Fremdimpulse

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Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 1. Januar 2017, 21:12

Er war es leid, sich um seinen alternden Vater zu kümmern – dann sagt sein Sohn diese Worte
Dezember 31, 2016 - By Tara J. Barker

Einige Geschichten überdauern die Zeiten und bleiben stets gültig. Diese Geschichte ist so eine. Obwohl sich die Details heutzutage anders abspielen mögen, die Lehre der Geschichte bleibt dieselbe. Und das, obwohl die Geschichte schon mindestens 480 Jahre alt ist!

Kinder hören immer zu, beobachten und lernen. Sie lernen von unseren Taten und unserem Vorbild, sogar noch mehr, als von unseren Worten. Wie wir mit anderen umgehen, so lernen sie mit anderen umzugehen, oder in diesem Fall, mit uns.

Ein alter gebrechlicher Mann zog ins Haus zu seinem Sohn, der Schwiegertochter und dem vier Jahre alten Enkel. Die Hände des alten Mannes zitterten, er konnte nur noch schlecht sehen und laufen. Die Familie aß gemeinsam am Tisch.

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Quelle: The Moxie Narrative

Doch die zitternden Hände und schlechte Sicht des alten Mannes machten ihm das Essen schwer. Und so rollten Erbsen vom Löffel und verschüttete Milch landete auf dem Tisch. Der Sohn und die Schwiegertochter wurden mit der Zeit immer ungeduldiger. „Wir müssen etwas wegen Vater tun“, sagte der Sohn. „Ich habe genug von seinem lauten Essen, der verschütteten Milch und dem Essen auf dem Boden“. So stellten sie ihm einen kleinen Tisch in die Ecke des Raumes. Dort aß Großvater nun alleine und da er schon einige Teller zerbrochen hatte, aß er aus einer Holzschüssel.

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Quelle: archive.org

Manchmal sahen sie eine Träne in seinen Augen. Doch trotzdem hatten sie nur Kritik für ihn übrig, wenn er die Gabel fallen ließ, oder ihm Essen herunterfiel. Der vierjährige Enkel beobachtete alles still.

Eines Abends bemerkte der Vater, wie der kleine mit ein paar Holzresten spielte. Er fragte den kleinen Sohn: „Was bastelst du denn da?“

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Quelle: Envato Market

Der kleine Sohn antwortete ganz ruhig und lieb: „Ach, ich mache eine kleine Schüssel für dich und Mama, aus der ihr essen könnt wenn ich groß bin.“ Der Kleine lächelte und machte sich zurück an die Arbeit.

Doch seine Worte hatten die Eltern wie vom Blitz getroffen. Erst waren sie sprachlos, dann kamen ihnen Tränen. Am selben Abend noch führten sie den Großvater wieder zurück an den Esstisch. Bis zum Ende seiner Tage aß er nun wieder gemeinsam mit der Familie. Und unerklärlicherweise gab es nie wieder ein Wort der Kritik, wenn eine Gabel herunterfiel, Milch verschüttet wurde, oder ein Teller zerbrach.
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Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 26. Februar 2017, 18:50

Eine Mutter die gerade erfahren hatte,dass sie zum zweiten mal Mutter wird,erzählte dieses freudige Ereignis ihrem 3-jährigen Sohn und bereitete ihn langsam darauf vor großer Bruder zu werden.
Sie ließ ihn an ihrem Babybauch teilhaben und sagte ihm,daß sein Geschwisterchen ihn hört, wenn er zu ihm reden würde.
Also nahm der Junge sich vor, jeden Tag seinem Geschwisterchen sein Lieblingslied vorzusingen.
Die Monate vergingen, der Babybauch wurde immer größer und inzwischen wusste man auch das Geschlecht - ein Mädchen!
Darüber freute sich der kleine "große" Bruder besonders.
Nicht einen Tag ließ er aus, seiner Schwester das Lied vorzusingen.
Endlich war es soweit, die Mutter wurde mit Wehen ins Krankenhaus gebracht.
Dort merkten die Ärzte schnell, dass was nicht in Ordnung war und es wurde ein Notkaiserschnitt durchgeführt.
Das Neugeborene wurde sofort in die Obhut der Kinderärzte gegeben, die das Mädchen direkt auf die Intensivstation brachten.
Tag für Tag verschlechterte sich der Zustand des Mädchens und die Ärzte gaben ihr wenig Hoffnung.
Die kleine Familie war sehr bestürzt. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass so etwas passieren könnte, da die Schwangerschaft ganz normal verlief!
Es war nun an der Zeit dem 3-jährigen Sohn irgendwie zu erklären, daß seine Schwester nicht mit nach Hause kommen würde.
Nach diesem Gespräch bat der Junge seine Eltern inständig,sein Schwesterchen sehen zu dürfen.
Auch auf die Erklärung hin, dass Kinder nicht auf die Intensivstation gebracht werden durften,ließ der Junge nicht nach, darum zu bitten.
Die Mutter ließ sich überreden und versuchte ihn "reinzuschmuggeln".
Auf dem Weg dorthin wurden sie jedoch von einer Krankenschwester entdeckt und wurden gebeten den Jungen unverzüglich rauszubringen.
Die Mutter erklärte ihr mit einer bestimmenden Stimme, dass ihr Sohn sein Geschwisterchen ein letztes Mal sehen und ihr ein Abschiedskuss geben möchte.
Die Krankenschwester willigte ein.
Am Bett seiner kleinen, mit dem Tod ringenden Schwester angekommen, sagte er:
"Hallo ich bin dein grosser Bruder. Ich bin gekommen um dir dein Lieblingslied vorzusingen!"
Er fing an das Lied zu singen, welches er die ganzen Schwangerschaftsmonate hindurch tagtäglich ihr vorgesungen hatte:
DU BIST MEIN SONNENSCHEIN, MEIN EINZIGER SONNENSCHEIN
DU MACHST MICH GLÜCKLICH, WENN DER HIMMEL GRAU IST!
Seine Schwester erkannte sofort seine Stimme und fing an darauf zu reagieren.
Als die Mutter die Reaktion ihres Babys sah, war sie sehr erschrocken und bat ihren Sohn weiter zu singen.
DU WIRST NIEMALS WISSEN MEIN LIEBLING,WIE SEHR ICH DICH LIEBE.
BITTE NIMM MEINEN SONNENSCHEIN NICHT WEG!
Je mehr der Junge sang, desto mehr stabilisierte sich die Atmung des Babys und es wurde gleichmäßiger.
Unter Tränen bat die Mutter den 3-jährigen:
"Bitte hör nicht auf zu singen mein Schatz. Sing bitte weiter!"
LETZTE NACHT LIEBLING, ALS ICH SCHLIEF TRÄUMTE ICH, DASS ICH DICH IN MEINEN ARMEN HALTE.
ALS ICH AUFWACHTE MERKTE ICH , ICH HAB MICH GEIRRT. ICH LIEß MEINEN KOPF HÄNGEN UND WEINTE.
Die Krankenschwester, die ihn anfangs nicht rein lassen wollte, beobachtete alles und auch ihr liefen die Tränen.
Sie ließ sofort den zuständigen Arzt holen.
Als der Arzt im Zimmer ankam, sah er die Mutter mit ihrem Sohn auf dem Schoß und wie beide dem Baby vorsangen:
DU BIST MEIN SONNENSCHEIN, MEIN EINZIGER SONNENSCHEIN
DU MACHST MICH GLÜCKLICH, WENN DER HIMMEL GRAU IST!
DU WIRST NIEMALS WISSEN MEIN LIEBLING,
WIE SEHR ICH DICH LIEBE.
BITTE NIMM MEINEN SONNENSCHEIN NICHT WEG!
Von da an ging es dem Mädchen täglich besser und sie wurde wieder gesund.
Bald schon durfte sie mit ihrem "großen" Bruder mit nach Hause gehen.

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Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Montag 4. September 2017, 15:33

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Schon viel verloren

Eine wohlhabende Dame, die in ihren späteren Jahren zum christlichen Glauben gefunden hatte, ging von ihrer Enkelin begleitet auf einer Geschäftsstraße spazieren. Als ein Bettler sie ansprach, hörte die Frau seiner Geschichte geduldig zu. Dann nahm sie einen Geldschein aus ihrer Handtasche und legte ihn in seine Hand. An der nächsten Straßenecke stand ein Freiwilliger der Heilsarmee und die alte Dame ließ eine Spende in den Kessel fallen. Ihr Enkelkind schaute sie voller Neugier an und sagte: »Großmama, du musst schon viel verloren haben, seit du Christin geworden bist, oder?«
»Ja, meine Liebe«, sagte die alte Dame, »das habe ich wohl. Ich habe mein aufbrausendes Wesen verloren, meine Gewohnheit, andere zu kritisieren, und meine Neigung, meine Freizeit mit nichtigen sozialen Anlässen zu verbringen und mit Vergnügungen, die nichts bedeuten. Ich habe auch einen Geist der Habgier und der Selbstsucht verloren. Ja, bestimmt, ich habe sehr viel verloren! – Aber was ich gewonnen habe, ist unschätzbar: einen tiefen Frieden; Kraft im Gebet; einen Freund, der immer bei mir ist, der mich kennt, liebt und beschützt; persönliche Erfüllung und einen Lebensinhalt, von dem ich nicht einmal wusste, dass er existierte; Glaube, der mir keinen Raum für Angst lässt; eine Verheißung von einem wunderbaren Himmlischen Heim, wenn es für mich mit diesem irdischen vorbei ist – und noch viel mehr! Ja, ich bin glücklich über das, was ich verloren habe; und was ich gewonnen habe ist von unschätzbarem Wert!«

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Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Mittwoch 4. Oktober 2017, 17:04

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Was ist für Gott das Wichtigste?

Auf dem Marktplatz bildete sich eine Schlange.
An Markttagen nichts besonderes, aber heute war kein Markt.
Was gab es für einen Grund?
Ich sah einen jungen Mann auf dem Boden sitzen.
Neben sich hatte er einen Stuhl stehen, auf dem ein Karton stand.
Die Menschen standen an, um hineinschauen zu können.
Die Reaktionen, nachdem sie einen Blick in den Karton geworfen hatten, waren sehr unterschiedlich. Manche schüttelten den Kopf.
Einige gingen nachdenklich weiter.
Die meisten aber lächelten, als hätten sie etwas Schönes gesehen.
Ich stellte mich neugierig in die Schlange.
Als noch drei Leute vor mir standen, sah ich ein Schild:
„Wenn Sie wissen wollen, was für Gott das Wichtigste ist, dann schauen sie in den Kasten!“
Endlich war ich an der Reihe.
Vorsichtig schaute ich in den Kasten.
Ich sah mein Spiegelbild! Im Kasten lag ein Spiegel,
und in ihm sah ich, wen Gott für den Wichtigsten hält:
mich.
Aber alle anderen Menschen hatten sich auch gesehen.
Denn Gott liebt alle Menschen.

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Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Dienstag 10. Oktober 2017, 17:11

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Das können wir ja abwarten!

Die drei Männer schauen auf, als ich in das Zimmer trete.
Es ist das typische Krankenhaus-Zimmer: Weiß, hell, sauber. Einer der Männer liegt im Bett. Die beiden anderen sitzen in ihren gestreiften Krankenanzügen daneben. In ihren Händen halten sie Spielkarten.
„Guten Tag! Ich bin der Pfarrer und wollte Sie einmal begrüßen!“ Der im Bett lächelt verächtlich: „Nett von Ihnen! Aber wir interessieren uns nicht für religiöse Fragen.“ Und dann zu den andern: „Spielen wir weiter!“
Mit steigt das Blut zu Kopf: „Mann!“ fahre ich ihn nicht so großspurig! Wenn Sie sagen: Ich interessiere mich nicht für das Christentum! – gut, das lasse ich gelten. Aber wer gibt Ihnen das Recht, für die andern mitzusprechen? Mir ist eine Botschaft anvertraut, die so wichtig ist, dass ich ihr unter allen Umständen Gehör verschaffen muss.“
„Und was ist das für eine Botschaft?“
„Ich kann sie mit einem einzigen Satz sagen: ,Also hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben'.“
Eine kleine Weile ist es sehr still. Dann sagt der freche Geselle: „Und warum drängen Sie diese Botschaft auch den Leuten auf, die sich nicht dafür interessieren?“
„Das will ich Ihnen gern sagen: Weil in diesem Spruch das Wort ,verloren' vorkommt. Stellen Sie sich Folgendes vor: ich wache eines Nachts auf, rieche Brandgeruch und merke mit Schrecken, dass unser Haus brennt. Schleunigst bringe ich meine Familie in Sicherheit und fange an zu retten, was noch zu retten ist. Ganz oben wohnt eine alte schwerhörige Frau. Offenbar schläft sie tief. Ich lasse sie schlafen. Was geht mich die fremde Frau an! Mag sie umkommen!“
Der Kranke unterbricht mich: „Dann wären Sie ein Verbrecher!“ „Ganz recht! Und noch viel mehr wäre ich das, wenn ich Sie, mein Lieber, ungewarnt in das ewige Verderben laufen ließe. Ich will es Ihnen wenigstens gesagt haben: ,dass alle, die an Jesus glauben, nicht verloren werden… !' Hier ist die ewige Errettung!“
Der Kranke lacht höhnisch auf: „Na ja, das musste ja kommen! Jetzt wollen Sie uns Angst machen mit der Hölle. Ewiges Verderben! Unsinn! Gibt's ja gar nicht!“
Ich stehe auf und sage nur noch: „Das können wir ja nun abwarten. Die Zukunft wird's ausweisen, ob Gottes Wort stimmt. Wenn es recht hat – und es hat recht! – dann sind Sie verloren! Auf Wiedersehen!“
Damit gehe ich. An der Türe drehe ich mich noch mal um – und erschrecke. Mit aufgerissenen Augen schaut mir der Mann nach. Dann stammelt er in abgerissenen Worten: „Dann bin ich … verloren …! das können wir … abwarten … Warten Sie doch!“
Da kehre ich um. Und dann sitze ich am Bett. Und wir besprechen – ach, nicht „Religiöse Fragen“, sondern die „Frohe Botschaft“, dass Jesus Sünder selig macht.

W. Busch
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Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 13. Oktober 2017, 18:44

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Tödliche Skepsis

Ein moderner Mensch verirrte sich in einer Wüste. Tage- und nächtelang irrte er umher. Die unbarmherzige Sonnenglut dörrte ihn aus. Er bekam Fieber. Wenn er erschöpft ein paar Stunden schlief, träumte er von Wasser, Datteln und Orangen. Dann erwachte er ermattet und taumelte weiter.

Da sah er in einiger Entfernung eine Oase. Aha, eine Fata Morgana, eine Luftspiegelung, die mich narrt, so dachte er. Er näherte sich der Oase, doch sie verschwand nicht. Im Gegenteil: sie erschien ihm immer deutlicher vor Augen. Er sah die Dattelpalmen, das Gras und die Felsen, zwischen denen eine Quelle entsprang.
Natürlich wird das eine Hungerphantasie sein, die mir mein Gehirn vorgaukelt, dachte der moderne Mensch. So etwas kann in meinem Zustand vorkommen. Jetzt höre ich sogar das Wasser sprudeln. Also auch noch eine Gehirnhalluzination! Wie grausam doch die Natur ist! Mit diesem verzweifelten Gedanken brach er zusammen.
Einen Tag später fanden ihn zwei Beduinen - er war tot. "Kannst Du so etwas verstehen?", sagte der eine zum anderen: "Die Datteln wachsen ihm beinahe in den Mund! Er hätte nur die Hand auszustrecken brauchen." "Kaum zu glauben! Und dicht neben der Quelle liegt er, mitten in der schönen Oase verhungert und verdurstet. Wie ist das nur möglich?" "Er war wohl ein moderner Mensch. Er traute seinen Augen nicht; er glaubte nicht einmal an seine 5 Sinne. Er hat sich zu Tode gezweifelt."

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Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Montag 16. Oktober 2017, 15:26

Lange gebraucht

Als Missionar Doung, der um 1870 unter den Indianern in Kanada arbeitete, die erste Predigt gehalten hatte, sagte ein alter Mann zu ihm: "Ihr spracht: Gott ist unser Vater." - "Jawohl." - "Das ist für uns neu und süß zu hören. Wir haben den großen Geist nie als unsern Vater angesehen. Wir hörten ihn im Donner und sahen ihn im Sturm und fürchteten uns. Darf ich noch etwas fragen?" - "Freilich", antwortete Doung. - "Ist er euer Vater?" - "Ja", sagte Doung, "er ist mein Vater." - Darauf fragte der Alte weiter: "Ist er auch mein, des Indianers Vater?" - "Ja, er ist auch dein Vater." - "Also", sagte der Alte, "des Missionars Vater und des Indianers Vater?" - "Jawohl." - "Dann sind wir also Brüder!" rief der Alte fast jubelnd aus. - "ja, wir sind Brüder." - Jetzt, als das Gespräch zu diesem Punkt gekommen und den Indianern diese große Wahrheit klar geworden war, entstand eine allgemeine, merkwürdige Bewegung unter ihnen. Die Leute jubelten vor Freude. Doch der Alte war noch nicht fertig. Er gebot Stille und sprach: "Darf ich noch etwas sagen?" - "Ja", antwortete Doung. "Sage alles, was in deinem Herzen ist." - Der Alte sprach: "Ich möchte nicht unhöflich sein, aber die weißen Brüder haben lange gebraucht, bis sie mit dem großen Buch und der wunderbaren Botschaft zu den roten Brüdern in die Wälder gekommen sind."

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Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 29. Oktober 2017, 15:58

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Ein Herrscher, der viel erlebt hatte, wollte unbedingt auch Gott sehen. Keiner seiner Weisen konnte ihm diesen Wunsch erfüllen.
Da kam ein Hirte vom Felde und sagte: «Erlaube mir, König, deinen Wunsch zu erfüllen!» Der Hirte führte den König auf einen Platz und zeigte ihm die Sonne. «Sieh hin», sagte er. Aber der Glanz blendete ihn. «Willst du, dass ich erblinde?» sagte er zu dem Hirten. «Aber, König, das ist doch nur ein schwacher Abglanz der Größe Gottes, ein kleines Fünkchen eines flammenden Feuers. Wie willst du mit deinen schwachen Augen Gott sehen? Suche ihn mit andern Augen!»
Diese Antwort gefiel dem König. «Ich werde dich reich beschenken: vorher aber antworte noch auf die Frage: Was macht Gott?» Der Hirte sah, dass des Königs Herz weich geworden war. «Gut», sagte er, «auch darauf will ich dir antworten. Nur um eines bitte ich dich: Lass uns die Kleider für eine kurze Zeit tauschen.» Und sie tauschten die Kleider. Und der Hirte sagte:«Das macht Gott: Er stieg vom Thron seiner Erhabenheit und wird einer von uns. Er gibt uns, was er hat, und nimmt das an, was wir haben und sind!»

Leo Tolstoi
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Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Mittwoch 8. November 2017, 20:18

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WESTAFRIKA: Plötzlich war da eine Kirche

In einer muslimischen Gemeinde in Westafrika wurden vier Personen entdeckt, die sich gegenseitig Geschichten aus der Bibel erzählten und von Jesus sprachen.

Ein Leiter der Dorfgemeinschaft war ein Nachfolger Christi geworden, gemeinsam mit seiner Familie. Er erzählte einem anderen Mann vom Evangelium, der das Evangelium wiederum an seine Söhne weitergab, die zu einer anderen Familie gingen… Und schon bald erzählten viele Menschen in diesem Ort von ihrem Glauben.

An diesem Punkt beschlossen die örtlichen Behörden, diese Bewegung zu stoppen. Die vier Männer wurden verhaftet und gezwungen, zehn Tage im Zentrum des Ortes zu stehen, wo sie auf ihre öffentliche Bestrafung warteten, weil sie den Islam aufgegeben hatten. Ihrer Häuser wurden verwüstet, während man sie zwang, den ganzen Tag über in der Sonne zu stehen.

„Heute werden diese Männer bestraft, weil sie den Islam verlassen haben.”

Als der Tag der Bestrafung kam, versammelte sich die gesamte Stadt. Einige Menschen hatten die örtlichen Behörden angefleht, Gnade mit den Angeklagten zu haben. Weil die Anführer fürchteten, dass es vielleicht noch mehr Menschen in dem Ort geben würde, die heimliche Nachfolger Christi waren, sagten sie: „Heute werden diese Männer ihr Urteil dafür erhalten, dass sie den Islam verlassen haben. Doch wenn noch irgendjemand anderes von euch ebenfalls Isa al Masih nachfolgt, dann sollte er das bekanntgeben und die Strafe mit ihnen teilen. Wir werden sowieso herausfinden, wer ihr seid.“
Keiner rührte sich. Die Menge stand schweigend da, während die Leute unruhig von einem Fuß auf den anderen traten. Einige warteten ungeduldig auf den Beginn des Spektakels, andere hatten Angst und waren unentschlossen. Die Sekunden verstrichen…

Dann wurde mitten in der Menge eine Hand hochgestreckt. Ein kollektives Raunen war zu hören, als ein älterer Mann sich den Weg durch die Menge nach vorne bahnte. „Ich bin ebenfalls ein Nachfolger von Isa al Masih!“, verkündete er mutig. Die Beamten knirschten wütend mit den Zähnen, doch bevor sie zu Wort kommen konnten, hob ein junger Mann auf der anderen Seite der Menge die Hand, dann zwei Frauen, anschließend ein junges verheiratetes Paar. Und fast augenblicklich schossen überall in der Menge Hände nach oben. Die Anführer standen erschrocken da: Die Hälfte der Menschen des Ortes glaubten heimlich an Jesus Christus!

„Ich bin ein Nachfolger von Isa al Masih!”, verkündete er mutig.

Die Beamten starrten einander an und wussten nicht, was sie sagen oder tun sollten. Ein mutigerer Beamter setzte schließlich einen strengen Miene auf und forderte die Menge heraus: „Gehört ihr alle zu diesen vieren?“ Er deutete auf die verurteilten Männer. „Ja“, lautete die einstimmige Antwort. Die Anführer schauten bestürzt hin und her, als das halbe Dorf vortrat, immer noch mit erhobenen Händen. „Wie ist das möglich?“, rief er. Er wandte sich an seine Kollegen, in der Hoffnung, dass sie wussten, was zu tun sei. „Es waren keine Außenstehenden hier, um das zu bewerkstelligen“, sagte er.“ „Tja“, antwortete einer seiner Kollegen, „da können wir ja nichts machen, oder?“
Die perplexen Beamten trennten die Menschen in zwei Gruppen und sagten zu den Christen: „Da ihr eure Entscheidung getroffen habt, könnt ihr nicht länger in die Moschee gehen. Doch niemand wird euch etwas antun. Ihr könnt eure eigene Moschee haben und seid ab jetzt frei, eure Religion in einer Moschee für Isa al Masih zu praktizieren.“ Und so nennen die Nachfolger Christi nun den Ort, an dem sie Gott heute öffentlich anbeten.
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Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Montag 4. Dezember 2017, 11:56

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Jetzt kann Gott kommen
-eine Adventsgeschichte-
Ein Mann erfuhr, dass Gott zu ihm kommen wollte.
"Zu mir?", schrie er,"in mein Haus?"
Er rannte in alle Zimmer, und lief die Stiegen auf und ab, er kletterte zum Dachboden hinauf, er stieg in den Keller hinunter. Er sah sein Haus mit anderen Augen.
"Unmöglich", schrie er," in diesem Dreckstall kann man keinen Besuch empfangen. Alles voller Gerümpel. Kein Platz zum Ausruhen. Keine Luft zum Atmen!."
Er riss Fenster und Türen auf. "Brüder! Freunde", rief er. "Helft mir aufzuräumen-irgendeiner! Aber schnell!"
Er begann sein Haus zu kehren. Durch dicke Staubwolken sah er, dass ihm einer zu Hilfe gekommen war. Sie schleppten das Gerümpel vors Haus, schlugen es klein, und verbrannten es. Sie schrubbten die Stiege und Böden. Sie brauchten viele Kübel Wasser, um die Fenster zu putzen. Und noch immer klebte der Dreck an allen Ecken und Enden. "Das schaffen wir nie!", schnaufte der Mann. "Das schaffen wir", sagte der andere.
Sie plagten sich den ganzen Tag. Als es Abend geworden war, gingen sie in die Küche und deckten den Tisch. "So", sagte der Mann, "jetzt kann er kommen, mein Besuch! Jetzt kann Gott kommen. Wo er nur bleibt?"
"Aber ich bin ja da", sagte der andere, und setzte sich an den Tisch. "Komm, und iss mit mir!"
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