Fremdimpulse

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Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 1. Januar 2017, 21:12

Er war es leid, sich um seinen alternden Vater zu kümmern – dann sagt sein Sohn diese Worte
Dezember 31, 2016 - By Tara J. Barker

Einige Geschichten überdauern die Zeiten und bleiben stets gültig. Diese Geschichte ist so eine. Obwohl sich die Details heutzutage anders abspielen mögen, die Lehre der Geschichte bleibt dieselbe. Und das, obwohl die Geschichte schon mindestens 480 Jahre alt ist!

Kinder hören immer zu, beobachten und lernen. Sie lernen von unseren Taten und unserem Vorbild, sogar noch mehr, als von unseren Worten. Wie wir mit anderen umgehen, so lernen sie mit anderen umzugehen, oder in diesem Fall, mit uns.

Ein alter gebrechlicher Mann zog ins Haus zu seinem Sohn, der Schwiegertochter und dem vier Jahre alten Enkel. Die Hände des alten Mannes zitterten, er konnte nur noch schlecht sehen und laufen. Die Familie aß gemeinsam am Tisch.

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Quelle: The Moxie Narrative

Doch die zitternden Hände und schlechte Sicht des alten Mannes machten ihm das Essen schwer. Und so rollten Erbsen vom Löffel und verschüttete Milch landete auf dem Tisch. Der Sohn und die Schwiegertochter wurden mit der Zeit immer ungeduldiger. „Wir müssen etwas wegen Vater tun“, sagte der Sohn. „Ich habe genug von seinem lauten Essen, der verschütteten Milch und dem Essen auf dem Boden“. So stellten sie ihm einen kleinen Tisch in die Ecke des Raumes. Dort aß Großvater nun alleine und da er schon einige Teller zerbrochen hatte, aß er aus einer Holzschüssel.

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Quelle: archive.org

Manchmal sahen sie eine Träne in seinen Augen. Doch trotzdem hatten sie nur Kritik für ihn übrig, wenn er die Gabel fallen ließ, oder ihm Essen herunterfiel. Der vierjährige Enkel beobachtete alles still.

Eines Abends bemerkte der Vater, wie der kleine mit ein paar Holzresten spielte. Er fragte den kleinen Sohn: „Was bastelst du denn da?“

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Quelle: Envato Market

Der kleine Sohn antwortete ganz ruhig und lieb: „Ach, ich mache eine kleine Schüssel für dich und Mama, aus der ihr essen könnt wenn ich groß bin.“ Der Kleine lächelte und machte sich zurück an die Arbeit.

Doch seine Worte hatten die Eltern wie vom Blitz getroffen. Erst waren sie sprachlos, dann kamen ihnen Tränen. Am selben Abend noch führten sie den Großvater wieder zurück an den Esstisch. Bis zum Ende seiner Tage aß er nun wieder gemeinsam mit der Familie. Und unerklärlicherweise gab es nie wieder ein Wort der Kritik, wenn eine Gabel herunterfiel, Milch verschüttet wurde, oder ein Teller zerbrach.
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Re: Fremdimpulse

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 26. Februar 2017, 18:50

Eine Mutter die gerade erfahren hatte,dass sie zum zweiten mal Mutter wird,erzählte dieses freudige Ereignis ihrem 3-jährigen Sohn und bereitete ihn langsam darauf vor großer Bruder zu werden.
Sie ließ ihn an ihrem Babybauch teilhaben und sagte ihm,daß sein Geschwisterchen ihn hört, wenn er zu ihm reden würde.
Also nahm der Junge sich vor, jeden Tag seinem Geschwisterchen sein Lieblingslied vorzusingen.
Die Monate vergingen, der Babybauch wurde immer größer und inzwischen wusste man auch das Geschlecht - ein Mädchen!
Darüber freute sich der kleine "große" Bruder besonders.
Nicht einen Tag ließ er aus, seiner Schwester das Lied vorzusingen.
Endlich war es soweit, die Mutter wurde mit Wehen ins Krankenhaus gebracht.
Dort merkten die Ärzte schnell, dass was nicht in Ordnung war und es wurde ein Notkaiserschnitt durchgeführt.
Das Neugeborene wurde sofort in die Obhut der Kinderärzte gegeben, die das Mädchen direkt auf die Intensivstation brachten.
Tag für Tag verschlechterte sich der Zustand des Mädchens und die Ärzte gaben ihr wenig Hoffnung.
Die kleine Familie war sehr bestürzt. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass so etwas passieren könnte, da die Schwangerschaft ganz normal verlief!
Es war nun an der Zeit dem 3-jährigen Sohn irgendwie zu erklären, daß seine Schwester nicht mit nach Hause kommen würde.
Nach diesem Gespräch bat der Junge seine Eltern inständig,sein Schwesterchen sehen zu dürfen.
Auch auf die Erklärung hin, dass Kinder nicht auf die Intensivstation gebracht werden durften,ließ der Junge nicht nach, darum zu bitten.
Die Mutter ließ sich überreden und versuchte ihn "reinzuschmuggeln".
Auf dem Weg dorthin wurden sie jedoch von einer Krankenschwester entdeckt und wurden gebeten den Jungen unverzüglich rauszubringen.
Die Mutter erklärte ihr mit einer bestimmenden Stimme, dass ihr Sohn sein Geschwisterchen ein letztes Mal sehen und ihr ein Abschiedskuss geben möchte.
Die Krankenschwester willigte ein.
Am Bett seiner kleinen, mit dem Tod ringenden Schwester angekommen, sagte er:
"Hallo ich bin dein grosser Bruder. Ich bin gekommen um dir dein Lieblingslied vorzusingen!"
Er fing an das Lied zu singen, welches er die ganzen Schwangerschaftsmonate hindurch tagtäglich ihr vorgesungen hatte:
DU BIST MEIN SONNENSCHEIN, MEIN EINZIGER SONNENSCHEIN
DU MACHST MICH GLÜCKLICH, WENN DER HIMMEL GRAU IST!
Seine Schwester erkannte sofort seine Stimme und fing an darauf zu reagieren.
Als die Mutter die Reaktion ihres Babys sah, war sie sehr erschrocken und bat ihren Sohn weiter zu singen.
DU WIRST NIEMALS WISSEN MEIN LIEBLING,WIE SEHR ICH DICH LIEBE.
BITTE NIMM MEINEN SONNENSCHEIN NICHT WEG!
Je mehr der Junge sang, desto mehr stabilisierte sich die Atmung des Babys und es wurde gleichmäßiger.
Unter Tränen bat die Mutter den 3-jährigen:
"Bitte hör nicht auf zu singen mein Schatz. Sing bitte weiter!"
LETZTE NACHT LIEBLING, ALS ICH SCHLIEF TRÄUMTE ICH, DASS ICH DICH IN MEINEN ARMEN HALTE.
ALS ICH AUFWACHTE MERKTE ICH , ICH HAB MICH GEIRRT. ICH LIEß MEINEN KOPF HÄNGEN UND WEINTE.
Die Krankenschwester, die ihn anfangs nicht rein lassen wollte, beobachtete alles und auch ihr liefen die Tränen.
Sie ließ sofort den zuständigen Arzt holen.
Als der Arzt im Zimmer ankam, sah er die Mutter mit ihrem Sohn auf dem Schoß und wie beide dem Baby vorsangen:
DU BIST MEIN SONNENSCHEIN, MEIN EINZIGER SONNENSCHEIN
DU MACHST MICH GLÜCKLICH, WENN DER HIMMEL GRAU IST!
DU WIRST NIEMALS WISSEN MEIN LIEBLING,
WIE SEHR ICH DICH LIEBE.
BITTE NIMM MEINEN SONNENSCHEIN NICHT WEG!
Von da an ging es dem Mädchen täglich besser und sie wurde wieder gesund.
Bald schon durfte sie mit ihrem "großen" Bruder mit nach Hause gehen.

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