Näher zu DIR

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Re: Näher zu DIR

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 23. Juni 2013, 23:09

Er geht hin unter Weinen und trägt den Samen zur Aussaat; er kommt heim mit Jubel und trägt seine Garben.

Psalm 126,6

Juni
23
Sonntag
Die Freude des Herrn


Der Herr Jesus hat am Kreuz von Golgatha mit Tränen gesät. Welch eine Not war es für Ihn, den Fürsten des Lebens, dort den Tod schmecken zu müssen! Was war es für Ihn, der sich selbst «das Licht» nannte, in der Finsternis des Verlassenseins von Gott zu sein!
Doch das Werk des Herrn ist nicht ohne Ergebnis geblieben. Der Tod unseres Erlösers hat eine überaus reiche Frucht gebracht, die Ihm grosse Freude bereitet. Alle Menschen, die Ihn als persönlichen Heiland und Herrn angenommen haben und noch annehmen werden, gehören zu dieser Frucht, die so wertvoll für sein Herz ist. Er freut sich auf den Moment, an dem Er seine Braut, die Versammlung, sich selbst verherrlicht darstellen wird. Und welche Freude wird es für Ihn sein, wenn Er mit dem wiederhergestellten Volk Israel jubelnd in Jerusalem einziehen wird!
Hebräer 12,2 beschreibt einen weiteren Aspekt seiner Freude: «Jesus, der Anfänger und Vollender des Glaubens, der, die Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.» Am Kreuz ist Er durch die tiefsten Tiefen gegangen und hat von den Menschen unendliche Qualen erlitten.
Aber jetzt sind seine Leiden beendet. Gott hat Ihn zu höchster Höhe erhoben. Der Herr Jesus freut sich darüber, dass Er nach seinem schweren Weg, den Er im Vertrauen auf Gott gegangen ist, nun am Ziel ist: Er sitzt zur Rechten Gottes.
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Re: Näher zu DIR

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Montag 24. Juni 2013, 17:54

Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: In dem Namen Jesu Christi, des Nazaräers, steh auf und geh umher!

Apostelgeschichte 3,6

Juni
24
Montag
Heilung statt Linderung


Als Petrus mit Johannes zum Tempel geht, trifft er am Eingang einen Mann, der von Geburt an gelähmt ist. Dieser bittet ihn um eine milde Gabe. Da erklärt ihm Petrus: «Silber und Gold habe ich nicht.» Er ist so arm, dass er dem Gelähmten kein Geld geben kann, um seine Not ein wenig zu lindern.
Petrus kann ihm etwas Besseres schenken, aber er besitzt es nicht selbst, sondern nur als Diener seines Herrn. In der Kraft Jesu Christi wirkt er ein Wunder: Der Mann wird von seinem körperlichen Gebrechen geheilt. Sofort springt er auf, steht da und geht umher.
Diese Geschichte illustriert Folgendes: Der Glaube an Jesus Christus bringt den Menschen kein Geld. Aber er macht die Herzen gesund. Das ist viel mehr. Oder anders gesagt: Der Glaube an den Herrn Jesus bekämpft nicht die Symptome, sondern löst unser Grundproblem.
Alle Menschen sind von Geburt an «gelähmt», d.h. unfähig, einen Lebensweg zu gehen, der mit Gott übereinstimmt. Viele versuchen zwar durch religiöse Aktivitäten dieses Übel zu überspielen.
Doch damit können wir keine einzige Sünde ungeschehen machen. Wir werden erst «gesund», wenn wir unsere hoffnungslose Situation zugeben und unser Vertrauen auf Jesus Christus setzen. Dann erfahren wir persönlich die Realität des nachstehenden Bibelwortes:
«Jeder, der an ihn glaubt, empfängt Vergebung der Sünden durch seinen Namen» (Apostelgeschichte 10,43).
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Re: Näher zu DIR

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Dienstag 25. Juni 2013, 18:25

Als ich schwieg, verzehrten sich meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag. Denn Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand.

Psalm 32,3.4

Juni
25
Dienstag
Gott ist treu!


Treue ist ein Merkmal des Wesens Gottes. Es bedeutet, dass Er immer derselbe bleibt. Wir Menschen verändern uns und lernen Neues, weil unser Wissen bruchstückhaft ist. Aber Gott ist absolut und vollkommen gut. Er muss sich nie verändern. Somit können wir jederzeit zuverlässig wissen, wie Er ist. Er meint alles so, wie Er es uns in seinem Wort sagt. Er hat uns nicht im Ungewissen darüber gelassen, wer Er ist, was Er denkt und was Er tun will. Das gibt uns Sicherheit und Ruhe.
Doch wir können uns nur über seine Treue freuen, wenn wir in unserem Leben alles verurteilen, was im Widerspruch zu Ihm und zu seinem offenbarten Willen steht. Das hat der Psalmdichter am eigenen Leib erfahren. Gott war treu, als Er seine Hand erziehend auf David legte, weil dieser Sünden in seinem Leben vertuschen wollte. Schliesslich war David dann bereit, alles aufzudecken und reinen Tisch zu machen.
Wie hartnäckig sind wir Glaubende oft, bis wir gewillt sind, nicht nur offensichtliche Sünden zu bekennen, sondern auch verkehrte Denk- und Verhaltensmuster im Licht Gottes zu erkennen und zu verurteilen.
Warten wir damit nicht, bis sich körperliche Folgen daraus ergeben und der Weg zurück immer schwieriger wird. Bekennen wir Gott heute unser Unrecht, dann erfahren wir, dass Er treu ist und uns vergibt (1. Johannes 1,9).
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Re: Näher zu DIR

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Mittwoch 26. Juni 2013, 21:10

Ihr habt um den Preis eurer Seelen geirrt.

Jeremia 42,20

Juni
26
Mittwoch
Der Mensch


Ein Drittklässler bekam die Aufgabe einen Aufsatz über das Thema «Der menschliche Körper» zu schreiben. Er gab seinem Lehrer ein wahres Meisterwerk ab:
Der Kopf ist wie ein runder Ball und ziemlich hart. Das Gehirn ist drin und aussen drauf sind die Haare. Vorne ist das Gesicht, mit dem man essen und Grimassen machen kann. Der Magen ist etwas, was mitten drin ist. Wenn man nicht genug isst, tut er weh. Da hilft dann auch kein Spinat mehr. Die Arme sind dazu da, dass man einen Ball fangen kann, oder um besser an die Butter für die Brezel zu kommen. Die Finger sind an die Hand geklebt. Sie können Kreise malen oder auch im Takt auf den Tisch klopfen. Die Füsse sind etwas, wovon man zwei haben muss, weil man sonst nicht gehen kann. Für was wir die Zehen haben, keine Ahnung, aber sie drücken immer. Das ist alles. Was weiter drinnen ist, weiss ich nicht. Hab ich noch nie gesehen.
Viele Leute scheinen wider besseres Wissen ein solch oberflächliches Verständnis vom Menschen zu haben. Ihr Leben beschränkt sich auf Essen, Trinken und Vergnügen. Dass sie eine unsterbliche Seele besitzen, wollen sie nicht wahrhaben. Sie schliessen Gott bewusst aus ihrem Leben aus.
Wenn sie mit dieser Einstellung ins Jenseits abtreten, werden sie mit Schrecken feststellen müssen: Ich habe mich geirrt! Weil sie sich im Diesseits weder um Gott noch um die Errettung ihrer Seele gekümmert haben, werden sie ewig verloren gehen.
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Re: Näher zu DIR

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Donnerstag 27. Juni 2013, 19:32

Gott liess dich wandern in der grossen und schrecklichen Wüste, wo feurige Schlangen und Skorpione sind, und Dürre, wo kein Wasser ist.

5. Mose 8,15

Juni
27
Donnerstag
Durch die Wüste wandern


Die Bibel vergleicht das Leben der erlösten Christen mit der Wüstenwanderung des Volkes Israel. Unser Weg zum himmlischen Ziel führt durch eine öde, trostlose Welt, die dem neuen Leben nichts bieten kann. Drei Merkmale der Wüste können wir auf die Welt übertragen, in der wir uns täglich aufhalten müssen:
• Der Weg durch die Wüste ist beschwerlich. Unbarmherzig brennt die Sonne auf uns nieder und wir erblicken nirgends einen Schatten spendenden Baum. Genauso erleben wir die Belastungen der Welt und sehnen uns nach Linderung. Aber Gott verspricht uns: «Der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand. Nicht wird die Sonne dich stechen am Tag, noch der Mond bei Nacht» (Psalm 121,5.6).
• Wir marschieren durch eine langweilige Wüste. Immer nur Sand, Steine und Felsen! So sind unsere täglichen Pflichten bisweilen monoton. Dem Reiz des Neuen folgt die Eintönigkeit des Alltags. Doch der Herr will uns helfen, damit wir mit Ausdauer und Freude unsere Aufgaben erledigen. Ein Leben mit Ihm gibt jeden Tag echte Erfüllung.
• Die Wanderung durch die Wüste ist gefährlich. Wie schnell verirren wir uns in der endlosen Wildnis! So drohen uns in der Welt viele Gefahren, die uns vom Glaubensweg abbringen können. Aber mit der Bibel besitzen wir einen verlässlichen Reiseführer. Wenn wir unser Leben nach ihren Anweisungen ausrichten, bleiben wir auf dem rechten Weg bewahrt.
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Re: Näher zu DIR

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 28. Juni 2013, 19:43

Die Betrübnis Gott gemäss bewirkt eine nie zu bereuende Buße zum Heil.

2. Korinther 7,10

Juni
28
Freitag
Buße ist mehr als Reue


Reue ist ein Bedauern der Fehler, die wir gemacht haben. Dieses Gefühl beschleicht uns besonders dann, wenn wir den Schaden erkennen, den wir angerichtet haben. Auch die Folgen unseres Unrechts können Reue hervorrufen. Wir machen uns Vorwürfe und denken: «Wie konnte ich so dumm sein und diesen Fehler machen!», oder: «Hätte ich doch besser aufgepasst!»
Aber Buße im biblischen Sinn ist mehr. Da findet im Herzen ein Umdenken statt. Wir stellen uns auf Gottes Seite und nehmen Position gegen uns selbst ein, indem wir unser Unrecht als Sünde gegen Gott und Menschen bezeichnen. Wir denken über unsere Lebensführung so wie Gott darüber denkt. Wir verheimlichen nichts und beschönigen nichts, sondern geben unsere Verfehlungen ehrlich zu. Das fällt uns unheimlich schwer! Aber es ist der einzige Weg, auf dem wir vor dem göttlichen Gericht gerettet werden.
Darum richtet sich der Aufruf Gottes an uns alle: «Tut Buße und glaubt an das Evangelium» (Markus 1,15). Das gilt auch für dich: Denk nicht an die anderen, denk an deine Sünden. Nach echter Buße erfährst du Gottes Barmherzigkeit und Gnade. Er vergibt dir, wenn du Ihm deine Sünden bekennst und an den Erlöser Jesus Christus glaubst.
Dann darfst du das Wort des Herrn Jesus für dich nehmen: «Ebenso wird Freude im Himmel sein, über einen Sünder der Buße tut, mehr als über 99 Gerechte, die die Buße nicht nötig haben» (Lukas 15,7).
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Re: Näher zu DIR

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Samstag 29. Juni 2013, 14:07

Seid nun Nachahmer Gottes, als geliebte Kinder, und wandelt in Liebe.

Epheser 5,1.2

Juni
29
Samstag
Nachahmer Gottes


Bevor Gott uns auffordert, seine Nachahmer zu sein, schafft Er die Voraussetzungen dazu:
• Er hat uns in eine himmlische Stellung versetzt. Als seine Kinder sind wir heilig und untadelig vor Ihm in Liebe (Epheser 1,4). Aus dieser Nähe heraus können wir den Menschen zeigen, wer Gott ist.
• Er hat uns ein neues Leben geschenkt und uns zu neuen Menschen gemacht, damit wir die Fähigkeit besitzen, Gott in unserem Leben darzustellen (Epheser 4,24).
• Er hat den Heiligen Geist in unsere Herzen gesandt. Dieser ist die Kraft für ein Leben, in dem nicht die Sünde zum Zug kommt, sondern Gott gesehen wird (Epheser 4,30).
• Er hat uns durch das Leben des Herrn Jesus ein Beispiel gegeben, wie wir Nachahmer Gottes sein können. Als Mensch hat Er hier Gott vollkommen vorgestellt (Epheser 4,21).
Gott ist Licht und Liebe. Nun soll in unserem Verhalten etwas von seinem Wesen sichtbar werden.
Wir können nur in dem Mass göttliche Liebe zeigen, wie wir unseren Egoismus verleugnen. Echte Liebe erweist sich dadurch, dass wir geben statt zu fordern. Wir denken dann zuerst an das Wohl der anderen und versuchen ihnen zu helfen.
Wir können nur dann göttliches Licht verbreiten, wenn wir uns vom Bösen absondern. Es beginnt damit, dass wir alles Verkehrte in unserem eigenen Leben verurteilen. Aber es schliesst auch die Trennung vom Bösen in der Welt mit ein.
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Re: Näher zu DIR

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 30. Juni 2013, 16:17

Siehe, mein Knecht, den ich stütze, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat.

Jesaja 42,1

Juni
30
Sonntag
Siehe, mein Knecht!


«Siehe, mein Knecht!», – hat Gott gerufen,
als Er den Sohn auf Erden sah,
wie Er, vertraut mit Gottes Willen,
den Weg ging bis nach Golgatha,
altes Prophetenwort erfüllend,
das einst durch Christi Geist geschah.

«Siehe, mein Knecht!» – Der Sohn des Höchsten,
der Schöpfer-Gott macht sich zu nichts,
wird armer Mensch, im Stall geboren,
der König künftigen Geschlechts!
Zuletzt geht Er als ein Verstossner
für uns ins Feuer des Gerichts.

«Siehe, mein Knecht!» – Oh, welche Leiden
brachte sein Dienst Ihm täglich ein!
Doch blieb sein Wesen Licht und Liebe,
trotz Hass, Verachtung, Schmach und Pein.
Er wollte hier nur Gott gefallen,
der treue Zeuge für Ihn sein.

«Siehe, mein Knecht!» – Er hat nun droben
und auch auf Erden alle Macht!
Gott selbst hat seinen Jesus-Namen
zum höchsten Namen jetzt gemacht.
Bald wird aus allen Regionen
dem Herrn der Welten Ruhm gebracht.
W. Gschwind
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Re: Näher zu DIR

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Montag 1. Juli 2013, 23:41

Hierin ist die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnung für unsere Sünden.

1. Johannes 4,10

Juli
1
Montag
Gott hat gehandelt!


Durch Eigenwille und Sünde distanziert sich jeder Mensch von seinem Schöpfer. Anstatt sich für die Ansprüche Gottes zu interessieren, stellt er die eigenen Wünsche in den Mittelpunkt seines Lebens. Doch das nimmt keinen guten Verlauf. Sobald der Mensch sich von Gott lossagt, begibt er sich in die Fänge Satans und verstrickt sich in der Sünde. Er ist nicht frei, sondern ein Sklave seiner eigenen Begierde.
Diese traurige Geschichte ist uralt und doch hochaktuell. Leider wollen sie aber viele nicht für sich persönlich wahrhaben. Sie suchen auf dem sündigen Weg weiter nach Glück und entfernen sich noch mehr von Gott.
Aber Gott hat nicht tatenlos zugesehen. Als völlig erwiesen war, dass der Mensch sich nicht selbst aus seinem traurigen Zustand befreien kann, sandte Er seinen Sohn. Jesus Christus kam auf die Erde, um eine Lösung für unser Sündenproblem zu schaffen. Er starb am Kreuz und sühnte dadurch unsere Sünden vor Gott. So wurde der Weg frei, damit der heilige Gott uns trotz unserer grossen Schuld begnadigen kann.
Wenn wir über unser sündiges Leben Buße tun und an das Erlösungswerk des Herrn Jesus glauben, vergibt Er uns und nimmt uns an.
Für diesen Ausweg hat Gott gesorgt. Aus Liebe und Erbarmen hat Er zu unseren Gunsten gehandelt und seinen einzigen Sohn für uns geopfert! Wollen wir nicht dankbar seine Rettung in Anspruch nehmen und zu Ihm umkehren?
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Re: Näher zu DIR

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Dienstag 2. Juli 2013, 10:46

Gott aber vermag jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, damit ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk.

2. Korinther 9,8

Juli
2
Dienstag
Seine Gnade genügt


Gott gibt uns keine Gnade im Voraus. Aber wenn die Stunde der Prüfung kommt, schenkt Er uns die dann notwendige Menge und Art der Gnade. Damit wir demütig und abhängig bleiben, teilt Er uns jeden Tag seine Gnade entsprechend den Erfordernissen aus. Er möchte, dass wir uns ständig zwischen unserer eigenen Leere und der Fülle des Herrn, zwischen unserer Schwachheit und der Kraft Gottes bewegen.
Wir haben «allezeit alle Genüge» und sind vollkommen, zu jedem guten Werk völlig geschickt (2. Timotheus 3,17). Denn die göttliche Gnade ist nicht ein spärliches Rinnsal, sondern eine Schatzkammer, die mit dem Schlüssel des Gebets immer geöffnet werden kann. Dieser Tresor wird nie leer, denn unsere Bedürfnisse können die Gnade nicht erschöpfen. Unzählige Glaubende können die Wahrheit der Worte von Johannes 1,16 bezeugen: «Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.» Der göttliche Reichtum an Gnade übertrifft unser Manko immer.
In jeder Lebenssituation bekommen wir Gnade: in der Jugend und im Alter, bei Sonnenschein und Sturm, bei bester Gesundheit und in der Krankheit, im Leben und im Sterben. Gott gibt Gnade, wenn wir uns schwach fühlen und versucht werden. Er schenkt Gnade, damit wir Schönes mit Ihm geniessen und Bitteres ohne Klagen ertragen. Wir brauchen besonders Gnade, um in schweren Tagen sagen zu können: «Dein Wille geschehe!»
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