Wort für heute

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Re: Wort für heute

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Samstag 6. Juli 2013, 23:52

Alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.

Römer 3,24
Vorsicht Irrlehrer!

Wer die Geschichte von Naaman in der »Bibellese« verfolgt hat, weiß, wie es weitergeht. Elisas Diener, Gehasi, hatte die Schätze auf Naamans Wagen gesehen und wurde von Habgier zerfressen. Mit einer erfundenen Geschichte hatte er sogar Glück, einen Haufen Geld an sich zu raffen. Doch wurde er zur Strafe so aussätzig, wie es Naaman im Endstadium geworden wäre. Warum gleich so grob?, möchte man fragen. Elisa hatte Naaman zeigen wollen, dass Gottes Gnade unbezahlbar und ein freies Geschenk ist, und Gehasi verwischte diese grundlegende Wahrheit. Nun konnte Naaman denken, doch einen gehörigen Beitrag zu seinem Glück geleistet zu haben.
Damit aber wird das Heil Gottes zu einem Geschäft, und das kann und darf nicht sein, weil allein Gott einen Menschen retten kann und die Ehre dafür auch für sich beansprucht. Zu aller Zeit waren viele bereit, auf Leute wie Gehasi zu hören und große Strapazen oder Opfer auf sich zu nehmen, nur um in ihrem Verhältnis zu Gott nicht gänzlich als Bettler dazustehen. Doch das sind wir vor Gott, wie Martin Luther noch auf dem Sterbebett gesagt hat. Alle eigenen Anstrengungen der Menschen erregen darum nicht Gottes Wohlgefallen, sondern seinen Zorn. Das ist der große Unterschied zwischen wahrem Christentum und allen anderen Religionen. Christlicher Glaube ist reines Geschenk, während alles andere Versuche sind, Gott oder die Götter oder Dämonen durch oftmals schreckliche Anstrengungen gnädig zu stimmen.
Glücklicherweise ist Gehasi später höchstwahrscheinlich geheilt worden. Er sprach nämlich nach Elisas Tod mit dem König und erzählte ihm alles, was Elisa Wunderbares getan hatte. Das freut mich sehr.
Hermann Grabe
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Re: Wort für heute

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 26. Juli 2013, 20:30


Wort für Heute
Als er aber die Volksmengen sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie erschöpft und verschmachtet waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.

Matthäus 9,36
Keiner hat mich lieb!

Gisela war hübsch und noch keine 17 Jahre alt. Und doch hatte sie schon mit dem Leben abgeschlossen. Nun lag sie im Krankenhaus. Selbstmordversuch mit Schlaftabletten! Zum Glück wurde sie rechtzeitig entdeckt. Die völlig aufgelösten Eltern standen an ihrem Bett: »Gisela, warum hast du uns das angetan?« Lange kam keine Antwort, dann brach es aus ihr heraus: »Keiner hat mich lieb!«
Giselas Eltern hatten immer noch nichts begriffen und dachten nur an ihren eigenen Kummer, wohl auch in gekränkter Elternehre.
Wie anders war der Herr Jesus Christus. Von ihm heißt es in den Evangelien einige Male, dass er innerlich bewegt war, dass sich sein Innerstes beim Anblick der Nöte der Menschen zusammenkrampfte. Ihn schmerzte die Hilflosigkeit und Verlorenheit der Menschen. So einen brauchte Gisela, so einen brauchen wir alle, einen, der nicht an sich, sondern an andere denkt. Ihm war nichts zu schade, es für uns hinzugeben, sogar sein Leben! Und das hat er getan! Er starb am Kreuz, damit wir Gottes Zorn über die Sünde nicht zu tragen brauchen, und das in alle Ewigkeit.
Wie sähe es doch in dieser Welt aus, wenn sich viele von solcher Liebe anstecken ließen? Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass wir von uns aus diese Liebe nicht besitzen, eine Liebe, die ohne Gedanken an Lohn und eigenen Gewinn das Wohl der anderen im Sinn hat. Wer aber die Liebe des Herrn Jesus erfahren hat, sollte ihn bitten, nun auch in ähnlicher Liebe auf die Mitmenschen zugehen zu können.
Peter Bronclik
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Re: Wort für heute

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 28. Juli 2013, 13:17

Er (Jesus Christus) ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung … abgebrochen.

Epheser 2,14
Trennende Mauern

Heute vor 47 Jahren geschah etwas, was man bis dahin nicht für möglich gehalten hatte: eine verkehrsreiche Millionenstadt, Berlin, wurde von der Regierung der DDR durch eine Mauer in zwei völlig getrennte Teile gespalten, wobei der nicht zur DDR gehörende westliche Teil von allen Seiten praktisch eingemauert wurde. Flüchtlingen, die bis dahin in großer Zahl die Sowjet-Diktatur über West-Berlin verlassen hatten, war nun der Weg in die Freiheit versperrt; auf sog. »Grenzverletzer« wurde in der DDR scharf geschossen. In den 28 Jahren ihres Bestehens verloren an der Mauer viele Menschen ihr Leben oder wurden verhaftet, weil sie in ihrer Verzweiflung dennoch zu fliehen versucht hatten.
Der Berliner Mauerbau von 1961 ist nur ein anschauliches Beispiel für eine menschliche Wesensart, nicht aufeinander zuzugehen, sondern sich voneinander abzugrenzen, und zwar, wenn es für nötig gehalten wird, auch mit Gewalt. Der Mensch, der sich von Gott abgewandt, d.h. von ihm getrennt hat, legt dieses Verhalten oft auch seinen Mitmenschen gegenüber an den Tag. Gott ist da ganz anders. Obwohl er heilig ist und Gottlosigkeit und Sünde nicht ertragen kann, geht er dem Menschen nach, der zwischen sich und Gott eine Mauer des Unglaubens errichtet hat. Durch das Opfer seines Sohnes Jesus Christus am Kreuz hat Gott einen Weg geöffnet, auf dem der Mensch in die Gemeinschaft mit Gott zurückkehren kann, in der uns unser allmächtiger, ewiger und heiliger Schöpfer zum liebenden Vater wird. Dass Gott die Mauer zwischen ihm und dem einzelnen Menschen abreißt, ist das wichtigste Ereignis im Leben. Jesus Christus hat dazu durch seinen Opfertod die Möglichkeit geschaffen.
Gerhard Jordy
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Re: Wort für heute

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 28. Juli 2013, 13:36

Geschieht auch ein Unglück in der Stadt, und der HERR hätte es nicht bewirkt?

Amos 3,6
Gott tut nichts Böses

Scheint nicht diese Überschrift unserem Tagesspruch direkt zu widersprechen? Einmal heißt es, kein Unglück geschehe, ohne dass Gott es will und es ausführt, und dann steht da, er täte nichts Böses. Da hilft auch die Ausflucht nicht, Gott tue nichts Böses, er lasse es nur zu. Denn wenn er die oberste Gewalt hat, ist er auch für die Taten der bösen Menschen oder Mächte verantwortlich. Wenn ein Vater sieht, wie sein fünfjähriger Sohn Fensterscheiben einwirft, wer trägt dann die Verantwortung?
Bei Fragen dieser Art gibt es keine schnellen Lösungen, denn wir können all dies – auch in unserem persönlichen Leben – nur verstehen, wenn wir glauben, dass Gott mit allem gute Ziele verfolgt, dass alles Böse also nicht das Ende, das Ziel, sondern nur Mittel zum Zweck ist. Besonders als Betroffene fällt es uns schwer, das einzusehen, weil unser Horizont verdunkelt ist und wir das Licht dahinter nicht wahrnehmen können.
Gott anklagen zu dürfen, setzt die volle Einsicht in alle Zusammenhänge voraus, und die haben wir bei weitem nicht.
Durch Glauben »wissen« wir aber, dass Gott nur Gedanken des FriedeTodesns mit seinen Leuten hat, und dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten ausschlagen werden. Wer sich nicht demütig diesen Tatsachen stellen mag, zeigt, dass er Gott als Feind betrachtet, und die Bibel sagt, es sei schrecklich, in die Hände des allmächtigen Gottes zu fallen. Aber das muss ja nicht das letzte Wort sein. Jeder darf Gott durch Jesus Christus als Vater kennen lernen.
Hermann Grabe
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