Fremdimpulse

Hier kannst Du Texte oder Zusammenfassungen oder ähnliches reinstellen das du selber ausgearbeitet hast.

Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Samstag 17. September 2016, 16:11

Der Evangelist D. L. Moody (1837-1899) predigte am Vorabend der Nacht, in der die Stadt Chicago durch einen verheerenden Brand verwüstet wurde, vor ungefähr 2500 Menschen über das Thema “Was soll ich denn mit Jesus tun?”. Zum Schluss sagte er: “Nimm dieses Wort mit nach Hause und denk darüber nach. Am nächsten Sonntag komm wieder und sage mir dann, was du mit Ihm tun willst!”
Kurz nach Ende der Zusammenkunft wurde Brandalarm gegeben. Es dauerte nicht lange, bis die ganze Stadt in Flammen stand. Gegen Mitternacht brannte auch der Saal aus, in dem Moody gepredigt hatte. Tausende von Menschen kamen in den Flammen um, darunter auch viele, die am Tag zuvor im Saal gewesen waren. Sie bekamen nicht die Gelegenheit, eine Woche lang über die Frage nachzudenken: “Was soll ich denn mit Jesus tun?” Seit diesem Tag hat der große Prediger nie mehr davon gesprochen, dass man sich für die Entscheidung für Jesus irgendeine Frist setzen soll. Mit Ernst drang er immer wieder darauf, dass man die Wahl sofort treffen und sich heute zu Gott bekehren muss. Gottes Wort sagt: “Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!” (Hebräer 4,7

Bild
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Dienstag 20. September 2016, 00:51

Ein Evangelist predigte einst unter freiem Himmel über das Bibelwort „und die Tür ward verschlossen“. Unter den Zuhörern befanden sich auch zwei Jugendliche, die meinten, leichtfertig über das Gehörte hinweggehen zu können.
Bei dem oft wiederholten Wort: „Und die Tür ward verschlossen“, stieß der eine den anderen an und sagte leise: „Das ist nicht schlimm; wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere.“
Kaum hatte der Spötter diese Worte geflüstert, als der Prediger, der weit entfernt von den beiden stand, ausrief: „Allerdings mag mancher an das Sprichwort denken: ,Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere.‘ Es ist wirklich so! Sobald die Tür des Himmels für dich verschlossen ist, tut sich die Tür der Hölle vor dir auf. Wenn du vom Himmel ausgesperrt bist, trittst du in die Hölle ein.“
Diese Worte trafen die beiden Spötter ins Herz, und sie folgten der Aufforderung des Evangelisten und fanden im Glauben das Heil ihrer Seele. Es ist wohl angebracht, über das Textwort des Evangelisten nachzudenken: „Und die Tür ward verschlossen“

Autor unbekannt
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Samstag 24. September 2016, 00:33

Mut steckt an

In Nagasaki in Japan war eine Schule, die von 150 Knaben besucht wurde. Einer der Schüler war ein Christ. Da er einen weiten Weg zur Schule hatte, brachte er sein Mittagsbrot mit und verzehrte es in der Pause. Eines Tages sahen seine Mitschüler, die ihn scharf beobachteten, wie er vor dem Essen die Hände zum Gebet faltete. Alsbald liefen sie zum Direktor und verklagten ihn, er habe gezaubert. Voller Schadenfreude standen sie im Kreise umher, als der Junge sich nun vor dem Lehrer verantworten musste.
Der also Beschuldigte aber zeigte keine Spur von Furcht. Mit lauter Stimme erklärte er: „Ich bin ein Christ und habe Gott für mein Essen gedankt und ihn gebeten, es mir zu segnen.“ Gespannt wartete die Schar auf das Urteil des Direktors. Wer beschreibt ihr Erstaunen, als der Lehrer vor ihren Augen den kleinen Beter in seine Arme schloss und sagte: „Mein Junge, ich bin auch ein Christ. Aber ich wagte nicht, es die anderen merken zu lassen.
Von heute an will ich mit Gottes Hilfe so leben, wie es einem Christen geziemt.“ Ist es nicht ein Jammer, dass der Mutigen so wenige sind?

Autor unbekannt

Bild
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 25. September 2016, 19:47

Wen kennen wir?

Der berühmte Schriftsteller Mark Twain war einmal mit seiner Tochter in Europa unterwegs. Überall wo er hinkam wurde er von hohen Persönlichkeiten empfangen und geehrt. Als sich die Reise dem Ende zuneigte, sagte ganz unerwartet seine Tochter zu ihm: „Papa, außer Gott, kennst du wohl alle Menschen, nicht wahr?“ In ihrem kindlichen Sinn war ihr wohl gar nicht bewusst, welch eine Wahrheit sie hier zum Ausdruck gebracht hatte..
Außer Gott – ja und gerade IHN müsste man kennen. Der Herr Jesus hatte einmal das verbindliche Wort gesagt: Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen. (Joh.17, 3). Es ist darum nicht so wichtig wen wir auf Erden kennen – wichtig ist, Gott und seinen Sohn Jesus Christus zu kennen

Autor unbekannt
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 30. September 2016, 21:46

Tom, der Zettelschneider

In London lebte ein armer, kranker Junge, der keinen Vater und keine Mutter mehr hatte, bei seiner unfreundlichen, mürrischen Pflegemutter. Er war sehr elend und sehr unglücklich, seine einzige Freude bestand darin, dass er öfter Besuch bekam von seinem Freunde Hans.
Aber einmal kam ein ganz trauriger Tag. Da erzählte ihm Hans, er gehe nun fort aufs Land zu seinem Onkel und könne Tom nie mehr besuchen.
Da weinte der arme Tom und sagte: “Jetzt verlier’ ich meinen einzigen Freund, o, was fang ich an?”
“Weine nicht,” sagte Hans, “ich habe Geld für dich gespart, eine ganze Mark, die schenk ich dir zum Trost.”
Aber Tom jammerte weiter. “Was soll ich mit dem Geld?”, sagte er, “Meinen Freund will ich!”
Da dachte Hans ernstlich nach, wie er ihn wohl trösten könnte, und plötzlich rief er: “Weißt du was, Tom? Unten im Laden bei Herrn Fischer hab ich ein dickes Buch liegen sehen, darauf steht “nur eine Mark”, das will ich dir für dein Geld holen, da müssen doch viele, viele Geschichten drinstehen, und du hast einen Zeitvertreib, wenn ich fort bin.”
Damit war Tom einverstanden, er trocknete sich die Augen, und bald hielt er das schöne, dicke Buch in den Händen.
Es war eine Bibel.
Nun begann eine neue Zeit für den armen Tom. Er las und las. Erst las er das Alte Testament, und manche Worte bohrten sich schon in seine Seele. Wie er aber in das Neue Testament hineinkam, da wurde es helle in seinem Herzen, er sah wie, lieb ihn Jesus hatte, und er fing an, Ihn zu lieben von ganzer Seele.
Aber nun wollte er etwas für Ihn tun, o was konnte er, der arme, kleine Tom, wohl für den Heiland tun? Sein Herz brannte vor Liebe, und er wollte das dem Heiland so gern, so gern zeigen! Aber wie? Tom fing an zu beten um Arbeit für den Heiland.
Jetzt fiel’s ihm ein. Die lieben, schönen Bibelsprüche auf Papierstreifen schreiben und aus dem Fenster auf die Straße hinabflattern lassen, dann mussten die Vorübergehenden sie lesen und auch lieben den Jesus kennen lernen! Aber dazu gehört Papier und Tinte! Tom bittet seine Pflegemutter, ihm zweimal in der Woche statt seiner Morgenmilch Tinte und Papier zu geben; verdrießlich und spottend tut sie’s und nun beginnt Tom seine herrliche Arbeit für den Heiland. Tag um Tag wirft er seine sauber geschriebenen Bibelsprüche zum Fenster hinaus.
Eines Tages tritt hastig ein elegant gekleideter, junger Mann ins niedere Stübchen. “Wo ist der Tom?”, fragt er.
“Hier liegt er,” sagt Tom und sieht ihn freundlich an.
Jetzt setzt sich der feine Herr an sein Bett, küsst sein blasses Gesicht und sagt: “Deine Sprüche haben mich zu Jesus geführt, und heute, Tom, fand ich den Spruch: “Wirke, so lange es Tag ist, es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.” Ich will für Jesus wirken, Tom, ich werde Missionar.”
Wie glücklich war unser Tom, und wie dankbar beteten die beiden miteinander!
An demselben Tage, als auf Toms Grabhügel die frischen Kränze niedergelegt wurden, kniete in der Kathedrale auf den Stufen des Altars ein ernster, junger Mann und wurde eingesegnet, um auszuziehen als Missionar unter die Heiden. Das war jener junge Referendar, der durch Tom gewonnen war für den Heiland.

Autor unbekannt
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Samstag 1. Oktober 2016, 22:07

Ein hoher Preis

In einer kleinen englischen Stadt lebte ein Pastor namens George Thomas. Eines Sonntags kam er zum Gottesdienst und brachte einen alten, verrosteten Vogelkäfig mit. Er stellte ihn auf der Kanzel ab. Einige der Gottesdienstbesucher rümpften schon die Nase, und wie um ihnen zu antworten, begann Pastor Thomas seine Rede:

Liebe Gemeinde,

ich machte gestern einen Spaziergang durch die Stadt, als ich auf einen jungen Mann stieß, der diesen Vogelkäfig bei sich hatte. Auf dem Boden des Käfigs saßen drei wilde Vögel, die vor Kälte und Angst zitterten. Ich hielt den Jungen an fragte: "Was hast Du da in dem Käfig?"

"Nur ein paar alte Vögel," war die Antwort.

"Und was willst Du mit denen anstellen?" fragte ich.

"Ich nehme sie mit nach Hause und habe meinen Spaß mit ihnen," antwortete er. "Ich werde sie ein bißchen ärgern und ihnen die Federn auszupfen, um sie dazu zu bringen, gegeneinander zu kämpfen. Ich sage Ihnen, das wird ein Spaß!"

"Aber früher oder später verlierst Du die Lust an ihnen. Was dann?"

"Ach, dann sind da meine Katzen. Sie lieben Vögel so. Ich werde sie dann ihnen vorsetzen."

Der Pastor schwieg für einen Augenblick.

"Wieviel willst Du für diese Vögel haben, mein Junge?"

"Hey! Nennen Sie sie nicht Vögel. Es sind ein paar dreckige Spatzen, mein Herr. Sie können nicht singen. Und sie sind nicht einmal schön."

"Wieviel?" fragte der Pastor nochmals.

Der junge Mann schaute an dem Pastor hoch, als ob dieser verrückt wäre, und sagte frech heraus: "100,- £."

George Thomas zog seinen Geldbeutel aus der Tasche und entnahm ihm einen Hundertmarkschein. Er legte ihn in die Hand des Jungen.

Wie der Blitz machte sich der Junge davon.

Der Pastor nahm den Käfig auf und trug ihn vorsichtig an den Rand des Ortes. Dort war eine Wiese mit einem großen Baum darauf.

Er setzte den Käfig ab und öffnete die kleine Tür. Vorsichtig brachte er die verängstigten Vögel dazu, einer nach dem anderen in die Freiheit zu fliegen."

Gut, diese Geschichte also war die Erklärung für den häßlichen Vogelkäfig auf der Kanzel. George Thomas war aber noch nicht am Ende. Er sprach weiter:

"Irgendeines Tages vor langer Zeit hatten der Teufel und Jesus Christus ein Gespräch. Satan kam gerade seines Wegs vom Garten Eden, und sein Gesicht glänzte vor Freude und Triumph.

"Mein Herr, gerade eben habe ich mir die ganze Welt mit all ihren Menschen eingefangen. Ich habe ihnen meine Falle gestellt. Und ich benutzte all meine Verschlagenheit. Sie hatten keine Chance gegen mich. Mir ist keiner entgangen."

"Was wirst Du mit ihnen anstellen?" fragte Jesus.

Satan antwortete grinsend: "Oho, ich werden meinen Spaß mit ihnen haben. Ich werde sie lehren, wie man das macht: saufen, rauchen, sich gegenseitig quälen. Und dann werde ich ihnen zeigen, wie man Gewehre erfindet und Bomben - und wie man sich damit so wunderschön umbringen kann. Ich sage Dir, das wird ein Spaß."

"Und was machst Du mit ihnen, wenn Du die Menschen und das alles leid bist?" fragte Jesus.

"Na, dann werde ich sie genüßlich abschlachten," meinte Satan stolz.

"Wieviel willst Du für sie haben?" fragte Jesus Christus.

"Aber Herr, Du willst doch nicht etwas diese vielen Menschen haben. Sie sind allesamt nichtsnutziges Pack. Du willst sie freikaufen, aber dafür werden sie dich nur hassen. Sie werden Dir ins Gesicht spucken, Dich quälen - und schließlich werden sie Dich töten. Komm, Du willst doch nicht etwa dieses Pack haben?"

"Wieviel?" fragte Gottes Sohn nochmals.

Satan schaute Jesus direkt ins Gesicht, und hämisch antwortete er: "Alle Deine Tränen, und all Dein Blut!"

Jesus sagte nur: "Es ist vollbracht!". Dann bezahlte er den Teufel aus."

Autor unbekannt
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Montag 3. Oktober 2016, 15:45

Das falsche Buch

In einem kleinen Buchladen in einer Stadt in Spanien war der Lehrling José soeben von seinem Lehrherren streng zurechtgewiesen worden, weil sich die Bücher auf den Regalen in wüstem Durcheinander befanden. José schien noch nicht begriffen zu haben, wie sein Lehrherr die Bücher geordnet zu sehen wünschte. Nun wurde es ihm noch einmal genau erklärt:
"Nicht der Einband, nicht die Menge der Seiten oder der Preis sind maßgebend bei der Einordnung, sondern allein der Inhalt. Die Regale sind deutlich gekennzeichnet:
Reisebeschreibungen, Familiengeschichten, Technisches, Landwirtschaft, Religion und so weiter. Sagt dir der Titel nichts, dann schlag das Buch auf und lies einige Abschnitte, dann kommst du bald dahinter, wo das fragliche Buch hingehört."
José machte sich an die Arbeit. Es war nicht immer so ganz einfach, das richtige Regal zu finden. Aber mit der Zeit gelang es ihm immer besser, die Bücher richtig einzuordnen.
Einmal kam ihm auch ein kleines, schwarz eingebundenes Büchlein in die Hände. Und weil José mit dem Titel des Büchleins nichts anzufangen wusste, öffnete er es und begann zu lesen. Sein Blick fiel auf die Stelle:
"Siehe, der Sämann ging aus zu säen ..." José überflog die folgenden Zeilen, las von "Dornen", von "guter Erde", von "hundertfältiger Frucht". Da hatte José keine Schwierigkeit mit dem Zuordnen - das Büchlein gehörte eindeutig unter den Titel "Landwirtschaft". Und so stellte er es auch auf das entsprechend gekennzeichnete Regal.
Einige Zeit danach betrat ein Bauer das Geschäft und fragte nach einem Buch über Ackerbau, denn er wollte sich anhand von Fachbüchern beruflich ein wenig weiterbilden. Weil der Ladenbesitzer im Augenblick nicht persönlich anwesend war, musste José den Kunden beraten. José erinnerte sich an das kleine schwarze Buch, holte es aus dem Regal und legte es dem Bauern vor, indem er darauf hinwies, dass es speziell für Landwirte geschrieben sei, denn es handle von Säen, Ernten, Unkraut und guten und schlechten Ackerböden.
Der Kunde ließ sich gern beraten und kaufte das kleine schwarze Buch.
Noch am selben Abend wollte er mit dem Studium des Fachbüchleins beginnen. Doch kaum hatte er ein wenig darin gelesen, da erkannte er zu seiner großen Enttäuschung, dass es sich um ein religiöses Buch handelte! Unwillig klappte er es zu und stellte es auf das Bücherregal zurück. An Religion hatte er keinerlei Interesse. Bei der nächsten Gelegenheit wollte er das Buch umtauschen und sich beim Buchhändler über die mangelnde Aufmerksamkeit des jungen Verkäufers beschweren.

Wieder vergingen mehrere Wochen. Noch immer stand das kleine schwarze Buch auf seinem Regal. Da wurde der Bauer plötzlich krank. Er musste mehrere Tage im Bett liegen.
Als es ihm dann wieder ein wenig besser ging, hatte er Langeweile. Er bat seine Frau, ihm etwas zum Lesen zu reichen. Die Frau trat an das Bücherregal und überlegte, was sie ihrem Mann geben sollte. Da entdeckte sie auch das kleine schwarze Buch, das sie noch nicht gesehen hatte.
"Was ist das hier für ein Buch? Hast du es schon gelesen?" fragte sie ihn.
Hierauf erzählte er ihr, wie er zu diesem Buch gekommen war.
"Sieh es dir doch einmal an, vielleicht ist es interessant und lesenswert. Jetzt hast du ja viel Zeit zum Lesen", antwortete die Frau und reichte ihm das kleine Buch. Der Bauer nahm es widerstrebend in die Hand. Doch wenig später hatte er sich bereits so sehr in den Inhalt dieses Büchleins vertieft, dass er alles um sich her vergaß und immer weiter las. Als er an die Stelle kam: Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben, hielt er zum ersten Mal an mit dem Lesen, er musste eine ganze Weile über diese Worte nachdenken. Doch dann las er wieder weiter. Alles war so völlig neu für ihn, dass er sich keine Pause gönnte und selbst das Abendessen stehen ließ. Wie sehr beeindruckte ihn, was in diesem kleinen Buch über das Leben, über die Leiden und den Tod des Herrn Jesus, des Sohnes Gottes, geschrieben stand!
Immer wieder empfand er deutlich, dass sich dieses Buch ganz persönlich an ihn wandte. Wieder stieß er auf einen Satz, der ihn persönlich ansprach: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. Der Bauer verglich diesen Satz mit dem vorausgegangenen: Kommt her zu mir ... Er erkannte, dass es der Heiland war, der ihn aufforderte, zu ihm zu kommen. Er ließ sich nicht länger bitten, kniete im Zimmer nieder und rief aus: "Herr Jesus, Sohn Gottes, Heiland der Welt, ich will kommen - hier bin ich!", und er fand Frieden und Ruhe für Herz und Gewissen.

Verfasser unbekannt

Bild
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Samstag 22. Oktober 2016, 18:06

Deutliche Fußspuren ...

Zwei Männer gingen eines Morgens am Meeresstrand entlang. Der eine war Christ, ein echter Nachfolger Jesu Christi, der andere nicht. Der Letztere hatte ein lebendiges Bewusstsein von seiner Sünde und Schuld, strebte aber danach, Gott angenehm zu werden, indem er durch ein besseres Leben vergangene Sünden gutzumachen suchte.

Auf dem Heimweg machte der Christ seinen Gefährten darauf aufmerksam, wie deutlich ihre Fußstapfen in dem feuchten Sand zu sehen waren. "Wenn Sie jetzt von mächtigen Feinden verfolgt würden, zu schnell, als dass Sie ihnen entfliehen könnten, zu stark, als dass Sie mit ihnen kämpfen könnten, rechts steile Klippen, die ihnen den Weg versperren, links die See und kein Boot in Sicht - was würden Sie dann machen?", fragte er.
"Ich würde sofort meine Fußspuren austilgen." - "Versuchen Sie es doch", sagte der Christ; und sein Gefährte machte sich gleich an die Arbeit. Nachdem er eine Weile eifrig damit beschäftigt gewesen war, rief ihn der andere dahin, wohin er stand, und sagte:
"Sehen Sie sich ihr Werk an. Würde dies irgendjemand täuschen, der Augen im Kopf hat?" - "Nein, ich glaube, die Spur ist noch deutlicher als vorher." - "Ja", erwiderte der Nachfolger Jesu, was Sie da versucht haben, gleicht den vergeblichen Anstrengungen eines Menschen, mit den Sünden seines vergangenen Lebens fertig zu werden. Gott sieht Ihr vergangenes Leben deutlicher, als Sie hier die Fußstapfen im Sand."

Schweigend gingen sie weiter. Endlich fragte der eine seufzend: "Was soll ich aber denn tun?" Nach einigen Augenblicken kam die Antwort: "Stehen Sie still und sehen Sie die Herrlichkeit des HERRN." Der Sprecher hatte gesehen, wie die Flut schnell stieg und gerade, als sie beobachtend stehen blieben, schlug eine Welle an das Land, rollte über die Fußstapfen, und als sie zurückwich, war der Sand vollständig glatt, jede Spur war verwischt. -
"So macht das Blut Jesu rein von aller Sünde, wenn wir von Herzen die Vergebung durch Sein Blut suchen," - sagte er seinem Weggefährten.

Autor unbekannt
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 11. November 2016, 17:08

2x Täglich putzte er seine Zähne ...

... mit einer klinisch getesteten

Er schlief bei offenem Fenster ...

... und mindestens 8 Stunden jede Nacht.

Er rauchte nicht, trank nicht und rührte keine Drogen an.

Er war stets nur für "Safer-Sex" und ging kein Risiko ein.

Seinen esoterischen Glücksstein, den Bergkristall, schleppte er überall mit sich.

Wegen des Elektrosmogs in der Stadt zog er sogar auf´s Land.

Er war Fahrradfundamentalist! Denn Abgase waren ihm ein Greuel.

Alle 3 Monate ließ er sich beim Doc total durchchecken.

Selbstvertändlich war er Fitness-Fan, spielte Squash,
Tennis und machte Muskeln, wo andere keine hatten:

Jede Woche ging er unter sein Sauerstoffzelt
(seit er gelesen hatte, daß sein Idol, M.Jackson, das auch macht).

"Heilfasten" stand 3 Wochen lang auf seinem jährlichen Gesundheitsprogramm.

Seine Ernährung war streng vegetarisch: Nur vollbiologische Vollwertnahrung!

Yoga machte ihn seelisch ziemlich ausgeglichen,...

... Sauna und Packungen gaben ihm Widerstandskraft gegen Erkältungen. Er wollte 100 Jahre werden !

Die Beerdigung wird am Mittwoch stattfinden.

Sein einziger Fehler:

Er hat Gott vergessen.

Er hat gelebt, als wenn diese Welt alles wäre. Er hat nicht an die Ewigkeit gedacht.
Bist auch DU dabei, diesen Fehler zu begehen ? - Das ist nicht nötig.
Die Bibel sagt uns, daß jeder, der an Jesus Christus als seinen persönlichen Retter glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Joh 3,16
Wer den Sohn hat, hat das Leben; Wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.

1. Joh. 5,12

Autor unbekannt
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 30. Dezember 2016, 19:45

Willi und der Fischkopf

In Gedanken versunken ging Willi nach Hause. Die Geschichte, die er in der Kinderschule gehört hatte, beschäftigte ihn.
Es sollten Steuern bezahlt werden und der Herr Jesus hatte Petrus beauftragt, er solle fischen gehen. Der erste Fisch, den er fangen würde, werde ein Geldstück im Maul haben. So ging Petrus fischen, und tatsächlich hatte der erste Fisch, den er fing, ein Geldstück im Maul - und so konnten die Steuern bezahlt werden.
Willis Mutter war eine sehr arme Witwe. Willi dachte, was der Herr Jesus damals tun konnte, das kann er auch jetzt für seine Mutter tun. Willi betete und sparte bis er genügend Geld hatte, um einen Fisch zu kaufen.
Als er in den Fischladen ging, stellte sich heraus, daß sein Geld für einen Fisch nicht reicht. Da erklärte Willi: Ich brauche eigentlich nur einen Fischkopf. So gab der Verkäufer dem Willi einen großen Fischkopf und wickelte ihn in Zeitungspapier.
Zu Hause sagte er: „Mama, schau, was ich habe!“ - Sie fragte: „Was hast Du denn?“
Er zeigte den Fischkopf und sagte: „Das ist zur Bezahlung unserer Rechnungen wie bei Petrus.“ Als sie nun miteinander das Maul des Fisches öffneten, fanden sie leider kein Geldstück. Willi war schwer enttäuscht. Er warf sich auf sein Bett und weinte.
In dieser Zeit schaute die Mutter flüchtig die Zeitung an, in die der Fischkopf
eingewickelt war. Zu ihrem Erstaunen entdeckte sie plötzlich ihren eigenen Namen in dem Inserat eines Rechtsanwaltbüros. Sie wurde aufgefordert sich mit diesem in Verbindung zu setzen, da sie ihnen eine Mitteilung zu ihren Gunsten zu machen hätten. Wisst Ihr was sie dort erfuhr?
Ein Verwandter, mit dem sie keinen Kontakt mehr gehabt hatten, war gestorben und hatte ihr eine Geldsumme vermacht.
Als Willi das hörte, strahlte er über das ganze Gesicht. „Dann hat der Herr Jesus mein Gebet doch erhört. Ohne den Fischkopf hätten wir nie von diesem Geld gehört.“
Diese Gebetserhörung zeigt uns, daß unser Vater im Himmel Gebete erhört, aber auch, daß diese Erhörung manchmal ganz anders sein kann, wie wir es erwartet haben.
Ihr Lieben , vergesst nicht zu beten. -
Ich wünsche Euch wunderbare Erfahrungen mit unserem Herrn Jesus.
Lest doch mal die Geschichte von Petrus mit dem Fisch zu Hause nach in Matthäus 17, in den Versen 24-27

Middleton
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

VorherigeNächste

Zurück zu Bibel ► Eigene Ausarbeitungen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron