsehen am Freitag.


Unterstützer und Gegner von Präsident Mohammed Mursi lieferten sich nach dem Freitagsgebet heftige Auseinandersetzungen. In der Küstenstadt Alexandria bewarfen sich Tausende Anhänger beider Seiten vor einer Moschee mit Steinen. Gegner des Präsidenten warfen außerdem Feuerwerkskörper auf Anhänger der Muslimbruderschaft, der auch Mursi angehört. Diese schützten sich mit Gebetsteppichen vor den Wurfgeschossen. Mindestens 15 Menschen wurden bei den Krawallen verletzt. Auch in den Städten Assiut und Gizeh kam es zur selben Zeit zu ähnlichen Auseinandersetzungen. Dort wurden Büros der Muslimbruderschaft in Brand gesteckt.

Kritik am "Staatsstreich"

Die Opposition hatte zuvor zu Massenprotesten aufgerufen, denn Mursi hatte am Donnerstag in einem Verfassungszusatz verfügt, dass von ihm "zum Schutz der Revolution getroffene Entscheidungen" rechtlich nicht mehr angefochten werden können. Auch die Verfassungsversammlung könne nicht mehr von Gericht aufgelöst werden. Außerdem entließ der Präsident Generalstaatsanwalt Abdel Meguid Mahmoud.

Auch auf dem Kairoer Tahrir-Platz versammelten sich Anhänger der Opposition, um gegen den als "Staatsstreich" kritisierten Schritt zu demonstrieren. Vor dem Präsidentenpalast in der Hauptstadt kamen Unterstützer von Mursi zusammen und skandierten Slogans wie "Das Volk unterstützt die Entscheidungen des Präsidenten".

"Mursi, Übergangsdiktator"

Vor einer Moschee in Kairo sagte Mursi, Ägypten werde auf seinem Weg weitergehen und lasse sich dabei nicht aufhalten. Er erfülle seine Pflichten im Sinne Gottes und der Nation. Ohne einen klaren Plan könne es keinen Sieg geben, und er habe diesen Plan.

Führende Oppositionelle werfen Mursi vor, sich als "neuer Pharao" zu gebärden und die Macht im Staat an sich zu reißen. Die ägyptische Tageszeitung "Al-Masri Al-Jum" titelte am Freitag: "Mursi, Übergangsdiktator". Mursi habe "sämtliche staatliche Macht an sich gerissen und sich selbst zu Ägyptens neuem Pharao ernannt", kritisierte der frühere Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei via Twitter.

Mit Mursis Vorgehen sei die Revolution abgewürgt worden, sagte ElBaradei. Der Präsident habe sich selbst zum "Herrscher auf Befehl Gottes" ernannt. "Wir wollen keinen neuen Diktator", erklärte auch die Publizistin Mona al-Tahawi. "Die Revolution akzeptiert keinen neuen Diktator", zitierte der TV-Sender al-Arabija den ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Hamdien Sabahi.

Ein Vertreter der islamistischen Partei für Freiheit und Justiz verteidigte Mursis Schritt dagegen. Das Vorgehen sei notwendig, um die Errungenschaften der Revolution gegen Ex-Machthaber Husni Mubarak zu verteidigen. So habe es bislang kein rechtliches Mittel gegeben, die Ex-Beamten zur Verantwortung zu ziehen, die für den Tod Hunderter Demonstranten während des Volksaufstands verantwortlich seien.


Auch knapp zwei Jahre nach dem Sturz Mubaraks hat Ägypten noch keine neue Verfassung, die eine Voraussetzung für neue Parlamentswahlen ist. Das erste Parlament, das die Muslimbrüder beherrschten, wurde von einem Gericht aufgelöst. Die verfassungsgebende Versammlung hat ihre Arbeit noch nicht beendet. Viele Liberale und Christen wollen sich nicht mehr daran beteiligen. Sie streiten sich mit den Konservativen darüber, welche Rolle der Islam einnehmen soll und fordern die Auflösung der Versammlung. Mursi garantierte ihr aber am Donnerstag per Erlass die Immunität.

Die jüngste Entwicklung in dem nordafrikanischen Land wird auch im Ausland kritisch verfolgt: Die EU forderte Mursi auf, den demokratischen Prozess in Ägypten zu respektieren und sich an seine entsprechenden Verpflichtungen zu halten. Die Uno-Menschenrechtsbeauftragte Navi Pillay äußerte sich besorgt über die Auswirkungen auf die Rechtsstaatlichkeit des Landes.
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Re: Steht ein globaler Krieg bevor? Brennpunkt Israel

Ungelesener Beitragvon Heidefriedhof » Freitag 30. November 2012, 11:46

Uno erkennt Palästina als Staat an Uno-Vollversammlung: Der Triumph des Mahmud Abbas

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Diplomatischer Triumph über den Erzfeind Israel: Mit überwältigender Mehrheit hat die Uno-Vollversammlung Palästina als beobachtenden Nicht-Mitgliedstaat aufgenommen. US-Außenministerin Clinton bezeichnete die Entscheidung als unglücklich. Europa zeigte sich bei der Abstimmung gespalten.
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New York - Historischer Tag bei den Vereinten Nationen: Mehr als sechs Jahrzehnte nach Gründung Israels hat die Uno-Vollversammlung mit großer Mehrheit Palästina als Staat mit Beobachterstatus bei der Uno anerkannt. Die Abstimmung am Donnerstagabend in New York gegen den Widerstand der USA und anderer westlicher Länder gilt als einer der größten diplomatischen Triumphe der Palästinenser über den Erzfeind Israel. Es gibt allerdings Befürchtungen, dass der vor allem symbolische Schritt den stockenden Friedensprozess im Nahen Osten weiter belastet.

138 der 193 Uno-Mitglieder stimmten am Donnerstag für eine solche Anerkennung Palästinas, nur neun dagegen. 41 enthielten sich, darunter Deutschland. Das Ergebnis stellt einen großen Erfolg für die Palästinenser dar, weil eine einfache Mehrheit von 97 Staaten genügt hätte.

In der Uno-Vollversammlung fielen sich Diplomaten in die Arme und klopften, über die konsternierten Blicke israelischer und amerikanischer Vertreter hinweg, Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf die Schulter.

Gegen die Resolution stimmten unter anderem Israel und die USA. Mehrere enge Verbündete Israels wie Deutschland enthielten sich. Auch Großbritannien und die Niederlande folgten dieser Linie. Italien, Frankreich und die Schweiz, Spanien und Portugal, Österreich und Luxemburg, Norwegen und Dänemark stimmten für die Anerkennung. Die Bemühungen für eine gemeinsame Haltung der Europäischen Union waren im Vorfeld gescheitert.

Ein westlicher Diplomat sprach "vom schlechtesten Timing der Weltgeschichte." Der Antrag hätte Israel so oder so gereizt, ihn aber mitten im israelischen Wahlkampf vorzubringen sei "in etwa so diplomatisch wie ein Fausthieb". Und ein anderer sagt, es sei zudem "ein Schlag ins Gesicht" von US-Präsident Barack Obama, der Frieden mit Israel zur Bedingung gemacht hatte.

"Unglückliche und kontraproduktive Entscheidung"

US-Außenministerin Hillary Clinton bezeichnete die Entscheidung als unglücklich und kontraproduktiv. Sie werde zu mehr Hindernissen im Friedensprozess führen. "Die Vereinigten Staaten von Amerika bitten die Palästinenser und Israelis die Friedensverhandlungen ohne Vorbedingungen wieder aufzunehmen", sagte die US-amerikanische Botschafterin Susan Rice.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat angesichts der Anerkennung vor iranischem Terror vom Westjordanland aus gewarnt. "Wir werden es nicht zulassen, dass Judäa und Samaria (Westjordanland) so wie der Libanon und der Gazastreifen zu einem Stützpunkt für iranischen Terror werden", hieß es aus seinem Büro. "Die Welt hat die Rede von Abbas gesehen, die von Hass und Gift gegen Israel sowie von Lügen über die israelische Armee und Israelis strotzte", hieß es zudem aus Netanjahus Büro. "So spricht niemand, der Frieden will."

Abbas hatte bei der Begründung des Antrags auf Anerkennung der Palästinenser als Uno-Beobachterstaat Israel unter anderem Rassismus, Apartheid, Kolonialismus, ethnische Säuberungen und die Ermordung von Zivilisten vorgeworfen, zugleich aber den Friedenswillen der Palästinenser betont. Er drängte die Vollversammlung zu der "Geburtsurkunde für den Palästinenserstaat". Die Anerkennung als Staat sei die "letzte Chance" für eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt.

Stimmrecht gibt es für die Palästinenser nicht

Die Anerkennung als Beobachterstaat ist allerdings nur innerhalb der Uno-Organisation wirksam. Als Beobachterstaat, wie es auch der Vatikan ist, können die Palästinenser in Ausschüssen mitarbeiten und haben Rederecht. Auch Stimmrecht in der Vollversammlung gibt es für die Palästinenser nicht. Allerdings können sie nun beim Internationalen Strafgerichtshof als Kläger auftreten und Israels Siedlungen in den besetzten Gebieten auf die Tagesordnung bringen. Außerdem ist der Beobachterstatus ein Sprungbrett zur Vollmitgliedschaft.

Tausende Palästinenser haben im Westjordanland und im Gazastreifen mit Freudenfesten, Hupkonzerten und Schüssen in die Luft ihre Anerkennung als UN-Beobachterstaat begrüßt. Die größte Kundgebung gab es in Ramallah. Im politischen und wirtschaftlichen Zentrum des Westjordanlandes hatten etwa 3000 Menschen die kämpferische UN-Rede des Palästinenserpräsidenten unter großem Beifall auf einer Leinwand verfolgt. Männer, Frauen und Kinder schwenkten zu patriotischer Musik und Tanzaufführungen palästinensische Flaggen. Auch im Gazastreifen füllten sich die Straßen schnell mit begeisterten Menschen.

Israels Uno-Botschafter Ron Prosor warf wie Netanjahu den Palästinensern vor, entgegen ihren Beteuerungen nicht den Frieden zu suchen. "Israel will Frieden. Wir haben immer wieder die Hand ausgestreckt. Die Antwort waren Zurückweisung, Gewalt und auch Terrorismus." Zugleich sprach Prosor der Vollversammlung das Recht ab, über Frieden zwischen den beiden Völkern zu entscheiden: "Der einzige Weg zum Frieden ist durch Verhandlungen und Kompromisse beider Partner, nicht durch Uno-Resolutionen."

Vor mehr als einem Jahr hatten die Palästinenser bereits die Vollmitgliedschaft in den Vereinten Nationen angestrebt. Doch das geht nur über den Sicherheitsrat und da blockieren die USA, solange es keinen Frieden mit Israel gibt.


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Re: Steht ein globaler Krieg bevor? Brennpunkt Israel

Ungelesener Beitragvon R_F_I_D » Donnerstag 17. Januar 2013, 00:31

Syrien Raketenangriff?


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Der unter Druck stehende syrische Diktator Baschar el Assad hat Berichten aus Damaskus zufolge seinen Generälen befohlen, Israel mit ballistischen Raketen zu beschießen, sollte er von den Rebellen getötet werden. Die Online Zeitung Inyan Merkazi zitiert syrische Quellen, dass Assad bei einem Treffen mit seinen obersten Generälen Bedenken äußerte, er könne von amerikanischen High Tech Raketen getroffen werden, die vor kurzem an die Rebellen geliefert worden sind, oder von einem gewalttätigen Mob getötet werden, wie es beim libyschen Diktator Muamar Gaddafi der Fall war.

Sollte eines dieser Szenarien eintreffen, soll Assad seinen Generälen befohlen haben, sein beträchtliches Raketenarsenal auf Israel und Ägypten abzuschießen. Der Grund Israel anzugreifen ist offensichtlich. Syrien ist offiziell im Kriegszustand mit Israel und unterstützt Terrorgruppen, die den jüdischen Staat zerstören wollen. Trotz der feindseligen Haltung seiner arabischen Nachbarn würde Assad noch einen positiven Abgang haben, wenn seine letzte Handlung die Zerstörung israelischer Städte wäre.

Assad ist zudem wütend auf Ägypten, weil die neue Regierung der Muslimbrüder die syrischen Rebellen unterstützt, von denen viele die gleiche islamistische Ideologie teilen. Als der syrische Aufstand im letzten Jahr immer intensiver wurde, warnte Assad, dass er das Pulverfass des Nahen Ostens entzünden würde, sollte seine Herrschaft wirklich gefährdet werden. Diese Drohung bleibt eine reale Gefahr.
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