Leben ist mehr

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Leben ist mehr

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 12. Juni 2011, 11:30

Und Gott, der HERR, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren.
1. Mose 2,15


Das ABC für erfülltes Leben: Arbeit

Ein erfülltes Leben, wer hätte das nicht gern! Heute und an den beiden folgenden Tagen möchte ich das ABC eines solchen Lebens vorstellen. Dabei steht A für Arbeit, B für Beziehungen und C für Christus. Das soll aber nicht heißen, die Gottesbeziehung sei dasjenige, was man als erstes entbehren könnte. Vielmehr liegt in dieser Reihenfolge eine Steigerung der Notwendigkeit.
Sehen wir unseren Tagesspruch an, so merken wir, dass von Anfang an die Arbeit zum Menschsein gehört. Müßiggang ist nicht nur aller Laster Anfang, wie man so sagt, sondern entspricht auch durchaus nicht unserer Bestimmung als Wesen, die mit vielen Gaben ausgerüstet sind, um damit Gott und unseren Nächsten zu dienen.
Leider brachte schon die Sünde unserer ersten Eltern diese schöne Welt unter die Herrschaft des Teufels, des Durcheinanderwerfers, wie das Wort übersetzt werden müsste. Seither ist auch die Arbeit für viele keine Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zur Freude anderer zu entfalten, sondern eine schweißtreibende, Nerven- und Kräfteaufreibende Tätigkeit, die völlig unbefriedigt lässt.
Welch ein Unterschied liegt doch zwischen dem Empfinden eines Menschen, der sich am Freitagabend schon auf den Montagmorgen freut, und dem, dem am Freitagabend schon vor dem Montag graut! Wie dankbar sollten deshalb alle sein, deren Tätigkeit in etwa der Absicht des Schöpfers entspricht, den von Gott gepflanzten Garten zu bebauen und zu bewahren. Dann freut man sich selbst an seinem Werk (A), hilft damit anderen (B) und ehrt den großen Geber aller Gaben (C).
Manfred Herbst

Frage
Was müsste sich bei Ihrer Arbeit ändern, damit sie Spaß macht?

Tipp
Vieles wird leichter, wenn man Gott und Menschen damit erfreuen will!

Bibellese
Nehemia 12,44-45
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Re: Leben ist mehr

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 12. Juni 2011, 11:31

Und Gott, der HERR, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.
1. Mose 2,18


Das ABC für erfülltes Leben: Beziehungen

Alleinsein ist nicht gut. Das ist die Feststellung des Schöpfers des Menschen. Er hat den Menschen demnach als Beziehungswesen geschaffen. In unserem Tagesvers ist zwar zunächst die Beziehung von Mann und Frau gemeint. Diese Beziehung ist auch normalerweise die engste und vertrauteste, die zwei Menschen haben können. Doch gilt es ganz allgemein, dass wir andere Menschen brauchen und in Beziehungen leben müssen.
Gott hat den Menschen als Beziehungswesen geschaffen. Das ist das »B« des ABC für erfülltes Leben. Wir sind als ein Gegenüber gedacht für andere, um uns mitzuteilen und für den anderen da zu sein. Wir benötigen andere, um uns selbst weiterzuentwickeln und uns zu entfalten. Das erleben wir in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Schule, im Freundeskreis. Beziehungen, die gesund und ehrlich sind, helfen uns.
Manche Menschen ziehen sich vielleicht zurück, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben, weil sie getäuscht oder ausgenutzt wurden. Aber Rückzug ist nicht der richtige Weg. Zu leicht wird man so verbittert und eigenbrötlerisch.
Beziehungen müssen gepflegt werden und brauchen Initiative. Wir müssen nicht darauf warten, bis andere zu uns kommen, sondern es ist möglich, selbst aktiv zu werden: Einladen, besuchen, sich verabreden, gemeinsame Unternehmungen vorschlagen. Wenn uns das wichtig genug ist, werden wir auch gern unsere Zeit dafür opfern. Wir sollten dabei nicht Erwartungen an andere haben, sonst werden wir enttäuscht, wenn sie nicht erfüllt werden. Ob ich gute Beziehungen habe, hängt also vor allem von meiner Einstellung zu anderen Menschen ab. Wer in guten Beziehungen lebt, erfährt, dass sie zu unserem Glück beitragen.
Manfred Herbst

Frage
An welchen persönlichen Beziehungen müssten Sie noch arbeiten?

Tipp
Es ist immer besser, selbst etwas dafür zu investieren, als auf andere zu warten!

Bibellese
Prediger 4,9-12
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Re: Leben ist mehr

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 12. Juni 2011, 11:33

Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen ...: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen; aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen ... darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben!
1. Mose 2,16-17


Das ABC für erfülltes Leben: Christus (Gott)

An den beiden vergangenen Tagen haben wir darüber nachgedacht, dass Tätigsein und Beziehungen zu unserem Wohlbefinden beitragen. Im Tagesspruch heute geht es um die wichtigste »Komponente« zu einem erfüllten Leben: Es geht um Gott selbst.
Gott gab dem Menschen ein einziges Gebot. Daran konnte der Mensch deutlich machen, dass er seinen Schöpfer achtet, und zeigen, dass ihm die Beziehung zu Gott bedeutsam ist. Die erlebte Beziehung zu Gott ist die höchste Erfüllung des Menschenseins. Der Mensch kann Gott erkennen. Das hebt ihn über alle anderen Lebewesen hinaus.
Leider entschied er sich aber, seinem Schöpfer den Rücken zu kehren. So fehlt ihm bis heute das, was seine zentrale Bestimmung und Erfüllung darstellt. An dieser Stelle bleibt in einer Seele ein Vakuum, das kein Ding dieser Welt, nicht einmal befriedigende Arbeit oder Beziehungen zu Menschen, ausfüllen kann. Es bleibt eine geheime tiefe Sehnsucht nach dieser Gottesbeziehung.
Damit kommen wir zum »C« des ABC für erfülltes Leben: Christus! Jesus Christus ist Gottes Antwort auf unsere Leere und Gottesferne. Er kam, um uns wieder mit Gott zu verbinden. Wenn wir unser Unabhängigkeitsstreben und unsere Schuld vor ihm zugeben und ihm den Raum in unserem Leben geben, der ihm zusteht, dann wird er das Vakuum ausfüllen.
Ich persönlich habe das vor vielen Jahren getan und erfahren dürfen, dass eine Beziehung zu Christus möglich ist. Er ist mein Lebensmittelpunkt, der auch die anderen Lebensbereiche wie Arbeit und Beziehungen in gesunder Weise ordnet. Denn diese verändern sich und bleiben uns nicht immer sicher. Christus aber verändert sich nicht und seine Nähe zu uns bleibt gewiss.
Manfred Herbst

Frage
Wie sieht Ihre Beziehung zu Gott aus?

Tipp
Man sollte die Beziehung zu Gott nicht in den Hintergrund stellen!

Bibellese
Psalm 73,1-17
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Re: Leben ist mehr

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 12. Juni 2011, 11:35

... dies ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts unmöglich sein, was sie zu tun ersinnen.
1. Mose 11,6

Hoch hinaus

Vor 80 Jahren, am 1.5.2011, wurde das Empire State Building in New York eingeweiht. Mit 381 m Höhe und 102 Stockwerken war es bis zum Jahr 1973 das höchste Gebäude der Welt. Das Projekt verschlang 41 Millionen Dollar, eine zu diesem Zeitpunkt horrende Summe, und wurde in nur 1½ Jahren fertiggestellt. 10 Millionen Ziegelsteine und 60.000 Tonnen Stahl wurden verbaut. Ein gigantisches Meisterwerk der Architektur! Bis zu 25.000 Menschen, also eine ganze Stadt, finden in diesem Wolkenkratzer Beschäftigung.
In unserem Tagesvers redet Gott von den Menschen, die den Turm zu Babel bauten. Die Spitze des Turmes sollte bis in den Himmel reichen. Aber Gott gebot Einhalt.
Ist das Turmbauen nicht typisch menschlich? Wir wollen immer besser sein als andere, immer mehr haben, immer populärer werden, immer höher hinauf kommen! Man muss schon etwas ganz Besonderes tun, um mit sich selbst zufrieden sein zu können und Anerkennung von seinen Mitmenschen zu bekommen. Viele glauben auch, dass sie bei Gott Punkte sammeln könnten. Sie möchten sich durch gutes, humanitäres und soziales Handeln den Himmel verdienen.
Aber das ist ein Trugschluss, wie uns die Bibel deutlich sagt. Der Turm unserer Anstrengungen wird nie bis in den Himmel reichen. Menschen, die Jesus Christus als ihren Herrn angenommen haben, wissen, dass man nicht nach Höherem streben muss, um zu Gott zu kommen, sondern, dass nur die persönliche Beziehung zu Jesus Christus zählt. Jeder Mensch, der an den Herrn Jesus Christus glaubt, weiß, dass er alles für ihn getan hat und er diesem Werk nichts mehr hinzuzufügen braucht. Dann braucht er auch die übrigen »Türme« nicht mehr zu bauen, um sich selbst zu bestätigen.
Axel Schneider

Frage
Für welches Ziel lohnt sich Ihr Leben letztlich wirklich?

Tipp
Gott wohnt bei dem, der in seinen Augen klein ist!

Bibellese
Jesaja 57,13-15
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Re: Leben ist mehr

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 12. Juni 2011, 12:15

Besser eine Hand voll Ruhe als beide Fäuste voll Mühe und Haschen nach Wind.
Prediger 4,6


Ausgebrannt

Heute morgen steht wieder ein Personalentwicklungsgespräch mit einem meiner Abteilungsleiter an. In diesem Gespräch werden wir uns über 20 verschiedene Punkte, wie z.B. Führungsverhalten, Kreativität oder Konfliktfähigkeit unterhalten, wobei der Mitarbeiter über seine eigene und meine Einschätzung anhand einer Notenskala diskutiert. Dabei interessiert mich besonders, wie sich die Führungskraft in Bezug auf die eigene »Lebensbalance« einschätzt. Nicht selten höre ich dann, dass berufliches Überengagement zu einem Gefühl des Ausgebranntseins geführt hat. Das Burnout-Syndrom als Folge eines rastlosen Einsatzes ohne Ruhepausen kommt in allen Bevölkerungsgruppen vor. Stress und Hektik werden zugleich verflucht und gesucht. Wer nichts anbrennen lässt, brennt bald aus. Viele Führungskräfte, aber auch Mitarbeiter auf unteren Ebenen zerbrechen an übersteigerten Zielvorstellungen. Abschalten und Ablenkungen sind dann nur oberflächliche Rezepte, Zerstreuung ein schlechter Ratgeber, weil zu der Alltagshektik der Freizeitstress hinzukommt.
Burnout-Forscher sagen uns, dass das Ausgebranntsein oft ein Zeichen für falsche Lebensziele ist. Die großen Sinnfragen wurden nie richtig beantwortet. Deshalb gilt es, dem Sinnvakuum ein Lebensziel entgegenzusetzen, das den eigenen Horizont übersteigt. Zum Leben braucht man mehr als Geld und Zinsen. Man braucht ein Ziel, einen festen Halt; man braucht ganz einfach Gott. In Harmonie leben - und damit ein Ausbrennen vermeiden - kann ich nur in Übereinstimmung mit dem Schöpfer. Denn dann bin ich wertgeschätzt von dem, der mir meinen Wert gibt.
Wolfgang Kuhs

Frage
Für wen brennen Sie?

Tipp
Nehmen Sie sich eine Auszeit, um über ihre Lebensbalance nachzudenken.

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Johannes 8,21-30
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Re: Leben ist mehr

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 12. Juni 2011, 12:17

Mache dich auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm! ... lass mich deine Gestalt sehen, lass mich deine Stimme hören! Denn deine Stimme ist süß und deine Gestalt anmutig.
Hoheslied 2,13-14


Traumfrau gefunden! - Und dann?

Mir fällt die Kinnlade herunter. Mit weit aufgerissenen Augen starre ich sie an. Sie ist schick gekleidet, hat eine super tolle Figur, ihre Haare glänzen wie Seide. Meine Traumfrau! Ihr Augenaufschlag bringt mich zum Träumen und ihr Lächeln verzaubert mich.
Vielleicht war es auch in Ihrer Beziehung Liebe auf den ersten Blick. Aber wie geht es weiter? Etwa so? Man trifft sich, lernt sich näher kennen und ist begeistert vom Gegenüber. Es entsteht eine feste Beziehung, man heiratet. Das Miteinander wird bald zur Normalität, der Partner nur noch als Dienstbote oder Brötchengeber wahrgenommen. Die unterschiedlichen Interessen lassen immer weniger Zeit für die Zweisamkeit. Die Vorsätze für gemeinsame Unternehmungen weichen dem zeitlichen Druck des Berufs und familiärer Verpflichtungen. Unbemerkt lebt man sich auseinander. Die kleinen Reibereien nehmen zu. Es entstehen Konflikte, über die man nicht spricht, es geschehen Verletzungen, die zunehmend weh tun, weil sie nicht ausgeräumt werden. Schließlich kommt es zum handfesten Krach, in dem man sogar handgreiflich wird. Die pauschale Entschuldigung beseitigt nicht den entstandenen Riss, der sich weiter vertieft. Man giftet sich an, kennt die Schwächen des Partners und stellt diese bei jeder Gelegenheit heraus.
Tief traurig höre ich wieder einmal von solch einem Fall. Was bewahrt uns als Eheleute davor? Ein Patentrezept gibt es wohl nicht, aber Vergebungsbereitschaft, es nicht bei leeren Versprechungen belassen, einander wieder Liebe durch Taten beweisen und eine für beide bereichernde neue Beziehungskultur aufbauen und pflegen; das sind Bausteine, die einer Ehe wieder ein festes Fundament geben können.
Volker Koenig

Frage
Gibt es bei Ihnen auch Anzeichen für eine Negativentwicklung im oben beschriebenen Sinne?

Tipp
Arbeiten Sie aktiv an Ihrer Partnerschaft. Der Partner, den Ihnen Gott gegeben hat, ist es wert!

Bibellese
2. Chronik 20,1-26
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Re: Leben ist mehr

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 12. Juni 2011, 12:19

Liebe sucht nicht das Ihre.
1. Korinther 13,5
»Wie findet man eine Frau?«

Eine uns äußerst befremdlich erscheinende Sitte in Zentralasien betrifft die Eheanbahnung. »Wie findet man eine Frau?« Diese Frage ist für viele junge Männer gerade in der zentralasiatischen Welt sehr bedeutsam und manchmal auch bedrängend, weil man bis zu einem bestimmten Alter verheiratet sein sollte. Der Druck durch die Gesellschaft kann sehr groß werden.
Die Methoden der Brautsuche sind vielfältig, aber fast immer rabiat, und so ist das Ergebnis nicht immer ideal. Hierzulande - gerade in den Dörfern - ist es zum Großteil noch normal, die Auserwählte zu stehlen. Manchmal allerdings kennt man sich schon über Jahre und weiß viel übereinander. Zuweilen aber fährt man einfach in ein anderes Dorf und schaut sich um und lockt die Nächstbeste in das Auto, um sie in das eigene Elternhaus zu entführen. Welche Not und was für ein seelischer Druck auf den Bräuten lastet, ist mit Worten kaum auszudrücken. Eine glückliche Ehe stellt sich auf diese Weise selten ein, und die Leidtragenden sind vor allem die Kinder, die daraus entstehen.
Liebe lässt sich eben nicht erkaufen oder stehlen. Egoismus kann keine Liebe erpressen, und Glück ist mehr, als nur die Befriedigung der eigenen Lüste. Wahre Liebe ist gebende Liebe und »sie sucht nicht das Ihre«. Nirgendwo ist dies besser zu erkennen, als in der Hingabe des Sohnes Gottes für Menschen, die es niemals verdient hatten. Das Vorbild für die Liebe ist Gott selbst, denn »er ist Liebe«.
So wünsche ich Ihnen den Idealpartner für das Leben, und bitten Sie Gott um beständige Liebe zu ihm! Aber noch mehr wünsche ich Ihnen Jesus Christus zum Lebenspartner für die Ewigkeit!
Rudolf Kühnlein

Frage
Merken Sie, wie dankbar wir sein können, immer noch von den Segnungen des »christlichen Abendlandes« zu profitieren?

Tipp
Lassen Sie sich von der Liebe Jesu gefangen nehmen!

Bibellese
Johannes 10,22-30
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Re: Leben ist mehr

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 12. Juni 2011, 12:20

Sie blickten auf ihn (auf den HERRN) und strahlten.
Psalm 34,6


Wo, in aller Welt, ist Sicherheit?

Das ist eine richtige Abhärtungskur, was viele kleine Kinder heutzutage mitmachen müssen. Früher waren die Sportkarren so gebaut, dass die Kinder rückwärts fuhren, während sie geschoben wurden. In modernen Karren blicken sie nach vorn. Das ist vielleicht gut gemeint und soll den Spaziergang sicher interessanter für die Kleinen machen. Aber wie ist es in Wirklichkeit? Da brausen die Autos heran und vorbei, da rennen viele Leute, Fahrräder sausen klingelnd vorüber, und dann die vielen feststehenden Eindrücke! Und mit all dem Unerklärlichen, Fremden, Neuen und Beängstigenden sind die Kinder ganz allein.
Da war es doch früher anders. Auch da fuhren Autos vorbei, und es war derselbe Lärm auf der Straße; aber der große Unterschied bestand darin, dass das Kind in all dem Trubel einen festen, ihm sehr vertrauten Punkt hatte: das Angesicht seiner Mutter. Wurde es durch eine laute Hupe erschreckt, genügte ein Blick zur Mama, und die Welt war wieder in Ordnung. Wenn jetzt eine Hupe ertönt, ist es mit seinem Schreck allein.
So geht es auch vielen Leuten, die keinen haben, den sie kennen und der ihnen hilft, mit den Schrecknissen des Lebens fertig zu werden. Parteigenossen, Kollegen und Skatbrüder können sich schnell in gefühllose Spötter oder gar ernste Feinde verwandeln. Sicher ist man nie und nirgends.
Da können sich alle freuen, die mit unserem Tagesspruch etwas anzufangen wissen und die Erfahrung mit diesen Aufblicken zu Gott haben. Er ist der allmächtige Schöpfer der Welt, der doch um Christi willen unser liebender Vater sein will. Ihm steht alle Macht zu Gebote, und er wird sie in unserem Sinn so einsetzen, dass am Ende alles zu unserem Besten ausschlägt.
Hermann Grabe

Frage
Bei wem finden Sie Hilfe?

Tipp
Solange die See ruhig ist, kann jeder Kapitän spielen; aber ab Windstärke 10?

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Matthäus 14,22-33
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Re: Leben ist mehr

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 12. Juni 2011, 12:22

Ich bin der HERR, dein Gott!
2. Mose 20,2
Der Name Gottes

Die Deutschen haben ein Problem, das andere Völker nicht haben. Kaum noch einer kann die Schrift seiner Ur- und Ururgroßeltern lesen. Und bald wird es akademischer Hilfe bedürfen, um einen alten Brief zu entziffern, den man irgendwo in einem alten Buch finden wird.
Nun kann man zu Recht behaupten, die Welt werde sich auch ohne diese Kenntnis weiterhin drehen; aber irgendwie traurig finde ich das doch. Was geht uns dadurch alles verloren! Aber viel schlimmer ist es, dass es wohl niemand auf der ganzen Erde gibt, der wirklich weiß, wie man den Namen Gottes ausspricht, wo er doch unser aller Schöpfer ist. Wie er geschrieben wird, kann man überall nachsehen. Es sind die vier Buchstaben, die in unserer Schrift so aussehen: JHWH, hebräisch aber: HWHJ. Die Juden lesen nämlich von rechts nach links.
In der Furcht, das Gebot zu übertreten: »Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes nicht missbrauchen!« lasen die Juden immer das Wort für HERR, wenn in der Bibel JHWH steht. Und nun weiß niemand mehr, wie man Gott eigentlich anreden soll. Wieder kann man sagen, dass darum das Beten nicht schwieriger geworden ist, aber es ist doch bezeichnend für den verlorenen Zustand der Geschöpfe, dass sie den Namen ihres Schöpfers nicht kennen, obwohl er ihn laut und deutlich kundgemacht hat, damals, als er mit Blitz und Donner und Erdbeben vom Sinai herab zu den Israeliten geredet hat.
Wie weit müssen wir von ihm fortgelaufen sein!
Aber noch heute lädt Gott jeden ein, zu ihm zu kommen und ihm das Verlorensein zu bekennen. Dann erlaubt er uns um Christi willen, »Vater« zu ihm sagen zu dürfen. Und das hört er dann sogar gern von seinen Kindern.
Hermann Grabe

Frage
Was machen Sie mit der Chance, zu dem großen Gott »Vater« sagen zu dürfen?

Tipp
Wer Gott zum Vater hat, hat für ewig ausgesorgt.

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2. Mose 19,7 - 20,3
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Re: Leben ist mehr

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 12. Juni 2011, 12:24

Denn da sie Gottes Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene aufzurichten trachteten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.
Römer 10,3


Eine Studie und ihr kurioses Ergebnis

»Babyfotos machen Menschen ehrlich« lese ich beim flüchtigen Durchblättern der Tageszeitung. »Das soll wohl ein Witz sein«, denke ich mir. »Kein Witz«, steht da, »sondern wissenschaftlich belegt. Wissenschaftler in Schottland wollten herausfinden, unter welchen Bedingungen ein gefundenes Portemonnaie am ehesten zurückgegeben wird. Der Psychologe Richard Wiseman und sein Team legten dazu in Edinburgh 240 Brieftaschen aus. [...] In einige Börsen hatte Wiseman Fotos gelegt: Auf einigen war ein lächelndes Baby abgebildet, auf einigen eine Familie, auf einigen ein Tierwelpe, auf anderen wieder ein älteres Paar. Das Überraschende: Die Brieftaschen mit dem Babyfoto hatten eine Rückgabequote von 88 Prozent. Nur einer von zehn Findern behielt sie. [...] Nur 28 Prozent betrug allerdings die Rückgabequote bei den Geldbeuteln mit dem Foto eines älteren Paares.« (Allgäuer Zeitung, 14. Juli 2009)
Neben der Tatsache, dass Babyfotos offensichtlich an unser Mitgefühl appellieren, offenbart diese Studie auch unsere Neigung, Gut und Böse nach unserem eigenen Gutdünken zu definieren. Während Gottes Gebot generell sagt: »Du sollst nicht stehlen« (2. Mose 20,15), entscheiden wir »aus dem Bauch heraus«: »Die Geldbörse junger Eltern muss ich zurückgeben, die eines älteren Ehepaars darf ich behalten.« Paulus sagt in Römer 10,3 über solches Verhalten: »Denn da sie Gottes Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene aufzurichten trachteten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.« Das ist fatal, denn Gott wird uns einmal nicht nach unserem »Bauchgefühl«, sondern gemäß seiner Definition von Gerechtigkeit richten.
Peter Güthler

Frage
Welche Sicherheit gibt eine solche Ethik »aus dem Bauch heraus«?

Tipp
Gottes Ethik hat ewige Gültigkeit und ist zu unserem Heil verkündet worden.

Bibellese
Matthäus 23,13-36
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