Samen

Hier kannst Du Texte oder Zusammenfassungen oder ähnliches reinstellen das du selber ausgearbeitet hast.

Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 2. September 2012, 20:12

In einem Leitartikel mit dem Titel "die Sehnsucht nach Gott" kommentiert und erklärt Franz-Olivier Giesbert, Herausgeber der französischen Zeitung "Figaro" den unermesslich errungenen Erfolg der weltweiten Pro Jugend Tage im August 1997:

andere Geschichten - Vorige Geschichte: Wie können wir Gott gefallen? - français - english - Nächste Geschichte: Dreissig Silberlinge
Bild
1. September

Denn sie selbst verkündigen von euch, was für einen Eingang wir zu euch gehabt haben und wie ihr bekehrt seid zu Gott von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott und zu warten auf seinen Sohn vom Himmel, welchen er auferweckt hat von den Toten, Jesum, der uns von dem zukünftigen Zorn erlöst. 1. Thessaloniker 1, 9 & 10

die Sehnsucht nach Gott
ein Wasserfall

"Man ist so sehr vom Nebensächlichen beherrscht, dass man das Wesentliche vergisst: der Mensch braucht Gott. Er muss aus sich selbst herauskommen, um sich zu finden. Er träumt vom Himmel, von der Erlösung und vom Jenseits.

Alles geht zu schnell in der Welt, wir haben weder Zeit nachzudenken noch anzuhalten. Die Gesellschaft ohne Gott ist eine Phantomgesellschaft, welche aufrecht schläft, ohne zu wissen, was vorgeht. In einem Universum, das nur an sich selber, d. h. ans Geld glaubt, hat alles ihren Wert. Also ist nichts nichts wert. Der Gedanke an das Gewissen wird als Zeitverlust erachtet. In dieser metaphysischen, grossen Leere können wir ersticken.

Vor zwei Jahrhunderten setzte sich der Mensch auf seinen Sockel, er glaubte, dass er sich selber genügen könne. Er hat entschieden, sich zu leeren."

Einige Philosophe behaupten, dass Gott tot ist. Diese sind umso beliebter als die Verkündigung der Stimmen, die alle Freiheiten erlauben.

Nein, mein lieber Freund. Im übrigen wissen Sie es selbst tief in Ihrem Innern, dass Gott existiert. Er ist der Schöpfer und Sie sind die Kreatur, er ist das Ewige und Sie sind das Sterbliche, er ist der Heilige und Sie der Sünder, er ist der Retter und Sie sind der Verlorene. Gott lebt und er ist die Antwort auf Ihr Bedürfnis nach ihm.
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 2. September 2012, 20:19

2. September

Da ging hin der Zwölf einer, mit Namen Judas Ischariot, zu den Hohenpriestern und sprach: Was wollt ihr mir geben? Ich will ihn euch verraten. Und sie boten ihm dreissig Silberlinge. Matthäus 26, 14 & 15

Sie haben die dreissig Silberlinge genommen, den Preis für den Verkauften, der geschätzt wurde bei den Israeliten und sie haben das Geld für den Töpferacker gegeben. Matthäus 27, 9 & 10
Dreissig Silberlinge
Bild
Das Alte Testament enthält viele Stellen, wo im voraus die Leiden von Christus verkündigt werden. Darin werden die Umstände beschrieben, welche das Leben von Jesus auf der Erde und sein Tod am Kreuz begleiten.

Fünf Jahrhunderte vor der Geburt von Christus hat der Prophet Sacharja zum Beispiel den Preis vorausgesagt, den Judas für seinen Verrat erhalten wird, dreissig Silberlinge. Er hat auch vorausgesagt, dass das Silber, welches durch den Verräter zurückgegeben wird, für den Kauf eines Töpferackers gebraucht wird (Sacharja 11, 12-13). Wie die anderen Prophezeihungen wird sich auch diese mit einer vollkommenen Präzision realisieren. Der Preis, den die Judenchefs vorgeschlagen haben, war dreissig Silberlinge. Als Judas nachher sah, dass Jesus verurteilt worden ist, war er von Gewissensbissen geplagt. Deshalb gab er die Silberlinge den Hohepriestern zurück. Sie sagten: "Es ist nicht erlaubt, diese Silberlinge in den geweihten Schatz zu geben". Also haben sie diese Silberlinge genommen, um ein Töpferacker zu kaufen (Matthäus 27, 6-7).

Vielleicht denken Sie, dass die Judenchefs dies nicht getan haben, damit sich die Prophezeihungen erfüllen. Alles was vorausgesagt wurde, musste sich realisieren. Diese religiöse Personen waren ungläubig und verstanden die Schrift nicht. Sie haben jedoch, ohne es zu wissen, die Prophezeihungen realisiert.
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Montag 3. September 2012, 18:08

Denn sie suchen alle das ihre, nicht das, was Jesu Christi ist. Philipper 2, 21



3. September

Denn es werden Menschen sein, die viel von sich halten, geizig, ruhmredig, hoffärtig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, ungeistlich und egoistisch. 2 Timotheus 3, 2
Mein Ego

"Ich" ist ein kleines Wort mit drei Buchstaben. Das, was es aber darstellt ist auf drei Säulen aufgerichtet. Diese drei Säulen heissen: Egoismus, Stolz und der eigene Wille. Bei den andern ist das ich einfach zu identifizieren und wir verurteilen es leichtfertig. Als Christen sollten wir zuerst lernen, es bei uns zu erkennen, wenn es sich offenbart und dann seine Verlangen ablehnen, damit das Ego dem Herrn Jesus Christus, seiner Liebe und seinen Rechten Platz macht.

Der Apostel Paulus beschreibt das moralische Portrait des Menschen der Endzeit im 2. Timotheusbrief 3, 2 - 7 mit einer eindeutigen Wahrheit. Das erste Merkmal, das genannt wird, ist Egoismus. Der Egoismus ist die Quelle aller traurigen Tendenzen, welche beschrieben werden. Erst danach folgen Geiz, Prahlerei usw.

Es ist erniedrigend für die Christen, wenn sie oft den Egoismus anstatt die göttliche Liebe zeigen. Sie denken zuerst an sich selber und erwarten weder eine Antwort noch eine entgegengesetzte Meinung der andern! In der Bibel wird nicht ein einziges Mal erwähnt, dass ich vom Nächsten Liebesbeweise verlangen darf. Im Gegenteil ermahnt sie mich, ihm Liebe zu bezeugen. Die Liebe führt uns zum Dienst an den andern, während der Egoismus gedient werden will.

In Jesus finden wir weder eine Tat noch ein Wort, das durch den Egoismus diktiert wird. Bei Jesus hatte das Ego keinen Platz. Auf das Leben von Jesus schauen und ihm nachahmen ist die einzige wirksame Abhilfe für meinen Egoismus.
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Dienstag 4. September 2012, 00:28

Die Perspektive des Todes ist für den Ungläubigen wie ein Gerichtsvollzieher, der auf dem Weg ist, ihm eine Vorladung zu bringen, dass er vor Gericht erscheinen muss.


Waage

4. September

Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht: also ist auch Christus einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden; zum andernmal wird er ohne Sünde erscheinen denen, die auf ihn warten, zur Seligkeit. Hebräer 9, 27 & 28 Bild
Die Türe der Ewigkeit

Die Perspektive des Todes müsste den Ungläubigen eigentlich dazu führen, sein Leben mit Gott in Ordnung zu bringen. Jeder Mensch hat vor Gott eine schwere Schuld, welche er nicht begleichen kann.

Um davon befreit zu werden, würde es genügen, an Jesus Christus zu glauben. Er hat die Schuld an unserer Stelle bezahlt, als er am Kreuz gestorben ist. Wenn der Gerichtsvollzieher an die Türe klopft, ist es zu spät. Wir müssen ihm zum Gericht folgen und vor dem Obersten Richter erscheinen, um auf unsere Sünden zu antworten und ihm zuzuhören, wenn er eine Verurteilung ohne Widerruf ausspricht.
Blumen
Bild
Für den Gläubigen ist aber der Tod eine Tür, die sich öffnet, um ihn in die ewige Gegenwart von Jesus zu bringen. Sein Körper wird in die Erde hineingestellt, aber seine Seele geht in das Paradies, die Gegenwart von Jesus.

Der Christ, der mit dem Herrn lebt, erlebt keinen Schrecken, wenn er vor der Tür des Himmels erscheinen muss. Er weiss auch, dass die Gegenwart des guten Hirten, seine Fürsorge und seine Gnade ihn bis dorthin begleiten werden.

Im übrigen erwartet der Christ nicht den Tod sondern Jesus selber, seinen Erretter, der bald kommt, um die Seinen heimzuholen. Lasst uns wirklich in dieser Erwartung leben, indem wir uns freuen, aber auch an die Freude des Herrn denken, der endlich seine Geliebten holen wird.
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Mittwoch 5. September 2012, 00:23

5. September

Also ist's geschrieben, und also musste Christus leiden und auferstehen von den Toten am dritten Tage und predigen lassen in seinem Namen Busse und Vergebung der Sünden unter allen Völkern und anheben zu Jerusalem. Lukas 24, 46 & 47
An dem Tag, als sich alles geöffnet hat

Das Kapitel 23 des Lukasevangeliums endet mit einer traurigen Dämmerung. Jesus ist in das Grab gestellt worden. Es gibt keine Hoffnung mehr für seine Jünger. Aber im 24. Kapitel wird es Morgen und Jesus aufersteht. So wird sich alles für eine freudige und herrliche Zukunft öffnen, dies ist die Konsequenz eines leeren Grabs.
Engel

Das Grab ist offen, der Engel hat den Stein weggerollt (v. 3). Jesus ist auferstanden und er lebt!

Das Herz der beiden Jünger, die auf dem Weg nach Emmaus waren, war voll von Traurigkeit. Aber jemand holt sie ein und begleitet sie. Es ist jemand, der ihre Herzen zum Brennen bringt, indem er ihnen die Schrift öffnet (v. 32). Durch die Bücher von Moses und durch die Propheten erklärt der Meister ihnen selbst, was ihn betrifft. Als er mit ihnen am Tisch isst und das Brot segnet, öffnen sich ihre Augen und sie erkennen ihn (v. 31).

Ein wenig später sehen die ängstlichen Apostel hinter geschlossenen Türen plötzlich den Herrn mitten unter ihnen (v. 36). Werden sie nicht von nun an die Türen offen lassen, um mutige Zeugen der Auferstehung zu sein?

Jesus öffnet ihnen ihre Intelligenz, damit sie verstehen können, was er ihnen sagen will. Das Evangelium ist offen: die Vergebung der Sünden wird ohne Verzug allen Nationen verkündigt (v. 47). Hat sich nicht auch ihr Mund geöffnet, um von diesen Sachen zu zeugen (v. 48) und Gott für immer zu loben (v. 53)?
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Donnerstag 6. September 2012, 00:18

Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmütigkeit? Weisst du nicht, dass dich Gottes Güte zur Busse leitet? Römer 2, 4



6. September

Tut Busse und glaubt an das Evangelium! Markus 1, 15

So hat Gott auch den Heiden Busse gegeben zum Leben! Apostelgeschichte 11, 18
Für unsere Sünden zahlen?

Der Weg, der zu Gott führt ist ein Weg der Busse. Jesus hat dies klar im Gleichnis des verlorenen Sohnes dargestellt (Lukas 15). Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der sein Erbe verlangt und nachher sein Haus verlässt. Er vergeudet all sein Geld, indem er in der Ausschweifung lebt. Als er aber nichts mehr hat, kehrt er in sich und entscheidet sich: "Ich werde aufstehen, zu meinem Vater gehen und ihm sagen: Vater, ich habe vor dich und vor dem Himmel gesündigt. Ich bin es nicht mehr würdig, dein Sohn genannt zu werden."

Die Busse ist zuerst eine Umkehr. Eine Umkehr zu dem, was wahr ist, wenn uns die Realität der Sünde bewusst wird. Eine Umkehr zu Gott, wir empfinden seine Güte. Er kennt meine ganze Geschichte; ich, armer Sünder kann mich nun dank seiner Barmherzigkeit mit Gott aussöhnen.
Kreuz

Leider gibt es auch eine Fälschung der Busse. Wenn wir Mitleid mit unseren Umständen haben, möchten wir das Schlechte, das wir getan haben, durch gute Werke kompensieren. Ein Freund, der grosse Probleme hatte, sagte: "Siehst du, so zahle ich ein bisschen für meine Sünden." Im Innersten ist dies eine stolze Haltung. Gott verlangt nicht von uns, dass wir uns selber reinigen. Bild

Die Busse ist eine radikale Aenderung, eine Neuorientierung. Anstatt auf sich selber konzentriert zu sein, leben wir jetzt für Gott. Die Gefahr für den Gläubigen besteht darin, dass er das egoistische Ich wieder auftauchen lassen könnte. Dann muss er diese Neigungen bekennen und auf Gott zählen, um den guten Weg wieder in Angriff zu nehmen.
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 7. September 2012, 00:25

Dies ist eine sehr schlaue Falle, wo die Feinde von Jesus versuchen, ihn zu Fall zu bringen. Sie fragen ihn, ob es erlaubt ist, die Steuern dem Kaiser zu bezahlen. Sie denken, wenn er ja sagt, kann er nicht der Messias sein und wenn er nein sagt, werden sie ihn als Feind des Kaisers anzeigen.



7. September

So gebet nun jedermann, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt. Römer 13, 7
5 FRFBild

Tut Ehre jedermann, habt die Brüder lieb; fürchtet Gott, ehret den König! 1. Petrus 2, 17
Was dem Kaiser und was Gott gehört

Der Herr hat mit göttlicher Weisheit eine Münze verlangt, die den Kaiser darstellt. Er fragt: "Von wem sind dieses Bild und diese Inschrift?" Sie antworten:"Vom Kaiser." Darauf antwortet er ihnen: "Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört und Gott, was Gott gehört!"

Egal welches politisches Regime, zu welcher Epoche oder in welchem Land die Menschen gelebt haben, Gott hat in Wirklichkeit immer eine solche Haltung von denjenigen verlangt, die Jesus als ihren Meister und Führer anerkannt haben.
2 CHF
Bild
Wir dürfen nicht über die Gültigkeit der Obrigkeit, welche über unser Land regiert, worin wir wohnen, diskutieren. Wir sind Himmelsbürger. Unsere wichtige Aufgabe besteht darin, Ehrlichkeit, Güte und Hingabe den andern gegenüber zu beweisen. Wir sind genauso wie die guten Bürger der Obrigkeit untergeordnet (Römer 13, 1). Wir müssen dem Kaiser geben, was des Kaisers ist und Gott geben, was Gott gehört. Wir müssen der Obrigkeit nur solange gehorchen, solange sie auch mit dem Willen Gottes in Einklang ist. Wenn die Obrigkeit etwas von uns verlangt, was gegen Gottes Wille ist, sollten wir Gott und nicht dem Menschen gehorsam sein. Ohne den Herrn hat der Kaiser keine Macht, auch wenn er ihn nicht als Herrn anerkennt.
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Samen

Ungelesener Beitragvon R_F_I_D » Freitag 7. September 2012, 02:40

Vielen Dank Quali für alle deinen schönen Beiträge hier, sind immer auferbauend zu lesen. Du machst schöne Arbeit.

Bild
[img]http://1.bp.blogspot.com/_q6ym5bUQ1qc/R_ODeyBg-AI/AAAAAAAABLw/CMfYeAIDdWg/s400/Bibelleser+wissen+mehr.JPG[/img]
R_F_I_D
 
Beiträge: 3809
Registriert: Dienstag 30. Juni 2009, 01:32

Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 7. September 2012, 15:44

R_F_I_D hat geschrieben:Vielen Dank Quali für alle deinen schönen Beiträge hier, sind immer auferbauend zu lesen. Du machst schöne Arbeit.

Bild
danke für die blümchen
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Re: Samen

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Samstag 8. September 2012, 00:12

8. September

Sorge im Herzen kränkt, aber ein freundliches Wort erfreut. Der Gerechte hat's besser denn sein Nächster; aber der Gottlosen Weg verführt sie. Sprüche 12, 25 & 26

So spricht der Herr...: Suchet mich, so werdet ihr leben. Amos 5, 4
Tu dir nichts an

Es ist Nacht. Die Türen des Gefägnisses wo die Evangelisten Paulus und Silas eingesperrt sind, sind fest verriegelt. Die Füsse der Inhaftierten sind an Ketten gebunden. Jedes Ausbrechen scheint unmöglich. Es gibt aber plötzlich ein starkes Erdbeben, so dass das Fundament des Gefängnisses erschüttert wird. Zum gleichen Zeitpunkt öffnen sich alle Türen und die Gefangenen werden von ihren Ketten befreit. Der Gefägniswächter erwacht und ist völlig aufgewühlt: die Flucht der Gefangenen, die Untersuchung, seine Schuld, seine gescheiterte Karriere und seine verlorene Ehre! Er nimmt sein Schwert und will sich töten (Apostelgeschichte 16, 27).

Seither sind fast 20 Jahrhunderte vergangen. Jeden Tag sehen heute noch hoffnungslose Männer und Frauen einen einzigen Ausweg aus ihrer Situation, Selbstmord zu begehen. Um ihnen dieses Unwiderrufliche auszureden, können wir sie nur einladen, zuzuhören, was der Apostel Paulus dem Gefängniswächter sagt: "Tu dir nichts an". Nein, es ist nicht sein Schwert, das diesen Mann befreien wird. Einzig Gott allein kann ihm die Kraft geben, um zu leben. Also schreit er: "Was muss ich tun, um errettet zu werden?" "Glaube an den Herrn Jesus und du wirst errettet werden." Er empfängt sofort die wahre Befreiung. Er wird vor dem ewigen Tod errettet und es hat keinen Sinn mehr für ihn, sich das Leben zu nehmen. Er hat jetzt Friede mit Gott und freut sich mit seiner ganzen Familie. Er kümmert sich um die verletzten Füsse seiner Gefangenen. Dies ist der Anfang eines ganz neuen Lebens im Glauben an den Sohn Gottes.
Benutzeravatar
ShalomGemeinde
 
Beiträge: 4470
Registriert: Sonntag 1. November 2009, 14:04
Geschlecht: Weiblich

Nächste

Zurück zu Bibel ► Eigene Ausarbeitungen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast