Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Was hast du mit Gott erlebt? WIe Bist zum Glauben gekommen?

Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Mittwoch 25. Oktober 2017, 17:38

IRAN: Islamischer Terrorist beendet den Dschihad für Jesus

„So oft habe ich gerufen: ‚Allah, ich will die Christen töten, ich will die Juden töten.’ Wir planten viele Dinge – böse Dinge für die christliche Welt, grausame Dinge für die jüdische Welt…. Nur durch die Gnade Gottes stehe ich heute hier.“ So beginnt das Zeugnis von Daniel Shayesteh, einem ehemaligen islamistischen Terroristen und iranischen Revolutionär. Heute ist er ein christlicher Evangelist.

„Als Junge war ich berühmt”, erinnert sich Shayesteh. „Im Alter von 9 konnte ich bereits die islamischen Rituale durchführen und den Koran rezitieren.“ Von den 12 Kindern der zwei Frauen seines Vaters war er ausgewählt worden, um bereits von klein auf die islamischen Schriften zu studieren. Shayestehs Ruhm brachte ihn in eine Machtposition unter den islamistischen Extremisten. Mit zwei anderen gründete er die Hisbollah, die anfangs die Armee der Revolution im Iran war. Die Armee überwältigte Mohammed Reza Shah, den König des Irans, in der islamistischen Revolution von 1979 und Shayesteh wurde ein politischer Anführer, der mithalf, die Herrschaft des Sharia-Gesetzes durchzusetzen.

„Durch die Gnade Jesu entkam ich aus dem Gefängnis und dem Todestrakt.”

Es dauerte jedoch nicht lange, bis Shayesteh und die anderen Revolutionäre unzufrieden mit Ayatollah Khomeini wurden, dem Mann, den sie als „Obersten Rechtsgelehrten“ des Landes an die Macht gebracht hatten. Nachdem Shayestehs Kollege Abolhassan Beni Sadr 1980 zum Präsident gewählt wurde, wurden die Spannungen immer großer, bis die Lage schließlich eskalierte. 1989 nutzte Khomeini seinen Einfluss bei der Hisbollah, um einen Militärputsch gegen die Regierung zu unternehmen, mit dem Ziel, den Präsidenten zu töten. Präsident Sadr und andere in seinem politischen Lager konnten lebend aus dem Land fliehen, doch Shayesteh befand sich nicht unter ihnen. Er wurde geschnappt und ins Gefängnis geworfen, das er als „einen schmerzvollen Ort, einen Ort, wo man darum bettelt zu sterben“ beschreibt.

Doch als er in einer Zelle auf das Todesurteil wartete und damit rechnete, dass er exekutiert werden würde, trat Gott glücklicherweise auf den Plan. „Durch die Gnade Jesu entkam ich“, sagt er. „Obwohl ich Ihn nicht kannte, hatte Er einen Plan für mich.“ In einer unglaublichen und schwierigen Flucht schaffte es Shayesteh in die Türkei, wo er weiterhin nach einem Weg suchte, um Einfluss zu nehmen.

„Ich war geschockt, als ich erkannte, dass die christlichen Werte in jeder Hinsicht überlegen waren.”

Er schrieb sich an einer Universität ein und erlange einen Doktorgrad in internationalem Management. Seine Doktorarbeit schrieb er darüber, wie Religionen, Kulturen und Philosophien die menschliche Einstellung beeinflussen. Während er diese Abschlussarbeit noch ausformulierte, überraschten ihn bereits die Schlüsse, die sich seinem Verstand aufzwangen. Sie machten ihn unruhig. „Ich war erstaunt und schockiert, weil ich erkannte, dass in dieser vergleichenden Studie über alle möglichen Religionen und Philosophien die Werte des Christentums in jeder Hinsicht überlegen waren“, erklärt er.

„Seit 32 Jahren war mir gesagt worden, dass das Christentum die schlimmste Religion der Welt sei”, sagt er. „Von Kindheit an hatte ich immer gelernt, dass der Islam der Sieger ist. Der Islam ist das Beste, daran gab es nichts zu rütteln oder nachzudenken. Der Islam muss die Welt dominieren und um das zu gewährleisten, müssen wir die Menschen aufrufen, dem Islam zu folgen. Wenn sie nicht zuhören, dann müssen wir sie mithilfe des Terrorismus bedrohen und angreifen. Das war mein Denkmuster. Das denken alle radikalen Moslems auf der Welt und deshalb praktizieren sie den Terrorismus.“

Es war nicht das letzte Mal, dass der christliche Gott sich in den Kurs des Lebens einmischte, das er für sich gewählt hatte. Als Shayesteh gemeinsam mit einem Geschäftspartner Geld investierte und der Mann sich mit dem Geld außer Landes absetzte, wandte sich Shayesteh in seiner Verzweiflung an den letzten Ort, an den er freiwillig gegangen wäre. „Der Mann war Moslem, doch es gab Christen, die mit ihm befreundet waren“, sagt er. „Deshalb ging ich in die Kirche, nur weil ich hoffte, dass ich einen Weg finden würde, um mein Geld zurückzubekommen.“

„Ich entdeckte, dass der christliche Gott persönlich ist und uns geschaffen hat, um eine Beziehung mit Ihm zu haben.”

Die Gemeindemitglieder hießen ihn willkommen und versuchten, den Dieb zur Strecke zu bringen. Deshalb ging Shayesteh immer wieder hin, weil er die Suche nach seinem fehlenden Geld genau überwachen wollte. Statt seinem Geld fand er etwas, wonach er nicht gesucht hatte: den christlichen Gott. „Ich war erneut erstaunt darüber, was ich von den Christen hörte“, sagt er. „Zum einen war ihre Definition von Gott so anders. Er ist persönlich und hat die Menschen geschaffen, um eine Beziehung mit Ihm zu haben. Der islamische Gott ist unnahbar und eine Beziehung mit ihm kann es auf keinen Fall geben.“

Als seine Begegnungen mit dem christlichen Gott anhielten, konnte sich Shayesteh der Wahrheit nicht länger widersetzen, und er wollte es auch nicht länger. Er nahm Christus an und entdeckte, dass er befreit werden konnte von seiner Vergangenheit, von einem Gott, der das Böse in der Welt gesät hatte und von einer Religion, die ihn von seinem Schöpfer abgeschnitten hatte. Er pocht darauf, dass andere, die genauso verloren sind wie er es war, egal ob es Moslems sind oder nicht, ob sie radikal oder friedlich sind, dieselbe Freiheit wie er nur bei dem christlichen Gott finden können.

Heute spricht Shayesteh bei jeder Gelegenheit zu Universitätsstudenten, christlichen Gruppen und Politikern über die Bedrohung durch den Islam und die Werte von Demokratie und Freiheit. Durch seinen Dienst „Exodus from Darkness“ (Auszug aus der Dunkelheit) wurden bereits Tausende Moslems zum Herrn geführt. Insbesondere durch die schwierige aktuelle Situation im Mittleren Osten sind viele Moslems desillusioniert vom Islam und bereit für das Evangelium.

Quelle: Daniel Shayesteh, Stacy Long
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Montag 30. Oktober 2017, 20:53

Vom Salafisten zu einem treuen Christen

Ein Zeugnis.

Ich wuchs in einer muslimischen Familie in Ägypten auf. Deshalb wusste ich nicht, dass wir Salafisten waren. Ich dachte, dass unsere Situation auf alle Muslime zutraf. Für uns war jeder, der nicht wie ein Salafist lebt, kein echter Muslim. Wir waren die richtigen und alle anderen lagen falsch. Salafisten sind solche, die den Koran und alles, was Mohammed gelehrt hat, genau praktizieren. Sie sind weder moderate noch offene Muslime, sondern "geschlossene".

Mit sechs Jahren begann ich den Koran auswendig zu lernen. Mein Traum war es, wie die älteren und großen Muslime in der Familie zu werden und eine Pilgerreise nach Mekka zu unternehmen. Nachdem ich mein Studium abgeschlossen hatte, ging ich 1991 nach Saudi -Arabien. Bis dahin hatte ich noch keine Christen kennengelernt. Mein Ziel war es, die Pilgerreise durchzuführen und dann nach Afghanistan zu gehen, um den Dschihad zu praktizieren.
Es war in der Zeit kurz nach dem Krieg zwischen der Sowjetunion und Afghanistan. Viele Muslime wollten damals nach Afghanistan. Die Pilgerreise war eine der Voraussetzungen, um als Dschihadist nach Afghanistan gehen zu können.
In Afghanistan würde ich entweder ein Märtyrer werden oder, falls ich überleben sollte, einer der Führer. Gott veränderte aber meinen Plan, sodass ich stattessen in den Libanon ging. Zuerst war es nur ein Besuch, dann arbeitete ich dort. Neun Jahre lang lebte ich im Libanon als Muslim, der den Koran befolgen wollte. Trotzdem verübte ich in dieser Zeit alle möglichen Sünden.

Ich begann mich zu fragen: Was mache ich hier überhaupt?
Ein Christ hatte mich schon mehrere Male eingeladen, seine Gemeinde zu besuchen. Nach zwei Monaten nahm ich seine Einladung an. Ich stellte mir eine prächtige Kirche in einem riesengroßen Gebäude vor. Stattdessen führte er mich in einen kleinen Raum, wo nur vier oder fünf Personen waren, und einer sprach über Jesus Christus. Der Prediger wusste, dass ich Muslim war, deshalb konzentrierte er sich in seiner Botschaft auf Christus.
Nach Abschluss der Versammlung sprach er fast zwei Stunden lang mit mir über Jesus. Leider verstand ich kein Wort. Ich war verschlossen.

Was mich aber berührt hatte, war die Art und Weise, wie alle mich begrüßten. Das kam vom Herzen. Das war nicht nur äußerlich. Unterwegs nach Hause kam mir der Gedanke: Warum haben diese Leute solch eine Freude und begrüßen sich so aufrichtig und wir Muslime haben diese Ruhe und diesen Frieden nicht?
Ich war Vorbeter in der Moschee, begrüßte jedoch manchmal die Leute nicht, weil ich sie nicht mochte. Aber diese Christen liebten sich. Sie begrüßten sich herzlich. Als ich 17 Jahre alt gewesen war, hatte mein bester Freund nach seinem Gebet in der Moschee seinen Onkel umgebracht. Daran musste ich denken und ich fragte mich: Warum beten wir und töten? Und diese Christen beten und lieben.
In dieser Zeit fing ich an noch einmal gründlich im Koran zu forschen und zu suchen. Neun Monate lang beschäftigte ich mich intensiv mit dem Koran, um Frieden zu finden. Ich fand ihn nicht und fasste den Entschluss, mir selbst das Leben zu nehmen. Die Erkenntnis war ein Schock für mich: Dieses Buch kann niemals von Gott sein!

Ein Gedanke kam in mir auf, eine klare Stimme: Lies die Bibel! Aber ich hatte gelernt, dass die Bibel verfälscht war. Trotzdem ließ diese innere Stimme mir keine Ruhe. So fragte ich meinen Nachbarn, der mich zur Gemeinde eingeladen hatte, nach einer Bibel. Am selben Tag brachte er mir eine. Er gab mir den Rat, mit dem Johannesevangelium zu beginnen.

Fortsetzung folgt.
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Samstag 4. November 2017, 14:02

Muslim wird Christ
«Jesus hat mich von meiner Scham befreit»

Als ältester Sohn steht Shahkrokh «Shah» Afshar unter dem Druck, seiner iranischen Familie Ehre zu bereiten. Doch so sehr er sich auch bemüht, er wird den Ansprüchen nicht gerecht. Immer begleiten ihn Scham und Schuldgefühle – bis er erkennt, was Gnade ist... Hier erzählt er seine Geschichte.

[img]http://www.jesus.ch/sites/default/files/media/cache/images/titelbild320/318757[124-41-478-294]-Shah-Afshar.JPG[/img]


Shah Afshar
Ich komme aus dem Iran. Meine ganze Familie hat Geld zusammengelegt, damit ich, als der älteste Sohn der Familie, im Ausland studieren kann. Ich wurde in die USA geschickt, um dort Bauingenieur zu werden. Alle Hoffnung ruhte auf mir.

Doch das Studium fiel mir sehr schwer. Die Last, der Familie Ehre zu machen, erdrückte mich schier. Und dann sah es so aus, als würde ich das Semester nicht bestehen. Was für eine Schande. Ich schämte mich so sehr, dass ich lieber sterben wollte, als diese Schmach zu ertragen.
Begegnung mit Christen

Bild


Shah Afshar
In dieser Zeit lernte ich ein paar Hippies kennen, die unglaubliche Freude und Frieden ausstrahlten. Als ich sie darauf ansprach, sagten sie, dass sie Jesus begegnet seien. Mich als Moslem ärgerte das. Mohammed war der letzte und grösste Prophet; wie konnten sie also behaupten, dass Jesus über unserem Propheten stand? Trotzdem konnte ich nicht leugnen, dass sie das hatten, was mir fehlte. In ihrer Nähe spürte ich Frieden.

Damals hoffte ich, dass auch mein Glaube mir in meiner Krise helfen würde und so beschäftigte ich mich intensiv mit dem Islam. Aber die Selbstmordgedanken liessen mich nicht los Ich vergass sie nur, wenn ich mit den Christen unterwegs war. Sie strahlten so eine Liebe aus und nahmen mich einfach so an, wie ich war. Immer wieder lasen sie mir aus der Bibel vor, aber ich verstand nicht, um was es ging. Trotzdem liess mich das nicht los, sie schienen so erfüllt zu sein.
Gibt es dich, Jesus?

Einmal wurde ich zu einem Thanksgiving-Fest eingeladen. Vor dem Essen beteten sie. Und dieses Gebet berührte mich sehr. Es war so persönlich. Auf dem Heimweg schrie ich zu Gott: «Schau mich an. Ich habe mich so bemüht, meiner Familie Ehre zu machen, ich habe versucht, nach den Geboten Mohammeds zu leben, aber ich habe keinen Lebensmut mehr!» Und dann wandte ich mich zum ersten Mal an Jesus und sagte: «Jesus, wenn du wirklich so bist, wie sie sagen, dann will ich zu dir gehören. Aber dann hilf mir mit meinem Studium.»

Ich hatte keine Ahnung, wer Jesus ist. Ich glaubte nicht, dass er Gottes Sohn ist oder dass er am Kreuz gestorben ist. Aber irgendwie glaubte ich, dass er der einzige ist, der mich aus meinem Schlamassel holen kann. Ich hatte nichts zu verlieren, so rief ich ihn an.
Wer Jesus ist

Einen Monat später erfuhr ich, dass ich das Semester nicht bestanden hatte. Es war ernüchternd. Daheim schlug ich das Neue Testament auf und stolperte über die Geschichte, in welcher der auferstandene Jesus dem ungläubigen Thomas begegnet. Mit einem Mal fiel es mir wie Schuppen von den Augen, wer Jesus ist: der Erlöser, der einen liebt, auch wenn man versagt. Ich spürte, dass Jesus real ist und dass er auch mich von Schuld und Scham befreien will. An diesem Tag zogen Friede und Freude in mein Leben ein.
Leben aus Gnade

Scham ist eine schwere Last, die andauernd auf die Seele drückt. Immer habe ich geglaubt, ich wäre wertlos, das hat mich sehr entmutigt. Aber durch Jesus erfuhr ich, was Gnade ist. Dass ich angenommen bin, ganz gleich was war. Ich begriff, dass Jesus am Kreuz meine Schuld und meine Scham getragen hat. Und diese Erkenntnis hat mein Leben verändert und mich frei gemacht.

Ich wiederholte das Semester und schloss mein Studium schliesslich erfolgreich ab. Zehn Jahre lang arbeitete ich im Bauwesen, bis mir klar wurde, dass meine Leidenschaft woanders liegt: Ich wollte Menschen von Jesus erzählen, von demjenigen, der frei macht und Erfüllung im Leben schenkt. So gründete ich eine christliche, iranische Gemeinde und wurde Pastor. Bis heute erzähle ich Menschen von der lebensverändernden Gnade Gottes. Sie hat mich froh und frei gemacht und das möchte ich weitergeben.

Hier erzählt Shah Afshar von seiner Erfahrung mit Scham:
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Samstag 11. November 2017, 13:31

Vom Imam zum Pastor
Er dachte, er sei der einzige Christ im Land

In Marokko sind Christen oft gezwungen, im Untergrund zu leben und niemandem von ihrem Glauben zu erzählen. Auch Mustafa* hielt sich lange versteckt. Bis er Kontakt zu Christen fand und eine Hausgemeinde gründete. Jetzt lebt er seinen Glauben öffentlich.

[img]http://www.livenet.de/sites/default/files/media/cache/images/titelbild320/306144[0-0-630-395]-Mustafa.jpg[/img]


Mustafa
Als Mustafa* geboren wird, ist sein Weg bereits vorgezeichnet: Da seine Vorfahren alle Imame waren, soll Mustafa natürlich auch einer werden. Seine Familie ist in der Stadt bekannt und respektiert. Sein Vater nimmt ihn bereits im Alter von fünf Jahren mit in die Moschee, damit er dort den Koran studieren kann. «Als ich sieben Jahre alt war, erklärte uns der Imam die Geschichte von den Propheten», erinnert sich der heute 46-Jährige. «Als er zu Jesus kam, hörte ich aufmerksam zu und fragte anschliessend: 'Können wir also sagen, dass Jesus Gottes Sohn ist?' Der Imam antwortete: 'Nein, das sagen wir nicht. Das sind die Worte der Christen und ich will sie von dir nicht noch einmal hören!'»

Widersprüche bringen Zweifel

Nach der Grundschule nimmt sein Vater ihn aus der Schule und schickt ihn in ein angesehenes islamisches Zentrum, an dem bereits bekannte muslimische Persönlichkeiten studiert haben. Hier wird Mustafa von einer islamischen Gruppe kontaktiert und beginnt, sich in der Gruppe zu engagieren. «Ich war sehr aktiv und als sie mein Potential erkannten, brachten sie mich in eine Leiterschule. Nach sechs Monaten machten sie mich für die gesamte Südzone Marokkos verantwortlich.»

Jetzt hat Mustafa die Chance, den Islam bis auf die tiefsten Gründe zu erforschen – und er entdeckt Details, die ihm nicht gefallen. «Ich war auf der Suche nach Gott und machte alles, was der Islam fordert – fünfmal pro Tag beten, im Ramadan fasten, und so weiter –, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass Gott mein Herz erfüllt. Ich brauchte etwas anderes. Je mehr ich studierte, desto mehr Widersprüche entdeckte ich, sogar Lügen, und so enschloss ich mich dazu, auch in anderen Religionen, auch im Christentum, zu suchen.»
Ein Gebet – ohne Islam und Christentum

Viele seiner Fragen und Zweifel bringt Mustafa zu einem Lehrer. Dieser stellt fest, dass Mustafa viel über Jesus redet und gibt ihm die Adresse einer Schule in Spanien. Hier könne man seine Fragen besser beantworten. «Er dachte wohl, dass ich ihnen Negatives über das Christentum schreiben würde», erklärt Mustafa. «Also kontaktierte ich die Schule und bekam Bücher und Bibel-Lektionen zugeschickt.» Je mehr er liest, desto klarer sieht er, dass der Islam falsch liegt. «Ich wusste, dass der Islam nicht die Wahrheit war, aber ich wusste einfach nicht, was ich tun sollte. Es ist schwer, aus dem Islam auszutreten. Also entschloss ich mich, direkt zu Gott zu beten, ohne Islam, ohne Christentum. Ich sagte einfach: 'Gott, du hast mich erschaffen. Sag mir, wo ich weitergehen soll.'» Doch nichts geschieht.

«Eines Tages kam mir die Idee: Bete im Namen Jesu! Das machte ich, und mit einem Mal wurde mein Herz von einer Frische gefüllt. In diesem Moment entschied ich mich, Christ zu werden und mein Leben wurde ganz erfüllt.» Nach sechs Jahren der Suche war Mustafa endlich angekommen.
Nicht der einzige

Doch was sollte er jetzt tun, wo er Christ war? Als er seiner Familie davon erzählte, schlossen sie ihn kurzum aus der Familie aus. Nun war Mustafa ganz allein – er dachte, er sei der einzige Christ im ganzen Land. Erst ein Jahr später, nachdem er den Christen der Schule in Spanien geschrieben hatte, erhielt er eine Einladung zu einer Weihnachtsfeier in einer nahegelegenen Stadt. Kurzentschlossen fuhr er hin – und traf dort 30 weitere marokkanische Christen.

Einige Jahre später, im Jahr 2000, zieht er in eine andere Stadt, um dort einen Kurs zu besuchen. Hier besucht er eine Hausgemeinde. Die Idee gefällt ihm und als er drei Jahre später in seine Heimatstadt zurückkehrt, hat er die Idee, selbst eine solche Gemeinde zu gründen. Befreundete Christen sind schockiert. «Sie sagten mir, ich sei verrückt. 'Du willst im Herzen des Islam eine Kirche gründen?' Ich begann zunächst mit Treffen bei mir zu Hause. Als die Gruppe wuchs, gingen wir samstags auf einen Berg und kamen am Sonntag zurück. Wir waren 18 Leute.»
Als Christ eine Bibel sein

Doch nach zwei Jahren wächst die Gruppe nicht weiter. Sie überlegen, woran es liegen kann – und merken, dass sie sich nicht einschliessen dürfen. «Wir beschlossen, rauszugehen, statt uns einzuschliessen. Wir können keine Bibeln verteilen, aber wir können selbst eine Bibel sein und Gottes Liebe widerspiegeln. Wir begannen, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen, ihnen zu helfen und so begannen die Leute nach und nach, uns zu mögen.»

Einfach ist es nicht. Diverse islamische Gruppen versuchen, sie zu stoppen und bedrohen sie und ihre Familie. Doch «inmitten von dem Allen haben wir immer den Schutz Gottes erleben dürfen».
Glauben öffentlich leben

Im vergangenen Jahr geht Mustafa zusammen mit sieben weiteren christlichen Leitern einen Schritt weiter: Sie entscheiden sich, ihren Glauben öffentlich zu machen. Auslöser dafür sind christenfreundliche Kommentare verschiedener Politiker und nicht zuletzt von König Mohamed VI. «Marokko verändert sich, es gibt grosse Fortschritte im Zusammenhang mit den Menschenrechten. König Mohamed VI sagte kürzlich, dass er König aller Marokkaner sei: Christen, Juden und Muslimen.» Diese Worte ermutigen sie – und so haben sie sich durch Medien, insbesondere durch einen Internet-Fernsehkanal und einen YouTube-Kanal als Christen geoutet und ermutigen andere marokkanische Christen, es ebenso zu tun. Denn, so Mustafa, man muss keine Angst davor haben; es passiert nichts! Mustafa sieht darin vielmehr positive Aspekte, insbesondere für die Christen, die – so wie er vor 20 Jahren – denken, dass sie die einzigen Christen im Land sind.

«Man sagt, dass es hier 150'000 Christen gibt, aber wir sagen, dass es auch bis zu einer Million sein könnten. Es gibt keine Ecke im Land, in der es nicht mindestens einen Christen gibt. Teilweise gibt es mehrere Christen in einer Familie, die das gegenseitig voneinander nicht wissen. An dem Tag, an dem sich die Gesetze ändern und uns Religionsfreiheit garantiert wird, werden alle ans Licht kommen und man wird merken, dass wir ganz viele sind!»

*Nachname aus Respekt gegenüber der Familie nicht veröffentlicht
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Dienstag 14. November 2017, 13:28

Übernatürliches Erlebnis
Im Gefängnis kümmerte sich Jesus persönlich um Hamid

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Der frühere Muslim Hamid (Name geändert) träumte im Gefängnis davon, dass Jesus ihn in der Nacht in ein Bettlaken hüllt. Am Morgen lag tatsächlich ein Laken auf ihm, die erschrockenen Aufseher liessen ihn frei. Nach diesem Erlebnis führte ein weiterer Traum dazu, dass Hamid mittlerweile wachsende Bibel-Studiengruppen gründete.

Hamid fand durch seinen Bruder zum Glauben an Jesus Christus. Als er das Evangelium hörte, nahm er es zunächst nur mit dem Verstand auf. Das Kopfwissen erreichte aber schliesslich das Herz, als er Gottes erstaunliche Liebe hautnah erlebte. Laut der Organisation «Frontiers» getraute er sich zunächst nicht, anderen von seinem neuen Glauben zu erzählen. Und es schien ihm, als würde er während Monaten nichts von Gott «hören».
Im Gefängnis

Eines Tages sass Hamid in einem Park und las in der Bibel. Die Polizei entdeckte ihn, nach einer Rüge brachte sie ihn ins Gefängnis. Hamid war entsetzt und er fühlte sich miserabel, als er gezwungen war, nachts fröstelnd auf dem kalten Zellenboden zu liegen. Verständlicherweise schlief er unruhig. Dann geschah etwas Aussergewöhnliches: Im Traum erschien ihm Jesus mitten in der Nacht, umarmte ihn und hüllte ihn in ein wärmendes Bettlaken. Am Morgen erwachte er und spürte tief in der Seele Frieden. Erstmals fühlte er Gottes Liebe ganz persönlich.
Erstaunte Aufseher

Dann die Überraschung: Er stellte fest, dass er tatsächlich in ein Tuch gehüllt war – jenes, von dem er geträumt hatte, dass Jesus es ihm gegeben hatte. Als er eingeschlafen war, war noch kein Tuch im Raum. Und als die Aufseher ihn mit dem Laken sahen, waren sie erstaunt und auch etwas verängstigt. Hamid wurde sofort aus dem Gefängnis entlassen.

In der darauffolgenden Nacht träumte Hamid wieder. Diesmal trug Jesus ihm auf, das Evangelium den ersten beiden Menschen weiterzusagen, die er bei der Arbeit sehen würde. Früher hätte ihn das verängstigt, doch nach dem Erlebnis im Gefängnis schreckte er nicht mehr davor zurück. Er wusste, dass er nichts zu verlieren hatte und das Christus bei ihm sein würde.
Erfreute Mitarbeiter

Hamid gehorchte und erklärte den ersten beiden Mitarbeitern, die er traf, das Evangelium. Diese glaubten ihm umgehend und nahmen die Botschaft an. In den kommenden Wochen studierte er mit ihnen die Bibel. In der Folge berichtete er weiteren Menschen davon und bald entstanden daraus mehrere Bibel-Studiengruppen. Im vergangenen Jahr sind laut «Frontiers» vierzig Menschen durch ihn zum Glauben gekommen. Doch der Ausgangspunkt war die Unterdrückung und der Traum im Gefängnis.
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 24. November 2017, 15:38

Hindu-Priester ist fasziniert
So eine Liebe hatte er noch nie gespürt

Der Inder Rahil Patel war entschiedener Hindu. In der Schulung im Kloster lernte er, dass man niemanden lieben darf. Er sprach in Europa vor tausenden Hindus. Doch innerlich war er leer. Darüber reden ging nicht, Emotionen aller Art waren verboten. Im Laufe der Zeit wuchs eine geheime Faszination für Jesus – und plötzlich änderte sich sein Lebensweg und er fand das, «was die antiken Hindu-Lehrer eigentlich gesucht hatten».

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Rahil Patel war Hindu-Priester, bevor er zu Jesus fand.
Aufgewachsen war Rahil streng hinduistisch. «Daheim hatten wir einen besonderen Raum, einen Hausschrein. Wir hatten Idole und Statuen. Zudem hatten wir ein Gemälde eines Gurus, von dem wir glaubten, dass er Gott ist.» Davon war auch das tägliche Leben geprägt. «Wir assen kein Fleisch und tranken keinen Alkohol. Am Samstag und am Sonntag gingen wir stets in den Tempel. Das war damals mein Leben.»

Guru war beeindruckt

Rahil verbrachte zusehends Zeit im Tempel, wo er Freunde fand. Eines Tages sollte er zur Gemeinschaft sprechen. Der Guru war ebenfalls dabei und beeindruckt und fragte Rahil, ob er Priester werden sollte. «Da glaubt man, dass dies aufgrund des vorangegangenen Lebens geschieht und dass Gott einen anerkennt. Das erfüllte mich mit Stolz. Wenn einen der Guru vor tausenden Menschen anerkennt, ist das eine grosse Sache.»

Sechs Jahre verbrachte er in einem indischen Kloster, wo er diszipliniert lernte. Dieses war mitten in der nordwest-indischen Wüste. «Wir wachten um 4.30 Uhr in der Früh auf. Wir duschten mit kaltem Wasser. Warmes Wasser war nicht vorgesehen, damit man dem Körper nicht zu viel Aufmerksamkeit widmete – denn der Geist war ja das wichtigste.» Dann folgten frühe hinduistische Anbetungszeiten, Choräle, dann WC reinigen und in der Küche helfen. Gottesdienste, Examen und das Durchgehen von Schriften und Predigten bestimmten den Tagesablauf – bis abends um elf Uhr.
«Man spricht nicht mehr mit Familie»

Neben der geistlichen Bildung sei es darum gegangen, den Charakter weiterzuentwickeln und sich für das Zölibat vorzubereiten. «Man spricht nicht einmal mehr mit der Familie, so dass keine emotionalen Stränge mehr mit der Vergangenheit vorhanden sind. Somit ist man völlig Gott und dem Guru gewidmet.» Man unterdrücke alles, bis die Seele gespalten sei. Die eigenen Emotionen würden heruntergespielt und man versuche, nicht an sie zu denken. Er sei im Kloster einsam geworden. «Es wurde nicht erlaubt, Liebe zu geben oder zu empfangen. Ich sagte niemandem: 'Ich liebe dich'.» Es sei wie ein Kult. «Es wurde gelehrt, niemandem zu vertrauen.»

Anschliessend wurde er nach Europa ausgesandt, um Hindu-Tempel zu errichten. «Ich eröffnete welche in Portugal, Frankreich und Belgien. Und wir führten Zentren in 18 weiteren Städten in Europa.» Er wurde zu einem prominenten Redner, doch in ihm drin tobte ein Kampf und er nahm Anti-Depressiva. Er war innerlich verwirrt und geistlich ausgetrocknet.
Vom Kreuz angezogen

Darüber reden habe er natürlich nicht können. «Man darf ja keine Emotionen haben, das wäre ein Zeichen der Schwäche und ein Zeichen dafür, dass der Teufel die Führung übernommen hat.» Die Zweifel begannen zu wachsen und er schaute sich andere Kulturen und Glaubenssysteme an. Eine geheime Faszination für Jesus wuchs. «Ich spürte, dass bei ihm Antworten vorhanden sind.» Er begann, nach spiritueller Nahrung zu suchen. «Das Kreuz faszinierte mich. Ich erkannte, dass es etwas Besonderes war.»

Nach 20 Jahren im Dienst verliess er seine Hindu-Denomination im Jahr 2011. «Ich sagte, dass ich nun einen grösseren Gott verkünde.» Umgehend wurde ihm gedroht, dass er in einem indischen Dorf eingesperrt würde, weil er sehr einflussreich war.
«Da war Liebe»

Schon früher gab es Dispute mit dem Guru, so etwa als Patel sagte, dass es vieles gebe, was man von den Christen lernen könne. Oder als er Fragen zu Ansichten und Doktrinen stellte, über die er predigen sollte; der Guru habe dann jeweils vom Thema abgelenkt.

Die Entscheidung für Jesus erfolgte, als er auf dem Weg zu einer Zugstation «zufällig» den Kopf wendete und eine schöne Kirche sah. «Die Menschen da grüssten alle mit einem unbeschreiblichen Lächeln. Da war Liebe. Für mich war es unheimlich, weil ich nie eine direkte Begegnung mit dieser Liebe hatte. Es war für mich etwas Neues.»
«Du bist daheim»

Er ging in die Kirche hinein und spürte Gottes Gegenwart. «Es war, als würde ich in eine Decke des Friedens gehüllt.» Er hörte eine flüsternde Stimme: «Du bist daheim.» Zum ersten Mal sah er Anbetung mit Gitarre und Schlagzeug. «Ich spürte eine unbeschreibliche Freude in meinem Herzen.» Danach ging er zurück in sein Hotelzimmer und sagte «Ja» zu Jesus. «Ich war bekannt als Person, die nur schwer überzeugbar ist. Niemand überzeugte mich von Christus. Ich gab ihm einfach mein Leben.» In der Folge begann er, im Glauben zu wachsen.
Plötzlich erfüllt

Als Hindu-Priester fuhr er schöne Autos, nächtigte in Luxus-Hotels und war nie hungrig. Nun hatte er plötzlich kein Geld mehr, seit drei Tagen nicht mehr gegessen und war zum Bus-Passagier geworden. Trotz den nun völlig anderen Umständen fühlte er sich erfüllt. «Ich spürte so viel Freude in mir. Ich schaute nicht zurück. Und ich bereute es keine Sekunde.» Und als er sich taufen liess, erkannte er, «dass es das war, was die antiken Hindu-Lehrer eigentlich gesucht hatten».

Das Konzept Gnade würde im Hinduismus nicht verstanden, da man immer dafür arbeiten müsse. Das hat Rahil Patel jetzt verstanden. «Jesus liebt dich, wie du bist. Du musst nicht für ihn eine Performance hinlegen oder nach ihm streben. Du bist geliebt. Es ist Gnade!»
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Montag 27. November 2017, 12:18


Vom Atheisten zum Christen.

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Als junger Mann, aufgewachsen im Ostblock, war ich überzeugter Atheist, Marxist. In der Schule und an der Universität wurde jedem gelehrt, dass es keinen Gott gibt. Das marxistische Weltbild erschien mir so logisch, so wissenschaftlich, dass ich damals nicht nur daran geglaubt, sondern auch meine ganze Lebensphilosophie auf diese Denkweise gebaut habe. Wenn mir damals jemand behauptet hätte, ich würde mich irgendwann mit Fragen in Zusammenhang mit Gott beschäftigen, hätte ich ihn ausgelacht. Das war für mich Aberglaube. Ich meinte, dass Kirche, Beten und Bibel für alte Tanten und für hässliche Mädchen sind, die in der Diskothek nicht ankommen. Ich philosophierte aber sogar beim Tanzen gerne über die Theorie der Erkennbarkeit der Welt und behauptete, dass der Geist bloß das Nebenprodukt einer extrem komplex organisierten Form der Materie sei. Ich hatte griechische Philosophen gelesen, Hegel und Mao; von Marx und Lenin musste ich Prüfungen ablegen; aber auch von der Bibel meinte ich, dass es zur Allgemeinbildung gehört, sie gelesen zu haben.

Ich hatte viele Freunde und Freundinnen. Es war mein Ziel, dass die Menschen mich mögen. Ich war überzeugt: Wer nicht so glücklich ist wie ich, sei selber schuld. Ich war nicht eingebildet, aber stolz, und meinte, dieser Zustand würde ewig andauern, weil er nur an mir liegt. Dann kam eine Krise. Das erste Mal in meinem Leben geriet ich in eine Situation, wo ich genau wusste, wie meine Philosophie funktionieren sollte, sie tat es aber nicht. Ich verlor den Boden unter meinen Füßen. Ich blieb alleine, wurde krank. Die Todesangst ließ mich einsehen, dass in einer materialistischen Welt mein Leben keinen Sinn hat. Ich wurde verzweifelt, und habe nur deshalb keinen Selbstmord begangen, weil auch das keinen Sinn hatte.

Dann erinnerte ich mich daran, was ich in der Bibel gelesen hatte, und begriff: Meine einzige Chance ist, wenn das, was sie behauptet, wahr ist. Ich nahm sie wieder zur Hand und fand darin mich selbst beschrieben. Es ging um den Menschen, der nicht glaubt, nur an sich selbst; genau wie ich. Aber ich musste einsehen, dass das ein Irrglaube war: Ich war nicht in der Lage, mein Leben zu meistern. Die Bibel empfahl mir einen anderen Weg: Wenn ich mich Gott anvertraue, sorgt er für mich. Damals wusste ich noch nicht, ob es einen Gott gibt; aber meine alleinige Aussicht war, es auszuprobieren, und ich probierte es aus. Nachdem ich mich entschieden hatte, in das Risiko einzugehen, stellte sich heraus, dass es ihn gibt und was die Bibel von ihm sagt, stimmt.

Wie hat sich das herausgestellt? Heute, als gläubiger Christ, kann ich sagen, dass meine Sünde mich in die Krise hineingerissen hatte. Damals sah ich das natürlich anders: Wenn es keinen Gott gibt, dann gibt es auch keine Sünde. Da habe ich nur festgestellt, dass ich nicht so bin, wie ich sein müsste, um der glückliche Menschen zu werden, den ich aus mir machen wollte. Ich habe beschlossen, mich zu ändern. Und das ist nicht gelungen. Ich wollte meine Sünde loswerden, aber ich konnte nicht. Jesus Christus hat mich aber davon befreit; wozu ich nicht in der Lage war, hat er getan: Er hat mich verändert.

Heute, als Wissenschaftler und Hochschullehrer, sehe ich, dass diese Veränderung mein ganzes Leben bestimmt. Dass ich in der Lage bin, als Vater von vier Kindern auch in meinem Beruf zu bestehen, ist ohne Gottes Kraft nicht denkbar. Aus diesem Grund sehe ich auch als meine Verantwortung, mich auch über das Fachliche hinaus um meine Studenten als von Gott geliebte Menschen zu kümmern. Meine Beziehung zu meinen Kollegen und Mitarbeitern, Nachbarn und Freunden, wird von meiner Beziehung zu Gott geprägt. Meine tägliche Gemeinschaft mit Ihm gibt mir die Weisheit für anstehende Entscheidungen, sei es in der Kindererziehung, Betreuung von Studenten oder aktuelle Lebenssituationen. Hierdurch erfahre ich täglich, dass das Leben, das Er für mich bereitet und durch das Er mich führt, das einzige ist, das sich lohnt zu leben. https://mystory.me/story/andreas-solymosi/de/
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