Samen

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Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 28. Juni 2013, 19:29

Jesus Christus hat unsere Sünden mit seinem Blut gewaschen. Offenbarung 1, 5




28 & 29. Juni

Die des Herrn Werke erfahren haben und seine Wunder auf dem Meer. Sie fuhren gen Himmel und sanken in den Abgrund, so dass ihre Seele vor Angst verzagte. Sie wussten keinen Rat mehr. Sie haben zum Herrn geschrien in ihrer Not, und er hat sie aus ihren Aengsten geführt. Psalm 107, 24, 26 & 28

So wie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. Matthäus 20, 28
Die Angst

Wir haben überall Angst: auf der Strasse, im Bus, im Gymnasium, zuhause, am Fernsehen, wo seine Bilder unerträglich sind, wenn wir über alles nachdenken, womit wir in Berührung kommen. Einige Beispiele sind: Umweltverschmutzung, politische Unbeständigkeit, Droge, Aids, Korruption, Selbstmord bei den Jugendlichen, Fanatismus, Sekten, Terrorismus, Kriege und Menschenhandel. Bei all dem wird es uns schwindlig. Wohin wird dies alles führen? Welche Zukunft werden unsere Kinder haben?

Wir fühlen uns durch die Geissel der Welt und durch persönliche Prüfungen, sei es Arbeitsstelle, Familie oder eine geheime Mühe bedroht.

Wir sollten uns nicht zur Aufruhr oder zur Hoffnungslosigkeit hinziehen lassen! Gott kann in unser Leben eingreifen. Er will dies tun, weil er Liebe ist. Seine ewige Natur ist Liebe. Was auch immer die Menschen sagen, Gott liebt uns. Er will nur unser Glück; er hat uns geschaffen, um uns auf einer Erde glücklich zu machen. Gott hat diese Erde wunderbar und harmonisch geschaffen. Die Konflikte, die Aengste, die Leiden, Gott hat dies nicht gewollt. Es sind die Konsequenzen der Sünde. Sünde ist Ungehorsam gegenüber dem Willen Gottes. Er liebt uns immer noch. Gibt es eine grössere Liebe als Gottes Liebe? Lasst uns darüber nachdenken. Wenn er seinen geliebten Sohn hingegeben hat, um die Sünder zu erretten, wird er dann nicht auch jeden Tag für diejenigen sorgen, welche ihn empfangen haben?

Wir sollten nicht vergessen, dass die Macht Gottes keine Grenzen kennt. Er hat die Welten geschaffen, er wird die Toten wieder lebendig machen. Heute wirken seine Macht und seine Liebe zusammen für unsere Gunst.

Wie kann Gott in das Leben eines Menschen, der ein Sünder ist, eingreifen und ihn von seinen Aengsten befreien? Indem er einfach die Idee des Gerichts, wie wir es wünschen, streicht? Nein, er kann sich selber nicht verleugnen. In seiner Person finden wir die kompromisslose Heiligkeit und die grenzenlose Liebe.

Er kennt die grösste aller unserer Aengste: unser schlechtes Gewissen ihm gegenüber. Zuerst will er uns ein reines Gewissen geben.

Um uns davon zu befreien, hat Gott seinen Sohn gesandt, zur Versöhnung für unsere Sünden (1. Johannes 4, 10). Christus ist anstelle von uns Sünder gestorben. "So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind (Römer 8, 1). Es gibt kein erdrückendes Schuldgefühl mehr für denjenigen, der an Jesus glaubt, denn Gott würdigt ihn als ein gerechter Mensch. Er gibt uns die innere Ruhe, wenn wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus haben (Römer 5, 1).

Gott freut sich, wenn er eine Person empfangen kann, genauso wie ein Vater sein Kind empfängt. Er wird immer für ihn sorgen und ihn betreuen. Wenn er manchmal in seiner Weisheit erlaubt, dass die Seinen auf dieser Erde leiden, lässt er sie jedoch nie im Stich. Der Herr bleibt immer in ihrer Nähe wie ein sehr guter Freund. Wir können uns genauso, wie ein Kind sich mit dem Kopf auf der Schulter seiner Mutter ausruht, ausruhen. Er ist ein treuer Freund, der die Angst verbannt und inneren Frieden gibt.
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Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 30. Juni 2013, 15:42

30. Juni

Lass dein Brot über das Wasser fahren, so wirst du es finden nach langer Zeit. Prediger 11, 1

Paulus und Barnabas stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, dass sie im Glauben blieben, und dass wir durch viel Trübsale müssen, um in das Reich Gottes einzutreten. Apostelgeschichte 14, 22
Das Evangelium mit allen Mitteln verkündigen

Wie kann die Bibel in Länder durchdringen, welche gegen Gott sind? Einige Gläubige haben einmal eine Idee gehabt: sie haben Bibelseiten in Plastiksäcke gesteckt und diese nahe unbegehbaren Küsten ins Meer geworfen. So ist Albanien durch das Meer, das sich zwischen Albanien und den griechischen Inseln befindet, evangelisiert worden.

In den hermetisch zusammengeschweissten Plastiksäcken befand sich ein Evangelium mit einigen Erklärungen und ein wenig Stroh, damit die Säcke auf dem Wasser schwimmen konnten. Von vielen Gebeten begleitet, sind sie ins Wasser geworfen worden. Die Wellen haben die Plastiksäcke an weit entfernte Küsten geschwemmt. Gott hat erlaubt, dass dieses Mittel Frucht trage!

Ein Albaner hat ein Evangelium am Strand gefunden und es gelesen. Daraufhin hat er sich bekehrt. Er hat das Ufer beobachtet, um neue Plastiksäcke zu finden und sie dann in seiner Umgebung zu verteilen. Eines Tages wurde er entdeckt und musste für neun Jahre ins Gefängnis. Als Albanien sich vor kurzem der Freiheit geöffnet hat, haben einige, welche diese Plastiksäcke ins Meer geworfen hatten, ihn getroffen und gefragt: "Wegen uns haben Sie ins Gefängnis müssen? Empfinden Sie uns gegenüber kein Ressentiment?" Er hat einfach geantwortet: "Nein, das war die Mühe wert".

Nach neun Jahren Gefängnisaufenthalt für Christus, hat dieser Albaner zum ersten Mal an einem christlichen Gottesdienst teilnehmen können und hat eine ganze Bibel erhalten. Der Herr hat ihn durch ein einziges Evangelium berührt, ihn zu seinem Diener gemacht und ihn durch die ungerechten Leiden getragen.
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Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Montag 1. Juli 2013, 23:33

Was hilft es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und dabei seiner Seele zu schaden? Markus 8, 36




1. Juli

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen sondern ewiges Leben haben. Johannes 3, 16
Verlieren oder gewinnen?

In dieser Welt können wir alles verlieren!

- Unser Geld: ein Konkurs und alle Ersparnisse sind verflogen...
- Unseren Ruf: es genügt, Opfer einer Verleumdung zu sein...
- Unsere Arbeit: die Arbeitslosigkeit, lasst uns darüber sprechen!
- Unsere Gesundheit: Ich kann am Morgen voll im Besitz meiner Kräfte sein und am Abend im Krankenhaus landen.

- Unsere Freunde: Kollegen und Freunde treffen ist einfach, aber wahre Freundschaft bewahren ist etwas anderes.
- Unsere Liebe: Wieviele Familien werden durch Trennungen oder Scheidungen auseinandergerissen?
- Unser Gedächtnis: Wir müssen nicht alt sein, um unser Gedächtnis zu verlieren.
- Unser Leben: Jeder weiss, dass er zu jedem Zeitpunkt sein Leben verlieren kann. Natürlich ziehen wir es vor, nicht daran zu denken und doch...
- Unsere Seele! Ein sehr vorsorglicher Mann, der dachte, dass er vor allen schlechten Ueberraschungen geschützt sei, hat eines Tages folgendes Wort gehört: "Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern. (Lukas 12, 20). Narr! Wird das die einzige Grabinschrift auf unserem Grab sein? Narr!

Dennoch spricht das Evangelium von etwas, was wir nicht verlieren können, ein Geschenk, das Gott uns gibt. Niemand kann uns dieses Geschenk wegnehmen. Es ist das ewige Leben durch den Glauben an seinen Sohn, Jesus Christus. Wollen Sie dieses Geschenk nicht annehmen?
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Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Dienstag 2. Juli 2013, 10:20

Du bist weder kalt noch warm. Ach, dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Offenbarung 3, 15-16.
Erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt. Josua 24, 15.
2. Juli

Weder dafür noch dagegen

Du bist weder kalt noch warm. Ach, dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Offenbarung 3, 15-16.
Erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt. Josua 24, 15.

Gewisse Leute sind Namenschristen, als Kind getauft, aber sie haben kein Recht, den Namen Christ zu tragen. Sie denken, dass sie unter dem Mantel einer Religion mehr Respekt verdienen. Sie haben keinen persönlichen Glauben an Jesus Christus. Sie haben nur Ansichten. Sie diskutieren über Gott und sein Wort, Christus und sein Kreuz, die Zeit und die Ewigkeit sowie Himmel und Hölle. Sie stellen sich nicht wirklich dagegen, aber sie möchten von dem profitieren, was die Welt ihnen anbietet. Sie möchten alles tun können, ohne die Konsequenzen zu tragen. Sie möchten als Heilige sterben, ohne sich vorher um Gott gekümmert zu haben.

Sie sprechen freiwillig über die Moralität, sie geben ihre Meinungen über die Gesellschafts- und Religionsprobleme weiter, aber nur auf intellektuelle Weise. Sie haben nie einen persönlichen Kontakt mit Gott gehabt, sie vermeiden es sorgfältig, Stellung zu nehmen. Sie zögern und verschieben ihre Entscheidung von einem Tag auf den andern, indem sie sich entschuldigen: "Wir haben die Absicht, es zu tun, aber später, denn das Leben ist kurz, deshalb möchten wir so gut wie möglich davon profitieren.

Wenn das Ihr Portrait ist, lieber Freund, ist es höchste Zeit, sich für Christus zu entscheiden. Morgen gehört Ihnen nicht, und wissen Sie, eine solche Entscheidung wird nie bedauert werden.
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Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Mittwoch 3. Juli 2013, 18:31

Es war einmal eine kleine Kapelle am Meeresrand. Sie stand in einer Geländevertiefung inmitten von Dünen.

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3. Juli

Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten Manne gleich, der sein Haus auf den Sand baute. Da nun ein Platzregen fiel und kam ein Gewässer und wehten die Winde und stiessen an das Haus, da fiel es und tat einen grossen Fall. Matthäus 7, 26 & 27
Die von Sand zugedeckte Kapelle

Während zahlreichen Jahren haben Fischer der Umgebung diese Kapelle besucht, um sicher zu sein, dass der Weg dorthin immer frei von Sand sei. Mit der Zeit aber hat das Interesse der Bevölkerung nachgelassen. Sie haben aufgehört, das kleine Gebetshaus zu besuchen und dieses blieb geschlossen. Die Meeresstürme haben Sandwirbelstürme hervorgerufen. Diese Sandwirbelstürme haben dazu geführt, dass die Kapelle mit der Zeit ganz von Sand zugedeckt worden ist. Heute kennt man sogar den genauen Standort der Kapelle nicht mehr.

Wieviele Leute haben in ihrer Jugend erklärt, dem Herrn Jesus Christus zu gehören. Mit der Zeit haben sie allen Versuchungen der Welt nachgegeben und heute wissen wir nicht mehr, ob sie noch Christen sind oder nicht. Ohne es öffentlich zu verneinen, sind diese Leute nie wirklich von Jesus Christus abhängig gewesen, um ihm zu folgen. Der Sand hat sie als Form von Egoismus erstickt. Die Verfolgung ihrer eigenen Interessen ist viel wichtiger gewesen als die Verfolgung der Interessen Gottes. "Deshalb müssen wir sehr aufpassen, auf die Sachen, welche wir gehört haben, damit wir uns nicht von Gott entfernen" (Hebräer 2, 1). Wir sollten aufpassen, die Sachen, welche ewig dauern, nicht zu vernachlässigen und uns auch nicht von den vorübergehenden Sachen aufsaugen lassen.
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Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Donnerstag 4. Juli 2013, 19:37

Dafür, dass ich sie liebe, feinden sie mich an; ich aber bete. Psalm 109, 4.


Bild

4., 5., 6. & 7. Juli

Und (Christus) hat in den Tagen seines Fleisches Gebet und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen geopfert dem, der ihm von dem Tode konnte aushelfen; und ist auch erhört, darum dass er Gott in Ehren hielt. Hebräer 5, 7

Und er kam zum dritten Mal und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr nun schlafen und ruhen? Es ist genug; die Stunde ist gekommen. Siehe des Menschen Sohn wird überantwortet in der Sünder Hände. Markus 14, 41

Wenn mein Feind mich schmähte, wollte ich es ertragen; wenn einer, der mich hasst, gross tut wider mich, wollte ich mich vor ihm verbergen. Aber nun bist du es, mein Gefährte, mein Freund und mein Vertrauter. Psalm 55, 13 & 14

Die aber legten ihre Hände an ihn (Jesus) und griffen ihn. Markus 14, 46

Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf. Jesaja 53, 7
Auf dem Oelberg

Lasst uns in Gedanken dieser kleinen Gruppe folgen, welche zur Stadt hinausgeht und den Bach von Kidron überquert. Werden wir da nicht von intensiven Gefühlen überfahren? Unser Erretter beginnt zu zittern und zu zagen. Er sagt: "Meine Seele ist betrübt bis an den Tod" (Markus 14, 33-34).

Der Bericht in den Evangelien ist enthaltsam. Die Psalmen enthalten viele Ausdrücke von Jesus, als er sich dem Kreuz nähert (Psalm 69, 102, etc.). Er war für den Hass, den die Menschen erfinden würden, um ihn leiden zu sehen, sehr empfänglich. Zu den leiblichen Leiden der Kreuzigung kamen noch Undankbarkeit und Grausamkeit seiner Geschöpfe hinzu. Der grösste Schmerz erlebte er aber, als sein Gott ihn im Stich gelassen hat. Jesus war vollkommen und rein, so dass ihn Angst überkam, weil er für uns zur Sünde wurde (2. Korinther 5, 21).


Jesus ging seinen Jüngern voraus. Er war ein Steinwurf von ihnen entfernt (Lukas 22, 41). Es gibt immer eine Entfernung zwischen dem Gläubigen und seinem Herrn, sogar wenn intime Gemeinschaft sie vereint. Er kniet nieder und bittet inbrünstig darum, dass die Stunde des Kreuzes von ihm entfernt werde, zugleich ergänzt er aber: "Wenn es möglich ist." Es war aber nicht möglich, denn wie hätten wir Vergebung für unsere Sünden erlangen können, wenn Jesus den Preis nicht bezahlt hätte.

Jesus kommt zu seinen Jüngern zurück und findet sie schlafend. Lukas präzisiert: "Sie schlafen vor Traurigkeit (Lukas 22, 45). Er war wirklich allein in den Momenten seines intensiven Schmerzes. So realisiert sich das prophetische Wort: "Ich habe darauf gewartet, dass jemand Mitleid mit mir haben werde, aber es gab niemand sowie Tröster gesucht aber nicht gefunden" (Psalm 69, 20).

Die ganze Liebe unseres Erretters drückt sich in den Worten aus, welche er zu seinen Jüngern sagt. Diese Worte sind oben auf dieser Internetseite erwähnt. Der Kampf im Gebet ist soeben beendet, indem er bedingungslos den Willen seines Vaters akzeptiert. Er hat nun ein totales Vertrauen. Die Stunde ist gekommen. Er hat oft von dieser Stunde gesprochen. Es ist die Stunde des Kreuzes, das gesprochene Urteil Gottes für die Sünde, aber auch die Stunde der Errettung.

Er lädt seine Jünger ein, aufzustehen. Er ergänzt: "Lasst uns gehen!" Er wird alleine sein bis zum Ende. Die Seinen dürfen aber nicht dort bleiben. Er weiss, dass sie ihn nicht dorthin folgen können. Er weiss aber auch, dass sie ihn am Abend seiner Auferstehung wieder treffen werden. Ist es nicht auch so für uns? Jesus ist auferstanden und er lebt. Wenn wir unseren Erretter und Herrn in seinem Leidensweg betrachten und uns an sein Tod am Kreuz erinnern, können wir unsere Augen im Glauben öffnen, und ihn sehen, wo er jetzt ist. Er sitzt jetzt zur Rechten Gottes seines Vaters. Wenn wir dies wirklich realisieren würden, wäre das Christentum lebendiger und glücklicher.

Die Endphasen der Geschichte von Judas überstürzen sich dramatisch. Das Evangelium lehrt uns, dass als er von Jesus während des letzten Abendmahls ernannt wird, er sogleich hinausgeht (Johannes 13, 30). Der Prophet hat es verkündigt: "Ihre Füsse rennen zum Bösen und sie sind schnell dabei, unschuldig Blut zu vergiessen" (Jesaja 59, 7). Der Verräter kommt mit einer mit Schwerten und Knüppel bewaffneten Menschenmenge an. Sie werden Hand anlegen an ihren verstossenen Schöpfer und Messias. Es ist wirklich die Stunde des Menschen und der Finsternis (Lukas 22, 53).

Was sollen wir über das Zeichen, das Judas gesetzt hat, und seinen Worten sagen: Rabbi, Rabbi? Der Teufel hatte zuvor das Herz dieses Menschen in Besitz genommen. Judas kann keinen Schritt mehr retour gehen. Es ist eine finstere Tabelle und zeigt auf, zu was ein Mensch fähig ist, wenn Satan ihn zu etwas zwingt. Bis zum Zeitpunkt als Judas Jesus verrät, war er ein Jünger und er hat Jesus drei Jahre lang begleitet! In Psalm 55 wird der Verrat von Judas vorausgesagt (v. 12...). Sein Kuss ist der Höhepunkt seiner Falschheit.

Die Prophetie von Jesaja erfüllt sich auch: "Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf" (Jesaja 53, 7). Wenn er ein Wort ausspricht, ist es nur um die Erfüllung der Schrift zu unterstreichen (Markus 14, 48-49) sowie zu dieser Truppe zu sagen, dass sie keine Waffen gebraucht hätte.

Die Episode mit dem Schwert, als Petrus das Ohr von Malchus abgehoben hat, zeigt auf, wohin die besten Absichten manchmal führen können (Johannes 18, 10-11). Petrus wollte mit einer menschlichen Waffe Jesus helfen, sich zu verteidigen. Jesus betet zu Gott:"Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" Ein einziges Wort: "Ich bin es" genügte, um alle zu verwirren (Johannes 18, 6). Wenn er eine Armee von Engeln verlangt hätte, hätte sein Vater ihm diese auch gegeben (Matthäus 16, 53).

Die Episode mit dem jungen Mann, der von einem Leinentuch bedeckt ist und ganz nackt flieht, als Jesus festgenommen wird, ist ein Symbol für eine Religion ohne Realität. Eine leichte Decke, welche verschwindet, wenn die ersten Schwierigkeiten auftauchen.

Jesus wird zum Hohenpriester geführt. Es ist nachts. Diese nächtliche Aktion stimmt überein mit der moralischen Natur der Akteure: "Wer das Böse tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht aus Angst, dass seine Werke kundgetan werden" (Johannes 3, 20). Die Vorsteher der Juden vereinigen sich für die finstere Arbeit. Nachher verbünden sie sich mit Herodes und Pilatus, um das ohne ihres Wissens zu vollbringen, was Gott im voraus entschieden hat (Apostelgeschichte 4, 27 & 28). Sie sind die Spielzeuge von Satan, aber das vermindert in keinem Fall ihre Verantwortung. Petrus spricht später zu ihnen: "Ihr habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und den Fürsten des Lebens getötet" (Apostelgeschichte 3, 14 & 15). Im Moment aber verfolgt Petrus dies nur von weitem und dies führt dazu, dass er Jesus verleugnet.
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Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 26. Juli 2013, 20:28

Wir sind glücklich, wenn wir sehen, dass einer der grössten Wissenschaftler einsieht, dass es für ihn einen Gott als Schöpfer braucht.

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26. Juli

Denn so spricht der Herr, der den Himmel geschaffen hat - er ist Gott; der die Erde bereitet und gemacht hat - er hat sie gegründet; er hat sie nicht geschaffen, dass sie leer sein soll, sondern sie bereitet, dass man auf ihr wohnen solle: Ich bin der Herr und sonst keiner mehr. Ich habe nicht im Verborgenen geredet an einem finstern Ort der Erde; ich habe nicht zu den Söhnen Jakobs gesagt: "Sucht mich vergeblich!" Denn ich bin der Herr, der von Gerechtigkeit redet und verkündigt, was recht ist. Jesaja 45, 18 & 19
Gehen wir dem Sieg des menschlichen Verstands entgegen?

Das Buch des berühmten englischen Physikers Stephen Hawking "Eine kurze Geschichte der Zeit" endet mit einer unerwarteten Bemerkung. Er zieht den Moment in Betracht, wo sogar die Leute der Strasse fähig sein werden, an den wissenschaftlichen Diskussionen teilzunehmen und wissen, warum das All und wir existieren. Er schreibt: "Wenn wir diese Frage beantworten können, dann wird das der Sieg des menschlichen Verstands sein. Zu diesem Zeitpunkt werden wir den Gedanken Gottes kennen."

Der Gläubige hat seit langer Zeit eine Antwort. Die Antwort liegt nicht in den Bemühungen seines durch Mathematik erleuchteten Verstands sondern durch den Glauben an einen Gott,der sich offenbart hat. In der Tat, wie kann das begrenzte Sein das unbegrenzte Sein verstehen? Wie kann der Sünder den Heiligen verstehen?

Die Kenntnis Gottes kann nur durch eine Offenbarung des Schöpfers an seine Schöpfung erlangt werden. Diese Offenbarung ist in der Bibel enthalten.

Für den Ungläubigen ist die göttliche Offenbarung eine unerlaubte Abdiktion seines Verstandes. Für den Gläubigen aber ist dies ein Gegenstand tiefer Freude, durch Gottes Gnade Zutritt zum unendlich erhobenen Bereich zu haben.
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Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 28. Juli 2013, 13:06

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Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden. Römer 1, 21 & 22
Wir müssen auf unsere Anhaltspunkte aufpassen

Wenn die Nachrichten uns den Zustand der Welt offenbaren, müssen wir uns hinterfragen. Wir sind über Verderbnisse, Mitschuld, Verbrechen und Geldwäscherei entsetzt.

Wie können moralische Verschlechterung, Gewalt und Korruption erklärt werden? Die Bibel lehrt uns speziell durch die heutigen Verse: die Menschen schieben Gott zur Seite und verachten seine Rechte als Schöpfer.

Bild Jetzt ist es der Mensch, der zum Gott unserer Gesellschaft wird. Die Gesellschaft versucht, alle menschlichen Begehren zu befriedigen: die ungeordneten sexuellen Befriedigungen, einen übermässigen Geschmack an der Macht, die grenzenlose Liebe zum Geld usw. Sie mildert die notwendigen Regeln, damit jeder gemäss seiner Lust handeln kann. Das, was gestern tadelnswert war, ist heute toleriert, bevor es morgen legalisiert wird.

Wie kann der gläubige Christ in einer solchen Welt leben?

- Er findet seine Anhaltspunkte in der Bibel. Der Heilige Geist hilft uns, sie zu erkennen, wenn wir mit Ehrlichkeit Gottes Gedanke suchen.

Nachher müssen wir uns nach dem, was wir in der Bibel gefunden haben, richten. Es ist nicht eine Liste von Erlaubnissen und Verboten, sondern eine Person. Wir wünschen, dieser Person zu gefallen und ihr nachzuahmen.
Zuletzt geändert von ShalomGemeinde am Sonntag 28. Juli 2013, 13:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 28. Juli 2013, 13:33

Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. Johannes 1, 12

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28. Juli

Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden. Römer 8, 16 & 17
Wer sind die Erben?

Dies ist eine der ersten Fragen, die gestellt werden, wenn ein reicher Mensch stirbt. Um darauf zu antworten, muss im Testament nachgelesen werden.

Jeder Mensch weiss, dass die Bibel aus zwei Teilen besteht, das Alte und das Neue Testament. Weil das Wort Testament darin enthalten ist, gehen wir davon aus, dass es auf der einen Seite reiche Menschen und auf der andern Seite Erben gibt.

Der reiche Geber ist Gott. Er besitzt alles, weil er alles geschaffen hat. Alles, was auf der Erde und im Himmel ist, gehört ihm.

Wer sind also die Erben?Das Alte Testamenthat das Volk Israel als Vermächtnisnehmer aufgestellt. Gott hat diesem Volk Versprechen gemacht und ein Land, Kanaan, als Erbschaft gegeben. Israel hat aber dieses Land verachtet und die Regeln der Erbschaft missachtet. Israel hat sich von den Lehren der Propheten weggewandt und seinen Messiah nicht empfangen.

Gott ist aber Liebe, es gefällt ihm, zu geben. Weil Israel ihn abgelehnt hat, fasst er einNeues Testamentab. Das Neue Testament ist als Erbschaft für die ganze Menschheit, Juden und Nichtjuden, bestimmt. Gott gibt allen denen, die gratis daraus Nutzen ziehen, nicht mehr irdische sondern geistliche Segnungen: die erste geistliche Segnung ist das ewige Leben (Johannes 10, 28).

Diese Erbschaft ist durch den Tod von Jesus Christus erreicht worden. Also können wir uns ab jetzt mit ihm freuen. Er, der ewig lebt.
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