Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Was hast du mit Gott erlebt? WIe Bist zum Glauben gekommen?

Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 9. Juni 2017, 17:24

Dies Geschichte ermutigt, auch für Terroristen zu beten, denn auch sie sind von Gott gliebt und auch nach ihnen streckt sich Jesu Hand aus.
Medo* hatte große Hoffnungen in den »Islamischen Staat« gesetzt. Nachdem dieser Mossul eingenommen hatte, wo er studierte, schloss Medo sich der Gruppe an. Doch als er die immer neuen Gräueltaten der Miliz miterlebte, war der junge IS-Kämpfer entsetzt. Christen wurden vertrieben oder grausam ermordet, jesidische Frauen und Kinder als Sklaven verkauft und selbst Muslime, die dem neuen Regime nicht gehorchten, wurden umgebracht. Medo beteiligte sich an der Vertreibung der Christen, doch innerlich wurde er immer mehr von Fragen und Zweifeln zerrissen.
Medos Bauchschmerzen waren chronisch geworden. Er hatte das Gefühl, ständig einen Knoten im Magen zu haben. Ein paar Tage nach dem Zwangsexodus der Christen hatte er gehofft, dass das Schlimmste überstanden war. Als er durch die Stadt ging, um seinen Kopf klar zu bekommen, und aus einer Seitenstraße auf eine der Hauptstraßen einbog, sah er etwas, das ihm speiübel werden ließ. Etwa fünfzig Meter entfernt hingen vier Männer, die in seinem Alter sein mochten, an hölzernen Kreuzen; durch ihre Hände und Füße waren Nägel getrieben. Einen Steinwurf von den Kreuzen entfernt standen zwei IS-Kämpfer, die ihre Offiziere zur Bewachung der Kreuze zurückgelassen hatten.
Alles in Medo verlangte danach, diesen jungen Männern zu helfen, die der Bevölkerung demonstrieren sollten, was es kostete, als Christ in Mossul zu bleiben. Es zog ihn magisch zu den Gekreuzigten hin. Er ging stumm in ihre Richtung. Die Straße war fast leer und Medo schätzte, dass sie schon seit Stunden da hingen und in der sengenden Hitze nicht mehr lange leben würden.
Knapp zehn Meter von den Kreuzen entfernt blieb Medo stehen und schaute zu den blutverschmierten Männern hoch. Sie beteten und sangen! Medo konnte die Worte gerade so verstehen – und was er da hörte, erschütterte ihn noch mehr als die Kreuzigungen selbst. Einer der Männer bat Gott, den IS-Kämpfern zu vergeben. Die anderen sangen leise, fast flüsternd ein Anbetungslied: „Zeedo el-Maseeh tasbeeh … Lobt Jesus Christus immer mehr.“
Als einer der Männer mühsam den Kopf hob, um besser Luft zu bekommen, lächelte er Medo an. Und Medo merkte: Diese vier Männer hatten Frieden. Und er? Er hätte sich am liebsten umgebracht. Von Verzweiflung überwältigt stand er da und betrachtete diese furchtlosen Christen viele lange Minuten vielleicht war es sogar eine Stunde; Medo wusste es nicht. Aber als er den letzten keuchenden Atemzügen des Mannes lauschte, der ihn angelächelt hatte, spürte er einen Ruck in seinem Herzen, einen plötzlichen Mut. Der Terrorist wider Willen wusste plötzlich, dass er bei der ersten sich bietenden Gelegenheit den IS verlassen und, wenn nötig, von Mossul fortgehen würde.
Nach etwa drei Monaten gelang Medo die Flucht in die christliche Stadt Alqosh, wo ihm Christen zur Weiterreise nach Istanbul verhalfen. Fast eine Woche lang lief Medo ziellos durch die Innenstadt von Istanbul, während er die Gräuel zu begreifen versuchte, die er in den vergangenen sechs Monaten miterlebt hatte. Als er eines Abends alleine im Foyer des Hotels saß, sprach ihn ein Iraker an. Der Mann stellte sich als Sameer* vor und lud Medo zu einer christlichen Versammlung ein. Zögernd entschied sich Medo mitzukommen.
Sameer öffnete die Tür zu einem Versammlungsraum. Medo ging hinein und blieb wie angewurzelt stehen. Mehrere Sekunden lang starrte er die Menschen in dem Raum an, dann schaute er kurz zu Sameer hin, hob die Hände vors Gesicht und begann zu schluchzen.
„Medo! Was ist?“ Sameer nahm Medo in die Arme und drückte ihn. „Warum weinst du, mein Freund?“ „Ich kenne das Lied, das die da singen.“ Medo presste die Worte hervor. „Das …
habe ich schon mal gehört.“ „Zeedo el-Maseeh tasbeeh … Lobt Jesus Christus immer mehr.“
* Namen geändert (Open Doors)
Medo schreibt: „Bitte beten Sie für mich. Ich bin mittlerweile in den Irak zurückgekehrt und wohne in Erbil in der Autonomen Region Kurdistan, keine hundert Meilen von Mossul entfernt. Jesus gibt mir Leben und ich möchte nichts lieber als den Menschen erzählen, wie er mich gerettet hat – mich, ein ehemaliges Mitglied des IS, der gefürchtetsten Terrorgruppe der Welt.“

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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 9. Juli 2017, 19:22

China: Was geschieht in Heilongjiang?

Heilongjiang ist eine Provinz im kalten Nordosten Chinas mit etwa 45 Millionen Einwohnern. In den letzten 10 Jahren kam es durch einen erwecklichen Aufbruch und das ständige Gründen von neuen Hauskirchen zu einer missionarischen Bewegung, die dazu geführt hat dass Kirchenleiter heute ca. 2,5 – 3 Millionen Christen in der Region zählen, berichtet das Missionswerk „Asia Harvest". Eine Schlüsselrolle bei der Ausbreitung dabei sind ganz normale Christen, deren Leben von Gott radikal verändert wurde, wie zum Beispiel

Schwester Wei
Sie berichtet: „Bevor ich Christ wurde arbeitete ich für die Regierung im Norden von Heilongjiang. Mein Job war es, Familien mit zwei oder mehr Babys zu finden (nur eins ist erlaubt) und sie zu melden. Die Familien wurden dann bestraft, oft wurden die Extra-Kinder weggenommen und umgebracht, oder die schwangeren Mütter wurden zur Abtreibung gezwungen. Durch meine Arbeit waren schließlich meine Hände mit Blut vom Tod hunderter von ermordeter Babys besudelt. Im Jahr 1984 wurde ich ernsthaft krank und bettlägerig. Neben Krebs diagnostizierten die Ärzte 22 weitere Krankheiten. Es war schrecklich und schmerzhaft. Die Krankheiten wurden schlimmer und der Arzt sagte meiner Familie sie sollten sich auf meinen Tod vorbereiten. Eine Nachts jedoch hatte ich einen Traum.

Von Krebs und weiteren Krankheiten geheilt
In meinem Traum sah ich ein Kreuz, genauso wie das Kreuz aussah, das meine Tante trug, die Christ war. In dieser Nacht auf meinem Sterbebett hörte ich eine Stimme, die klar zu mir sagte: ´Du wirst das Salz der Erde sein, das Licht der Welt. Du wirst für den Herrn ein Zeuge sein." Am nächsten Morgen rief ich meine Tante. Sie meinte: ´Nur das Kreuz von Jesus kann dich retten.´ Ich weinte stundenlang, als ich mein Herz und meine Seele vor Gott ausschüttete und für alle meine üblen Taten Busse tat. Durch seinen Namen wurde ich nicht nur errettet, sondern von allen meinen Krankheiten komplett geheilt!

5 Jahre ohne Schlaf
Eine Freundin nahm mich mit in eine Hauskirche, wo ich mehr von Gottes Wort erfuhr. Nachdem ich Christin geworden war, kündigte ich meinen Job bei der Regierung. Jede Nacht las ich die Bibel, und obwohl ich weiß dass es unglaublich klingt: mein Leben wurde ein Kreislauf von Arbeit in einer Fabrik bei Tag, dem Leiten von Hauskirchentreffen am Abend, und Bibellesen in der Nacht. Ich versuchte jede Nacht 15 Kapitel der Bibel auswendig zu lernen. Fünf Jahre lang – der Herr ist mein Zeuge - habe ich überhaupt nicht geschlafen. Und so konnte ich schließlich predigen gehen. Das war für meine Verwandten und Nachbarn erstaunlich, denn ich hatte nur zwei Jahre die Schule besucht und konnte vor meiner Bekehrung nicht sehr gut lesen.

Wenn sich der ganze Bus bekehrt
Als Vollzeit-Evangelistin habe ich häufig gepredigt, etwa in öffentlichen Bussen. Immer erlebte ich, wie der Heilige Geist große Vollmacht gab und viele Passagiere in Tränen zusammenbrachen, ihre Sünden bekannten und ihre Leben Jesus anvertrauen wollten. Manchmal musste der Busfahrer rechts ran fahren, während ich mit den Passagieren betete, die sich bekehren wollten. Einmal wollten sich alle auf der Stelle taufen lassen – einschließlich dem Busfahrer und dem Schaffner.

Furchtlosigkeit vor den Behören
Auch in Gefängnissen konnte ich predigen, vor allem deshalb weil es mir vergönnt gewesen war, den Chef der Sicherheitsbehörde zu Jesus zu führen. Einmal haben sich über 180 Frauen – einschließlich einige der Wärter – entschlossen, Christus nachzufolgen. Eines Tages ging ich zu den 3 Top-Leuten im Religious Affairs Büro und ermahnte sie, damit aufzuhören die Christen zu verfolgen – und damit Jesus selbst. Zwei der drei Leiter zeigten Einsicht, der dritte war sehr stur und versprach, er werde weiterhin die Christen verfolgen. Kurz darauf hatte sein Sohn einen tödlichen Autounfall. Der Mann nahm das als eine Warnung von Gott und tat Buße."

Quelle: ASIA HARVEST;
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Samstag 15. Juli 2017, 17:39

Christian Penka-Laub will eigentlich nichts von Gott wissen und liest nur einem Freund zuliebe in der Bibel. Doch dann stellt eine Bibelstelle sein Leben auf den Kopf …

Ich war 16 und Atheist. Klaus, mein bester Freund, ging in einen Bibelkreis – für mich war das nichts, aber für ihn fand ich es okay. Spinnen darf ja jeder, dachte ich mir.

Was ich nicht wusste: Er war während seines Konfirmandenunterrichts zum lebendigen Glauben gekommen. Was ich auch nicht wusste: Klaus begann für mich zu beten. Nicht dass er wirklich geglaubt hätte, ich würde mich für Gott öffnen, dazu war ich wohl zu ablehnend – aber er betete.

Was Klaus mit mir vorhatte, merkte ich spätestens in dem Moment, als er mir eine Bibel gab. Darin solle ich lesen. Er nervte mich damit so lange, dass ich ihm schließlich versprach, in dem Ding zu lesen. Allerdings ließ ich diesem Versprechen zunächst keine Taten folgen. Wir waren zwar beste Freunde und das hieß für uns: Ein einmal gegebenes Wort ist hundertprozentig bindend. Aber – ich hatte ja nicht gesagt, wann ich mein Versprechen einlösen und wie viel ich in dem Buch lesen wollte …
Auf Nummer sicher gehen

Mein Freund hatte Ausdauer. Er fragte in regelmäßigen Abständen nach, ob ich denn nun endlich mal in die Bibel reingesehen hätte. Irgendwann hatte ich die Nase voll und wollte dieses Thema vom Tisch haben. Es blieb mir nichts übrig, als zumindest ein bisschen in der Bibel zu lesen – versprochen war versprochen. Also setzte ich mich eines Tages in mein Zimmer und wollte anfangen. Zugleich wollte ich aber auf Nummer sicher gehen, dass ich die Sache damit auch wirklich abhaken konnte. Den theoretisch möglichen, aber für mich völlig unwahrscheinlichen Fall, dass Gott doch existieren könnte, wollte ich verbindlich ausschließen. Also betete ich so in etwa das Folgende: „Gott, ich glaube nicht, dass du existierst, aber wenn, dann gib mir ein Zeichen. Wenn es dich aber nicht gibt und nichts passiert, weiß ich, dass das Thema erledigt ist und ich mich nie wieder in meinem Leben damit beschäftigen muss.“ Unter so einem Zeichen, das Gott hätte geben können, wenn er existierte, stellte ich mir vor: Der Tisch oder Stuhl würde sich in die Luft erheben oder Ähnliches – das hätte mich überzeugt.

Dann schritt ich zur Tat. Nach dem Zufallsprinzip schlug ich die Bibel an einer beliebigen Stelle auf – in der festen Erwartung, auf irgendetwas Belangloses und Altmodisches zu stoßen. Folgendes war es, das ich dann las:

„Da traten die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm; die versuchten ihn und forderten ihn auf, sie ein Zeichen vom Himmel sehen zu lassen. Aber er antwortete und sprach zu ihnen: Des Abends sprecht ihr: Es wird ein schöner Tag werden, denn der Himmel ist rot. Und des Morgens sprecht ihr: Es wird heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trübe. Über das Aussehen des Himmels wisst ihr zu urteilen, über die Zeichen der Zeit aber könnt ihr nicht urteilen? Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht fordert ein Zeichen; doch es wird ihm kein Zeichen gegeben werden, es sei denn das Zeichen des Jona. Und er ließ sie stehen und ging davon.“ (Matthäus 16, 1-4; hier zitiert nach der Lutherbibel 2017).
Einsturz meines Gedankengebäudes

„Dann gib mir ein Zeichen“, hatte ich gebetet. Und nun hatte ich ein Zeichen! Und zwar dadurch, dass mir kein Zeichen gegeben wurde. Und der, der es mir gab bzw. nicht gab, hatte mich auch noch als „böses Geschlecht“ angesprochen. Sofort wusste ich, dass es so war. Und ich wusste auch: Wenn Jesus in diesem Bibelabschnitt zu Wort kommt, dann ist das ein Reden Gottes, denn dass Jesus als gleichbedeutend mit Gott angesehen wird, war mir durch meine rudimentäre Vorbildung bekannt.

Ich war völlig platt. Mir war klar: Wenn das kein Zufall sein sollte, müsste sich mein Leben aufgrund dieses Erlebnisses total ändern. Irgendwie lief in mir ein Film ab, in dem ich sah, wie mein gesamtes Gedankengebäude, auf dem mein Leben aufgebaut war, zusammenstürzte. Das begriff ich innerhalb einiger Sekunden.

Eigentlich war ich schon überzeugt, doch zu meiner eigenen Sicherheit prüfte ich noch nach, ob vielleicht so etwas an ganz vielen Stellen der Bibel steht. Mehrere Stichproben ergaben aber völlig andere Inhalte, die ich persönlich nicht zuordnen konnte. Da diese Bibelausgabe ungefähr 1.000 Seiten hatte und ich nicht einmal eine vollständige Seite gelesen hatte, musste die Wahrscheinlichkeit also bei weniger als 1 zu 1.000 liegen, dass ich gerade auf diese Bibelstelle stieß. Diese Wahrscheinlichkeit war mir bei Weitem ausreichend – das konnte kein Zufall sein. (Ich war damals schon ein „Zockertyp“, und das schien Gott gewusst zu haben.) Ich war bereit, mein Leben zu ändern.
Unterschrift unter dem Vertrag

Am folgenden Tag ging ich zu Klaus, gab ihm die Bibel wieder und fragte ihn, ob er mich das nächste Mal in seinen Jugendkreis mitnimmt. Er war baff – und dieses Erstaunen überspielte die Situation, dass ich da ja eigentlich mit einer Niederlage zu ihm gekommen war.

Es hat noch ein paar Monate gedauert, bis mir jemand erzählte, was das Evangelium eigentlich bedeutet, wie es sich mit der Schuld des Menschen und dem Kreuzestod von Jesus verhält und wie man sein Leben ganz Christus anvertraut. Dies zu tun war für mich kein Problem; ich habe es sofort gemacht, als davon hörte. Denn das geschilderte Erlebnis zuvor war meine eigentliche Bekehrung gewesen. Der Rest war Formsache, ich sah es nur als quasi Unterschrift unter einen Vertrag, der mündlich schon lange ausgehandelt war.

Auf diese Weise bin ich also durch ein Bibelwort zum Glauben gekommen. Ich habe meine Geschichte aus dem Abstand, nach ein paar Jahrzehnten, rekonstruiert und vielleicht nicht alle Details exakt im Gedächtnis behalten. Aber im Grunde ist es so abgelaufen wie berichtet: Als ich sicher gehen wollte, dass es Gott nicht gibt, als ich ihn um ein Zeichen bat, das ich ja eigentlich nicht haben wollte – da ließ er mir durch die Bibel sagen, dass ich tatsächlich kein Zeichen bekäme. Und genau das war sein Zeichen für mich.

Christian Penka-Laub ist Mathematiker und arbeitet in einer Unternehmensberatung für betriebliche Altersversorgung.
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 23. Juli 2017, 09:42

Satanist begegnet Gott
«Ich wollte einen Pastor töten»

Als Michael Leehan von einer dämonischen Macht den Befehl bekommt, einen Pastor zu töten, gehorcht er. Doch dann begegnet er der Gnade Gottes.

Bild


Michael Leehan
Ich bin in Kalifornien aufgewachsen. Meine Familie ging in die Kirche, aber sie lebte ihren Glauben nicht. Sie misshandelte mich physisch, psychisch und sexuell. Dieser Widerspruch hinterliess tiefe Wunden. Mit Gott wollte ich nichts zu tun haben.

Die Entscheidung

Als ich älter war, flüchtete ich mich in Partys, Drogen und Alkohol. Mit zwanzig heiratete ich, doch ich war unerträglich, und so liess sich meine Frau wieder von mir scheiden.

Einsam und wütend hielt ich mein ganzes Versagen Gott vor. Ich war überzeugt, dass er die Schuld am meinem Elend trug. Wenn er kein Interesse an mir hatte, konnte ich mich genau so gut der Gegenseite zuwenden. So bat ich Satan, in mein Leben zu kommen. Und mit ihm erfüllten mich die perversesten Gedanken.

In derselben Nacht hatte ich den Drang, mich zu ritzen. Mit einem scharfen Messer schnitt ich mir den Arm auf und schenkte dem Teufel mein Blut. Das tat ich nun immer, wenn ich zu ihm betete. Manchmal opferte ich auch Tiere aus der Nachbarschaft.
Der Befehl zu töten

Eines Abends hörte ich seltsame Geräusche aus dem Wohnzimmer. Jemand kratzte an den Wänden, stöhnte und murmelte. Als ich in das Zimmer ging, spürte ich die Gegenwart des Bösen. Die dämonische Macht sagte mir: «Töte Craig Groeschel.» Wie besessen von dem Gedanken, beschloss ich, den Pastor umzubringen.

Ein Jahr lang beobachtete ich ihn, bis ich ich bereit war. Doch als ich voller Hass den Vorraum seiner Kirche betrat, geschah etwas Eigenartiges. Alles, was ich dort sah und hörte, berührte mich auf unglaubliche Weise. Ich konnte mich dem gar nicht entziehen, es war so rein und voller Liebe.

Als ein Ordner zu mir kam, konnte ich nicht anders, als ihm meine Mordabsichten zu offenbaren und so schnell wie möglich die Kirche zu verlassen.
Gezogen von Gott

Am darauffolgenden Sonntag ging ich wieder hin, vergass aber meine Waffe. Natürlich wurde ich von der Security abgefangen und durchsucht. Doch sie fanden nichts. Als sie wissen wollten, was ich hier suche, sagte ich: «Ich glaube, ich suche nach Gott.» Zu meiner Überraschung riefen sie nicht die Polizei, sondern baten mich, nach Hause zu gehen. Sie wollten beten und sich dann bei mir melden.

Schon am nächsten Tag riefen sie bei mir an und luden mich in den nächsten Gottesdienst ein. Die einzige Bedingung: Ich sollte neben der Security sitzen.

Die Güte, die sie mir entgegenbrachten, berührte mich. Immerhin hatte ich ihren Pastor töten wollen. Nie zuvor habe ich erlebt, dass jemand auf Hass mit Liebe reagiert. Schon allein deswegen ging ich hin.
Innere Kämpfe

Doch Satan liess nicht locker. Von dämonischen Mächten getrieben, wollte ich mich umbringen. Als ich meinen Abschiedsbrief schrieb, schrie ich zu Gott. «Wenn du wahr bist, dann hilf mir. Ich habe gelogen, getötet, betrogen und alle verletzt – sogar dich. Wo bist du? Ich brauche dich und zwar nicht erst morgen.»

Da spürte ich, wie mich ein unbeschreiblicher Frieden erfüllte. In nur einem Augenblick fühlte ich mich sicher, geborgen und heil. Es war, als würde jede Zelle meines Körpers Gottes Gegenwart aufsaugen. Noch am selben Abend liess ich mich taufen und wurde frei.

Heute bin ich ein völlig anderer Mensch. Natürlich mache ich immer noch Fehler, aber ich weiss, dass ich zu Jesus gehöre. Er verändert jeden, der sich ihm zuwendet. Er ist mein Erlöser.
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 28. Juli 2017, 10:54

«Teufel war mein Freund»
Ein Ex-Satanist packt aus

Nach dem Tod seiner Schwester und dem Mobbing in der Schule schloss Angelo Nero (richtiger Name der Redaktion bekannt) mit Gott ab. «Bewusst verkaufte ich meine Seele an den Teufel.» Jahrelang führte er Rituale aus, allein und in Zirkeln. Doch das Böse forderte seinen Tribut – bis er auf eine Macht traf, die stärker war als jene aus dem dunklen Reich.

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Angelo Nero
«Ich hatte immer den Eindruck, ich hätte schon im Voraus ein Prägung gehabt, obschon ich in einem christlichem Elternhaus aufgewachsen bin. Schon als ich klein war faszinierte mich das Böse», erinnert sich Angelo Nero an seine Kindheit. «Gerade war damals der Film 'Lion King' draussen – ich erkannte, dass ich eine Sympathie für den bösen Charakter entwickelte, auch in anderen Filmen. Sie hatten Macht, erhielten was sie wollten oder nahmen es sich.»

In der Kindheit erlebte er Mobbing und schon früh beschäftigte er sich mit dem Übernatürlichen. Durch sein christliches Elternhaus wusste er, dass er sich eigentlich nicht mit dem Bösen einlassen sollte.
«Dann helfe ich mir selbst!»

Mit 13 Jahren ging er in der Stadt Zürich zur Schule, nicht mehr auf dem Land. «Eines Tages war ich im Niederdorf unterwegs und lief an einem Esoterik-Laden vorbei, dort sah ich Tarotkarten, Pendel und all das. Bis dahin hatte ich das belächelt.» Doch er fand ein Kartenset des englischen Okkultisten Aleister Crowley. «Das faszinierte mich. Zunächst brauchte ich es für mich und übte einfache Legemuster und stellte fest, dass es funktioniert und ich wirklich etwas rauslesen kann.»

Gleichzeitig nagte sein Gewissen. «Ich wusste, dass ich das nicht tun sollte. Ich war noch Christ und redete es mir schön, dass es doch nur Karten sind, durch die vielleicht ja auch Gott reden kann.» Bald kamen Pendel und Gläserrücken dazu. «Ich sagte mir, dass das in Ordnung sei, solange ich niemandem Schaden zufüge.» Dann erkrankte seine Schwester an Lungenkrebs. «Wir beteten und ich glaubte, dass Gott sie heilen kann. Es war ein Schlag, als sie starb. Nach all dem Mobbing, wo seine Hilfe ebenfalls nicht kam, sagte ich: 'Wenn du mir nicht hilfst, kann ich mir selbst helfen.'»
Seele bewusst Satan verkauft


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Angelo Neros Buch
Angelo Nero liess sich bewusst auf die schwarze Magie und den Satanismus ein. «Ich verkaufte Satan meine Seele mit meinem Blut.» Im Nachhinein stelle er fest, dass Gott ihn nie allein gelassen habe. «Er bewahrte mich davor, Dinge zu tun, die ich mir nie hätte verzeihen können. Ich beging bei Ritualen nie Tieropfer, sondern erhielt zum Beispiel beim Metzger einen Kuhschädel oder einen Kanister mit Stierblut. Zudem war ich nie festes Mitglied eines Zirkels. Gott bewahrte mich davor und zudem war es mein Stolz, der keine Autorität über mir dulden konnte.»

Von nun an erlebte er kein Mobbing mehr, auch nicht in der Berufsschule. «Logisch fiel mal ein dummer Spruch, weil ich herumlief wie Marilyn Manson. Gleichzeitig hatten sie Respekt, denn auch wenn sie nicht daran glaubten, dass all das Realität ist, war bei meinen Kollegen doch immer irgendwo im Hinterkopf der Gedanke, was wäre, wenn ich ihnen einen Fluch auferlegen würde und es doch klappen würde.»
Ein Licht geht auf

Er fühlte sich bestätigt. «Dem Mobbing hatte ich ein Ende gesetzt und im Gegenzug konnte ich die Leute so manipulieren, dass sie taten, was ich wollte. Gerade am Anfang war das eine extreme Bestätigung. Ich hatte das Gefühl, dass ich Macht besitze. Und ich konnte mir die unsichtbare Welt fügig machen – bis ich merkte, dass dem nicht so ist.»

Die Jahre vergingen. «Eines Tages wollte ich meinen besten Kollegen mit einem Fluch belegen; es ging um eine Frau, die ich begehrte. Weil sie sich nicht für mich entschied, fühlte ich mich persönlich angegriffen. Als ich mitten in Nacht im Wald am Ritual-Werk war, ging mir ein Licht auf, was ich da eigentlich tat. Er war mein bester Kollege, der einzig wahre Freund und der einzige, von dem ich duldete, dass er mir sagt, dass das, was ich tue, nicht gut ist. Er war Christ, ich Satanist – doch dieser Kollege war immer für mich da.»
Die Macht lässt sich nicht kontrollieren

In diesem Moment wollte Angelo das Ritual abbrechen. «Da merkte ich, dass ich das nicht so im Griff habe, wie ich mir das vorstellte. Das Ganze kehrte sich gegen mich. Pure Angst vor dem, was um mich war, überfiel mich. Überall hörte ich das Unterholz rascheln und ich sah Schatten, die sich im Finstern bewegten. Ich hatte den Eindruck, dass wenn mich etwas davon erwischt, es mit mir vorbei ist.» Panisch rannte er mit seiner Offizierskiste voller Ritualgegenstände weg.

Angelo Nero erlebte ein Black out und weiss heute nicht, wie er heimgekommen ist. «In dieser Nacht erfuhr ich, dass die Macht, die ich unter Kontrolle gehabt glaubte, mich kontrollierte. Deshalb fasste ich den Entschluss, dass ich mich davon lösen will. Ich erkannte, dass sie mich innerlich kaputt macht. Ich kannte keine Freude, keine Liebe, nur noch Wut, Zorn und Eifersucht. Alles drehte sich nur noch um das Negative. Das wollte ich stoppen und ein normales Leben führen.» Er trug alle Okkult-Gegenstände und Bücher zusammen, errichtete einen Scheiterhaufen, verbrannte alles und dachte, dass er nun frei sei.
Der Rückfall

Dann folgte der Rückfall. «Die Kollegen merkten, dass ich keine Rituale mehr machte und jeglicher Respekt war plötzlich wieder weg. Alles, was 'erarbeitet' war, war ebenfalls weg. Wenn jemand Geld bei mir auslieh, kam es nicht mehr retour, die Leute hatten keine Angst mehr. Das hinterliess eine Leere in mir, ich war am gleichen Punkt wie früher.»

Eines Tages schlenderte Angelo wieder durch das Zürcher Niederdorf, «ich ging wieder in den blöden Laden und nahm wieder so ein blödes Päcklein. Genau das gleiche Prozedere folgte, nur diesmal schneller.» Er merkte, dass er alleine nicht rauskommt.
Im Angesicht des Todes

Dazu kamen Gedanken wie: «Du bist eine Schande für deine Eltern.» und «Ohne dich würde es allen besser gehen!» Dann stand er auf einer Brücke und wollte springen. «Ich wollte dem allem ein Ende setzen, weil ich so nicht mehr leben wollte.» Doch da hatte er plötzlich einen anderen Gedanken: «Jetzt bist du bereit, dein Leben wegzuwerfen, warum schluckst du nicht deinen Stolz und gibst Gott eine Chance? Du bist schon am Tiefpunkt, jetzt schadet es auch nichts mehr.»

«Im Grunde wusste ich schon vorher, dass ich Gott hätte finden können. Dazu hätte ich zugeben müssen, dass ich Gottes Hilfe brauche. Aber in dem Moment hatte mein Stolz nun keine Bedeutung mehr. Ich hievte mich zurück über das Geländer und flehte zu Gott: 'Wenn du da bist und noch etwas mit mir anfangen kannst, dann tue etwas.' Es passierte zuerst nicht viel. In mir drin spürte ich eine Ruhe, konnte etwas loslassen, ich war in der Lage heimzugehen und eine Nacht darüber zu schlafen.»
Der Anruf

Ein, zwei Tage später folge ein überraschender Telefonanruf. Ein Kollege, von dem er zehn Jahre nichts mehr gehört hatte, war am Draht. «Wir hatten schon früher nicht viel miteinander zu tun. Nun fragte er, ob ich Lust habe, mit ihm in die Ferien zu fahren.» Es sollte in eine Villa in Südfrankreich gehen und noch andere würden mitkommen. «Er sagte, dass es ein Pfingstlager der Gemeinde ist. Zuerst dachte ich, dass ich das nun gerade gar nicht brauche, da kam mir aber in den Sinn, dass ich gerufen hatte: 'Gott, tue etwas'.»

Im Hinterkopf sagte jedoch eine Stimme: «'Mit diesen Christen in ein Lager gehen, brauche ich nicht.' Aber absagen wäre feige. Und so überlegte ich, was ich tun kann, dass sie mich nicht dabei haben wollen.» So fuhr Angelo mit seinem Wagen beim vereinbarten Treffpunkt vor, auf der Motorhaube war ein grosses Pentagramm aufgemalt, er war weiss geschminkt mit schwarzen Augenrändern, mit einem kopfstehenden Kreuz um den Hals sowie einem knöchellangen, schwarzen Mantel.
«Schön dass du da bist!»

Kaum geparkt, kam bereits ein junger Mann auf Angelo zu, aber nicht, um ihn von dannen zu weisen, sondern um ihn zu umarmen und ihn willkommen zu heissen: «Schön dass du da bist!» Und schon fuhren sie gemeinsam nach Frankreich.

Die Zeit tat ihm gut: «Ich lernte Christen von einer anderen Seite kennen. Sie zeigten nicht mit Fingern auf mich. Sie liessen mich in Ruhe, es war eine gute Zeit mit coolen Leuten. Sie machten keine Andachten, aber beteten und sangen vor dem Essen. Da ging ich jeweils raus und rauchte – aber keiner machte mich deswegen an. Ich provozierte, aber es prallte an ihnen ab.»
Fluchtartig aus Kirche gerannt

«Zum Schluss fragte mein Kollege: 'Willst du mit uns in den Gottesdienst kommen?“ Ich dachte, dass das nicht gerade sein muss, rang mich aber durch und ging in der Folgewoche mit, in das Christliche Zentrum Buchegg.» Es sei ihm recht gewesen, dass so viele Menschen da waren, so habe er etwas in der Masse untergehen können.

Angelo liess sich zuhinterst nieder. Eher in einer traditionellen Gemeinde aufgewachsen, war er über den modernen, poppigen Lobpreis überrascht. «Und die Predigt war auch ansprechend. Doch während der Predigt zeigte der Pastor mit dem Finger mitten in die Masse auf mich und sagt: 'Auch dir kann vergeben werden, auch du kannst Rettung erfahren und ein neues Leben erfahren.' Ich war stocksauer über das, was er sich da erlaubt hatte, aber es traf mich auch, weil es extrem passte.» Fluchtartig rannte er aus der Kirche.
Die Chance und der innere Kampf

Irgendwann kam der Kollege raus um sich neben ihn zu setzen. «Ich liess Dampf ab. Er hörte einfach zu. Als ich fertig war, sagte er: 'Ja, jetzt ist es Zeit, dass du dein Leben Jesus gibt.' Ich sagte 'Ja!', weil erkannte, dass es die Chance ist, mein Leben auf die Reihe zu kriegen.»

In einem Gebet bekannte er alles, was ihm in den Sinn kam. «Es war ein Loslösegebet, wie man so schön sagt. Dann forderte er mich auf, dass ich mein Leben in meinen eigenen Worten übergebe. Das war nicht einfach, auch wenn es nicht ausartete. Äusserlich war ich ruhig, doch innerlich tobte ein extremer Kampf zwischen dem, was ich will, und dem Nichtkönnen. So war es, bis ich das Wort 'Jesus' über die Lippen brachte. Dann kamen die Worte wie ein Wasserfall. An dem Abend habe ich Jesus mein Leben übergeben und ein Jahr später liess ich mich taufen.»
Alte, neue Kontakte

Sein Leben begann sich zusehends zu verbessern, seine Eltern waren überglücklich. «Es war nicht alles auf einmal gut, doch es war ein erster Schritt in die richtige Richtung, der erste Schritt in einem Prozess, der Jahre dauerte.»

Die Loslösung vom Okkulten geschah jedoch umgehend und auf einen Schlag: «Ich verbrannte alles endgültig und distanzierte mich von allem, was mich irgendwie in die alten Zeiten hätte zurückziehen können.» Ein Jahr lang hörte er nur Worship und schaute ausschliesslich christliche Filme.

Heute hat Angelo Nero Kontakt mit Leuten, die noch in der Szene drin sind. Manche öffnen sich ihm. «Weil ich sie verstehe. Wenn ich heute bei jemandem bin und satanische Musik im Hintergrund läuft, weiss ich, dass es mir nichts anhaben kann. Das ist die Freiheit, die ich von Gott erhalten habe. Oder wenn ein Pentagramm bei jemandem hängt, dann ist das halt so – als Christen wissen wir: Es kann uns nichts anhaben, Jesus ist stärker als alles andere.»

Um seine Familie zu schützen, tritt Angelo Nero heute unter diesem Pseudonym auf. Unter anderem verfasste er seine Biografie «Der Teufel war mein Freund», welche direkt über seine Webseite bezogen werden kann.
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Mittwoch 2. August 2017, 18:10

Monis Geschichte (Starkes Zeugnis, längerer Text aber unbedingt lesenswert)
Ich hatte zunächst eine behütete Kindheit bei meiner Tante. Als meine Eltern mich und meinen Bruder Bernd zu sich holten, war ich glücklich, endlich zu Hause zu sein, aber das war ein Irrtum. Mein Vater war jedes Wochenende betrunken und schlug mit ungeheurer Aggression auf alles drein, was sich bewegte. Meine Mutter konnte der Realität nicht ins Auge blicken. Bernd und ich liefen in Todesangst weg und versteckten uns meistens hinter dem Haus. Die Polizei sagte: „Familienangelegenheiten gehen uns nichts an.“
Später begann mein Vater, wenn er betrunken war, mich sexuell zu missbrauchen. Als meine Mutter es mitbekam, gab sie mir die Schuld und wollte mich in ein Erziehungsheim stecken. Ich verlor nach und nach das Vertrauen zu allen Menschen, ausgenommen mein Bruder Bernd. Mit 14 beschloss ich, mein Leben zu beenden. Ich fühlte mich von allen verlassen, nur missachtet, geschlagen, missbraucht, abgeschoben. Ich nahm 40 Valium. Nach drei Tagen und Nächten Dauerschlaf kehrte ich wieder auf diese verhasste Welt zurück.
Mehrmals lief ich weg, aber die Polizei brachte mich nach Hause zurück. Alkohol und Dope wurden für mich zum täglichen Bedarf. Mit meinem Freund machte ich die große Flatter. Aber schon bald hatten wir kein Geld mehr, und es blieb uns nichts anderes übrig, als uns auf den Heimweg zu machen. Dort musste ich meine Sachen packen und ausziehen. Ich ging nach München und begann eine Gärtnerei-Lehre. Aber ich blieb dem alten Lebensstil treu. Wir trafen uns in der angesagten Disco PN, rauchten Dope und tranken Unmengen.
Grit, meine beste Freundin, brachte mich auf Ritalin. Wir jobbten als Zimmermädchen in einem Hotel. Unseren Lohn steckten wir in Drogen. Aber wir träumten davon, eine Apotheke zu knacken, und das taten wir auch in einer stürmischen Novembernacht. Niemand schien etwas zu bemerken, als die Schaufensterscheibe mit tosendem Krachen zu Bruch ging. Wir räumten den Giftschrank leer, aber nach zwei Wochen war alles aufgebraucht. Die Hotelleitung bekam von unseren Drogenpartys Wind und entließ uns. Ich wohnte mal hier, mal dort. Meine Sucht finanzierte ich mit Dealen.
Bald brauchte ich Drogen, um überhaupt normal zu sein. Kam ich auf Entzug, war alles unerträglich. Wegen eines gefälschten Rezepts wurde ich zu drei Jahren Bewährung verurteilt. Meine Bewährungshelferin vermittelte mir noch einmal eine Lehrstelle, die ich trotz meines Chaotenlebens bis zum Abschluss durchhielt. Ich hatte einen Arzt gefunden, der mir regelmäßig Polamidon verschrieb. Mitunter setzte ich mir während der Arbeit einen Schuss. Meinem Chef blieb das nicht verborgen, und so musste ich nach der Gesellenprüfung gehen.
Neuerdings gab es Heroin. Ich brauchte täglich ein Gramm. Dafür verkaufte ich auch meinen Körper. Ich hatte kein bisschen Selbstachtung mehr, aber ich hasste mich dafür. Aus meiner Clique war ein Rudel Hyänen geworden. Jeder linkte jeden. Ich hatte sehr schmerzhafte Abszesse an der Hand, die ich auch spürte, wenn die Droge wirkte. Nur mit Mühe fand ich an meinen Beinen oder anderen Körperstellen noch Venen, in die ich spritzen konnte. Nun schickte mich das Gericht zu einer neunmonatigen Therapie. Es war schon meine zweite. Das bedeutete: Schmerzen in allen Gliedern, Schweißausbrüche, Durchfall, Schüttelfrost, Depressionen. Nach einer Woche war das Schlimmste überstanden, aber ich blieb psychisch abhängig, konnte nicht schlafen oder träumte davon, wie ich mir einen Schuss setzte.
In der Therapie sollte ich meine ganze Kindheit verarbeiten. Es war schrecklich, mich lange verdrängten Gefühlen stellen zu müssen. Als ich mit neun anderen Patienten in einer Wohngruppe untergebracht wurde, wurden wir alle sofort rückfällig. Die Therapie hatte mir mehr geschadet als genützt. Aber dort hatte ich einen neuen Freund gefunden. Mit ihm zog ich nach Reutlingen in ein schmuckes Häuschen. Wir wollten allem entfliehen und einen auf Beziehung machen. In Wirklichkeit betrog er mich. Also verließ ich ihn und wandte ich mich wieder der Szene zu.
Ich wachte auf und bemerkte, dass fünf Ärzte in grünen Kitteln mich umstanden. „Atmen Sie! Atmen Sie! Ja, noch mal!“ Ich wurde wieder bewusstlos, aber die Reanimation war geglückt. Ich hatte mir in der Disco einen Schuss gesetzt und muss auf die Toilettenschüssel geknallt sein. Dann lag ich auf der Intensivstation. Offenbar sollte ich noch nicht sterben. Nach drei Tagen riss ich alle Schläuche samt Tubus heraus, stand auf und verließ das Krankenhaus, um mir wieder Drogen zu besorgen.
Zurück in Reutlingen lief ich wieder einem Mann über den Weg und heiratete ihn sogar. Mit Liebe hatte das nichts zu tun, dazu war ich nicht fähig, Er war geschieden und Alkoholiker. Erst soffen wir zusammen, später drückten wir zusammen. Nachschub besorgten wir uns in Apotheken. Als wir von einem Einbruch zurückkehrten, wartete schon die Polizei auf uns. Nach vier Wochen Gefängnis war ich absolut am Ende. Ich war 25 Jahre alt und ein physisches und psychisches Wrack. Mir standen noch zwei Jahre Knast bevor. In meiner Verzweiflung betete ich. Wenn doch nur die Zellentür aufgehen würde! Das Gericht entschied, dass ich auf dem Gnadenweg entlassen wurde mit der Auflage, eine 18-monatige Therapie zu machen.
Bei der Drogenhilfe lernte ich mich besser kennen. Ich konnte wieder Gefühle zulassen und wurde etwas stabiler, hatte eine Tagesstruktur. Zu der Zeit traf ich auch meinen jetzigen Mann. Ich zog nach der Therapie mit ihm in Reutlingen zusammen und bekam auch wieder eine Stelle. Wir heirateten und fuhren in Urlaub nach Italien. Ich war in Hochstimmung. Unser erstes Kind kam zur Welt. Jetzt hatte ich eine Familie, und alles schien gut zu sein. Aber tief im Inneren war ich immer noch unzufrieden. Warum ließ sich das Loch in meinem Herzen mit nichts füllen? Die Sucht erwachte wieder und wurde größer als je zuvor.
Wir bekamen noch zwei Kinder, auch sie beide gesund. Aber das hielt mich nicht davon ab, mich bei jeder Gelegenheit volllaufen zu lassen. „Mir als ehemaligem Junkie kann der Alkohol nichts anhaben. Ich stehe da drüber“, dachte ich. Oft leerte ich eine Flasche Wodka und zog dann los, nach München. Ich war wieder „drauf“, irgendwie anders, aber noch schlimmer. Jetzt entfloh ich mit Alkohol und Codein der Realität. Nichts hielt mich mehr zu Hause. Nur weg von Mann und Kindern, ich hielt es einfach nicht aus. Erst nach Tagen packte mich dann die Sehnsucht nach meiner Familie, und ich ließ mich meist von irgendeinem fremden Mann nach Hause bringen.
Ich bereute alles, schämte mich und schwor, dass das nie wieder vorkommen werde. Aber das schaffte ich nicht. Ich war jetzt eine fast 40-jährige, verheiratete Frau, aber nicht fähig, Verantwortung zu übernehmen. Die Leute im Dorf zeigten mit Fingern auf mich. Die Kinder durften keine Freunde nach Hause mitbringen – ich konnte ja irgendwo betrunken herumliegen. Mein Mann war ratlos, die Kinder waren unendlich traurig.
Ich kotzte mich an: Du bist doch das Letzte, ein Monster! Dasselbe Monster wie mein Vater – das hätte ich nie für möglich gehalten. Ich besorgte mir 30 Schlaftabletten, spülte sie mit ein paar Bier herunter und legte mich aufs Sofa. Doch ich wurde rechtzeitig gefunden. Mein Mann hielt zu mir, obwohl er noch mehr litt als ich. Er war voller Hoffnung, dass es jetzt mit mir aufwärts ging. Aber ich trank weiter. Mein Mann sah es mir an, obwohl er es nicht zugab. Seine Liebe hielt ich jedoch erst recht nicht aus, weil sie mir zeigte, wie weit es mit mir gekommen war. Wir stritten dauernd.
Nach wie vor stand ich mit meinem Bruder Bernd in Kontakt. Eines Tages schrieb er mir eine Karte: „Moni, wir haben es nicht mit Fleisch und Blut zu tun, sondern mit Gewalten und Mächten der Finsternis. – Epheserbrief, Kapitel 6, Vers 12.“ So etwas hatte ich noch nie gehört, aber es schien den Nagel auf den Kopf zu treffen. Wie konnte es sonst sein, dass alle Versuche, von der Sucht loszukommen, scheiterten? Es half keine Therapie, es halfen keine guten Ratschläge, kein intaktes soziales Umfeld – das ich ja inzwischen hatte -, keine Liebe von Menschen. Da war etwas dran.
Mein Bruder ließ nicht locker. Er war selbst 25 Jahre drogenabhängig und wusste, was mit mir los war. Im nächsten Brief schrieb er, dass er neun Monate Therapie hinter sich habe und jetzt clean sein, weil er an Jesus Christus glaube. Unglaublich! Ich dachte: Wenn er das geschafft hat mit diesem Jesus, dann könnte das vielleicht auch etwas für mich sein. Ich glaubte schon an irgendeine höhere Macht, aber an nichts Konkretes.
In einer evangelischen Freikirche in Sindelfingen sprach der Prediger über Maria und Martha (Lukas, Kapitel 10, Verse 38 bis 42). Mir liefen die Tränen übers Gesicht. Jesus sagt: „Martha, Martha, du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge, eins aber ist nötig. Maria hat das gute Teil erwählt, das ihr nicht genommen werden wird.“ Jesus, durchzuckte mich, liebt mich – mich kaputtes Drogenwrack! Ich konnte es einfach nicht fassen. Und so betete ich zu diesem Unbekannten: Wenn es dich gibt, dann hilf mir raus aus meiner beschissenen Lage. Du bist meine allerletzte Hoffnung.
Das war vor 20 Jahren, und ich wurde nicht enttäuscht. Ich bekam die Adresse des Blauen Kreuzes, eines christlichen Suchthilfeverbands, in Biberach. Während eines Gottesdienstes dort übergab ich Jesus Christus mein Leben. Ich erkannte, dass Jesus für meine abscheulichen Taten ans Kreuz genagelt wurde, dass er das aus lauter Liebe zu mir tat und nur er Sünden vergeben kann. Und ich bekannte meine Schuld. Welch eine Befreiung! Welch eine Freude! Angenommen sein, Geborgenheit, Liebe – all das hatte ich vergeblich in dieser Welt gesucht. Auch zwischen mir und meinem Mann stand meine Schuld. Aber Jesus hat mein Herz erfüllt. Endlich war ich zu Hause.
Seitdem habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr getrunken und keine opiathaltigen Schmerzmittel eingenommen. Ich ging in jede Sonntagsstunde beim Blauen Kreuz, und wöchentliches Bibellesen bereicherte mein Leben. Im Jahr 2000 beendete ich eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Suchthelferin. 2006 ließ ich mich taufen und gründete mit Hilfe des Blauen Kreuzes eine Selbsthilfegruppe. Ich schuftete viel – beim Blauen Kreuz und in meiner Familie. Wir bauten ein Haus. 2005 erlitten zwei meiner Kinder einen schweren Verkehrsunfall. Durch Gottes Gnade sind alle Verletzungen ohne bleibende Schäden verheilt.
Nicht alles war eitel Sonnenschein. Ein naher Familienangehöriger hat meine Töchter sexuell missbraucht, ohne dass ich es bemerkte. Als das herauskam, wollte ich wieder zur Flasche greifen – nicht nur einmal. Aber jetzt konnte ich mich an Jesus klammern, der mich immer bewahrt und beschützt hat. In Psalm 55, Vers 23 heißt es: „Wirf auf den Herrn deine Last, und er wird dich erhalten. Er wird nimmermehr zulassen, dass der Gerechte wankt.“ Das habe ich wörtlich genommen.
Ich bin jetzt über 60 Jahre, und es ist ein Wunder, dass ich so alt geworden bin. Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Der Verwandte, der meine Mädchen missbraucht hat, hat zum Glauben an Jesus Christus gefunden. Denn bei Gott gibt es kein Ansehen der Person. „Wenn eure Sünden rot wie Karmesin sind, wie Schnee sollen sie weiß werden.“ (Jesaia, Kapitel 1, Vers 18)

Moni
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Dienstag 8. August 2017, 23:39

Mittlerer Osten: Der Engel im Umkleideraum

„Als ich Christ wurde, war ich mit drei Kollegen in der gleichen Abteilung einer Firma tätig", berichtet der ehemalige Moslem Farid (Name geändert). „Wir hatten Schichtbetrieb. Im Büro hatte jeder seinen Schrank, in dem er seine Werkzeuge und Kleider einschließen konnte. Am Ende des Monats schloss ich mein Gehalt, das ich gerade erhalten hatte, während der Arbeit im Kasten ein. Nach Schichtende bin ich nach Hause gegangen und vergaß, das Geld mitzunehmen. Am nächsten Tag stellte ich fest, dass jemand meinen Schrank aufgebrochen und das Geld gestohlen hatte. Mein altes Ich meldete sich sofort: ich wollte Rache nehmen. Ich vermutete, dass einer meiner Kollegen der Täter war. Deshalb beschloss ich, ihre Schränke aufzubrechen und den Inhalt zu verbrennen. Ich ergriff einen Hammer, holte aus – aber plötzlich war mir, als ob eine unsichtbare Hand mein Handgelenk packte und mich zurückhielt. Vor Furcht zitternd musste ich mich setzen. Was war mit mir los?"

Vergebung statt Rache
„Plötzlich hörte ich eine sanfte Stimme voller Anteilnahme und Liebe: ´Mein Lieber, nimm keine Rache um deinetwillen. Lass Satan nicht gewähren.´ Ich entgegnete: ´Aber Herr, mein Gehalt ist das einzige, was ich habe. Wer soll für meine Frau und mein Kind sorgen?´ Der Herr antwortete: ´Denke daran was geschrieben steht: Vertraue auf Gott, er wird für dich sorgen.´ Darauf erwiderte ich: ´Dann lösche bitte die Flammen des Zorns, die mich verzehren. Sag mir, was ich tun soll.´ Der Herr forderte mich auf, folgende Worte auf ein Stück Papier zu schreiben: ´An den Bruder, der meinen Kasten geöffnet hat: Es tut mir Leid, dass ich nichts Kostbares besitze, das ich dir schenken könnte. Wenn du etwas Bestimmtes benötigst, lass es mich wissen, und Gott wird dafür sorgen. Ich werde das zerbrochene Schloss nicht reparieren. Es ist ein Beweis dafür, dass ich ernst meine, was ich sage. Ich wünsche dir, dass der Friede Gottes dein Leben erfülle und die Gnade des Herrn und Erlösers Jesus Christus dich umgibt.´ Ich unterzeichnetet mit `Der Bruder, der dich trotz allem, was geschehen ist, liebt`. Mit riesiger Freude erfüllt kam ich nach Hause, um meiner Frau von diesem großen Sieg zu erzählen".

Gott versorgt – diesmal via Balkon
„Trotz der Erleichterung und der Zustimmung meiner Frau brachte ich Nachts kein Auge zu, wälzte mich auf dem Bett und stand schließlich auf, um auf dem Balkon zu beten. Gerade als ich wieder ins Haus gehen wollte, warf jemand einen Stein auf den Balkon. Daran befestigt war ein Brief eines anderen Christen, den ich aus Sicherheitsgründen seit Monaten nicht getroffen hatte. Der Brief enthielt einen Geldbetrag in der Höhe meines Gehalts. Ich war erschüttert: wie treu doch der Herr für mich sorgt!"

Ein „fragwürdiges" Leben
Als ich am nächsten Tag in das Büro kam, erwartete mich einer der drei Kollegen, ein frommer Moslem. Mit bebender Stimme sagte er: ´Ich war derjenige, der deinen Kasten aufbrach. Gestern fand ich deine Nachricht und war zutiefst bewegt. Das gestohlene Geld habe ich für meine kranken Kinder ausgegeben. Ich werde es zurückzahlen, sobald ich kann.´ Ich entgegnete: ´Das Geld gehört dir, ich brauche es nicht mehr, Gott hat mir alles bereits zurückerstattet.´ Das war fast unmöglich für ihn, aber schließlich willigte er ein. `Wo hast du gelernt, dich so zu verhalten?´, fragte er mich. ´Ich sage es dir ein anderes mal´, sagte ich, in der Hoffnung, er würde es vergessen. Ich wusste nicht, wie er als gläubiger Moslem reagieren würde, wenn er von meiner Bekehrung erfährt. Doch mein Kollege ließ nicht locker, und so schenkte ich ihm schließlich ein Neues Testament. Mit zitternden Händen nahm er es. Nach einem Monat war er bereit, ebenfalls Jesus nachzufolgen. Ich dachte: Wie wahr, was Jesus sagte: ´Die Menschen werden deine guten Taten sehen und deinen Vater im Himmel preisen´".

Quelle: „FARID“, IN: OFFENE GRENZEN
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Samstag 12. August 2017, 08:56

Suche nach Anerkennung
«Erst Jesus hat mir Wert geschenkt»

Als Kind bekommt Mario Lefebre nicht die Liebe, die er braucht. Viele Jahre versucht er, durch Leistung die Anerkennung von anderen zu gewinnen. Als er Gott kennenlernt, ändert sich für ihn plötzlich alles...

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Hat seinen Wert erkannt: Mario Lefebre
Als Kind hatte ich kein Selbstvertrauen. Ich buhlte um Anerkennung, fühlte mich klein, dünn und hässlich. Mein Vater mochte mich nur, wenn ich Leistung brachte. Wehe, ich brachte eine schlechte Note nach Hause, dann war ich wieder der dumme, wertlose Junge und bekam zu hören: «Was willst du denn mal werden? Du hast eh nichts drauf. Guck mal, wie du aussiehst. Du bist wertlos wie ein Krüppel. Nichtsnutz, manchmal wünschte ich mir, du wärst gar nicht geboren...» Das verletzte mich tief. Ich sehnte mich so nach der Liebe meines Vaters. Also strengte ich mich an, besser zu werden – nur, um Anerkennung zu bekommen.

[img]http://www.livenet.ch/sites/default/files/media/cache/images/article/314553[6-22-291-276]-Mario-Lefebre.PNG[/img]


Mario Lefebre

Auch meine Mutter stand unter dem Druck, meinem Vater zu gefallen. Oft liess sie ihren Stress an uns Kindern aus, schrie uns an und schlug uns. Doch die schlimmste Strafe war, wenn mein Vater uns ignorierte. Ich erinnere mich, dass ich einmal vor ihm kniete und ihn anflehte, dass er wieder mit mir spricht. Doch er behandelte mich wochenlang wie Luft.
Reaktion auf ein kaputtes Umfeld

Meine Eltern stritten viel und tranken beide sehr viel Alkohol. Eine Zeit lang war meine Mutter täglich betrunken. Oft fühlte ich mich schuldig, weil ich sie nicht genug vor meinem Vater verteidigte. Ich dachte, wenn ich gute Leistungen bringe, kann ich die Stimmung daheim verbessern. Sport war meinem Vater wichtig und so gab ich im Sport alles. Ich wurde so ehrgeizig, dass ich ein aggressiver und unfairer Spieler wurde.

Als Jugendlicher fing auch ich an, viel Alkohol zu trinken, ich kannte es nicht anders. Mit 21 Jahren erfuhr ich dann, dass mein Vater eine Freundin hat. Ich war geschockt und getroffen. So etwas durfte doch nicht sein. Damals zog ich einen Schlussstrich. Ich wollte nichts mehr mit meinem Elternhaus zu tun haben und machte mich auf die Suche nach einem anderen Leben.
Worte, die alles verändern

Drei Jahre später machte ich eine eigenartige Erfahrung. Ich war in einer Situation, in der ich plötzlich merkte: Gott spricht mit mir. Ganz klar sagte er, dass ich aus meinem Umfeld raus muss. Ich fragte: «Wie?» Und er antwortete: «Such mich.»

So fing ich an, eine Gemeinde zu be suchen und mehr über Gott zu erfahren. Schon früher habe ich geglaubt, dass es so etwas wie Gott gibt. Aber nie hätte ich gedacht, dass er mich, den dummen, naiven, zornigen Mario liebt. Ich konnte mir nicht vorstellen, Anerkennung zu bekommen, ohne etwas zu leisten. Das war für mich neu und befreiend. Schritt für Schritt fing ich an zu glauben und erlebte inneren Frieden. Ich hatte das Gefühl, endlich angekommen zu sein. Und so gab ich Jesus mein Leben. Ich sprach ein Gebet: «Hier ist mein Leben, Herr Jesus. Ich möchte zu dir gehören.»
Der Schritt in die Freiheit

Drei Monate später lernte ich die Frau meines Lebens kennen, mein Glück schien perfekt. Doch meine Eltern lehnten mein neues Leben ab. Jetzt wollten sie nichts mehr mit mir zu tun haben. Sie kamen nicht einmal auf unsere Hochzeit und interessierten sich nicht für die Geburt unserer Kinder. Ich war so enttäuscht, traurig und wütend, bis Gott zu mir sagte: «Mario, du musst vergeben. Wenn du nicht vergeben kannst, dann leiden auch die Menschen, die du liebst.» So gab ich Jesus meinen Zorn, die Missgunst und dieses aggressive Gefühl meinen Eltern gegenüber und ich fing an zu vergeben. Ein Schritt, durch den ich frei wurde.

Viele Jahre später konnte ich mich mit meinen Eltern aussprechen und mit ihnen versöhnen. Weil ich weiss, dass Gott mich liebt, war ich nicht mehr abhängig von der Meinung meines Vaters, das half im Gespräch. Durch Jesus habe ich gelernt, meine Vergangenheit und auch mich selbst anzunehmen. Gott hat mir Wert geschenkt und Selbstbewusstsein, was mich stark macht. Jesus hat so positiv in mein Leben eingegriffen, dass ich heute als Sport-Missionar arbeite. Ich möchte einfach jedem sagen, dass Jesus uns unendlich liebt.

Seine Geschichte erzählt Mario Lefebre ausführlich hier:


[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=q_ZclpKwX58&feature=youtu.be[/youtube]
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 1. September 2017, 11:33

Vom Islamisten zum Jesus-Nachfolger

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Der Nordsudanese Yassir Eric war militanter Islamist, wünschte Juden und Christen den Tod. Wie durch ein Wunder kommt er zum Glauben an Jesus – wofür ihn sein Vater für tot erklärt. Auf seiner Flucht erlebte er Höllenqualen. In dem Buch „Hass gelernt, Liebe erfahren“ schildert er ergreifend seinen Lebensweg. Eine Rezension von Martina Blatt

„Zuerst nahmen wir unsere Gewehrkolben und droschen auf seinen Körper [Anm. d. Red.: auf christlichen Mitschüler] ein. Dann drehten wir die Waffen um und stachen mit den Messerklingen am Lauf der Gewehre in seinen Rücken, seine Beine und Arme. Zakarias dumpfe Schreie wurden immer schwächer, bis sie ganz verstummten.“ Mit dieser brutalen Szene steigt Yassir Eric in seine Biografie „Hass gelernt, Liebe erfahren. Vom Islamisten zum Brückenbauer“ ein. Der im Nordsudan geborene Autor lernte bereits als Kind zu Hause von seinem Vater, aber auch in der Koranschule, alle Andersgläubigen zu hassen. In ihm keimt dieses Gefühl bereits in frühen Jahren. Als Jugendlicher verübt er einen Mordanschlag auf seinen christlichen Mitschüler Zakaria.

Eric wächst in einer angesehenen, wohlhabenden und sehr traditionellen Familie im sudanesischen Khartum auf. Sie war wie ein patriarchalischer Clan, den Erics Großvater leitete, gefolgt von Erics Vater. Ein Verwandter war etwa maßgeblich für die Einführung der Scharia im Sudan verantwortlich. Erics Vater gehörte zu einem der ersten Muslimbrüder im Land. Bereits als Kind reiste Eric durch den Sudan und warb mit Radikalen für den Dschihad. Umso unglaublicher ist Erics Lebenswandel, den der Leser auf ergreifende Weise mitverfolgt.
Möchte Lügen der Bibel entlarven

Zu seinem Onkel Khaled, auch ein radikaler Muslim, hatte Eric eine besonders tiefe Beziehung. Dieser arbeitete für den sudanesischen Geheimdienst. Während seiner Arbeit wollte Khaled gegen eine internationale Pastorenkonferenz vorgehen und einen der Leiter töten. Doch statt ihn zu ermorden, kommt der Onkel mit dem Wort Gottes in Kontakt und wird schließlich Christ. Allein zu dieser Geschichte, die Eric packend schildert, müsste ein ganzes Buch geschrieben werden. Als Khaled dem Clan seine Konversion offenbart, wird dieser aus der Familie verstoßen und kommt ins Gefängnis. Eric ist entsetzt über den Schritt seines Onkels, gleichzeitig fragt er sich, was am christlichen Glauben dran ist, wenn sich sein geliebter Onkel dafür entschieden hat. So besorgt sich Eric eine Bibel. Nur dadurch könne er die Lügen der Bibel entlarven und seinen Onkel überzeugen, zum Islam zurückzukehren. Doch es kommt anders: Je mehr er in der Bibel liest, desto stärker ergreift ihn das Wort.

Dann erlebt Eric ein Wunder, das sein Leben für immer verändern soll. Sein kleiner Cousin, Onkel Khaleds Sohn, liegt seit vier Wochen im Koma, die Ärzte hatten ihn schon abgeschrieben. Koptische Christen kommen in das Krankenhaus und beten in Anwesenheit Erics für den Jungen. Dieser wacht aus dem Koma auf. Dieses Erlebnis, Gespräche mit einem der Kopten und die Lektüre der Bibel prägen Eric so stark, dass er zum Glauben an Jesus kommt.

Als er seine Konversion nicht mehr verheimlichen will, berichtet er der Familie von seinem neuen Glauben. Die ist entsetzt, will ihn dazu bewegen, zum Islam zurückzukehren. Doch diesen Weg will Eric nicht gehen. So verstößt ihn sein Vater aus der Familie, enterbt ihn. Er sei nicht länger sein Sohn. Damit verliert Eric all die Privilegien seiner wohlhabenden Sippe und noch schlimmer – er verliert seine Familie. In seinem Heimatland wird er verfolgt, ist auf der Flucht, der Geheimdienst nimmt ihn immer wieder fest. Er steckt ihn in ein „Geisterhaus“, wo er sieben Wochen lang Höllenqualen erlebt. Dort stinkt es widerlich nach Leichen, kein Tageslicht dringt in die Zellen, Eric hört qualvolle Schreie anderer Gefangener. Er erleidet viel Misshandlung. Diese Schilderungen gehen beim Lesen durch Mark und Bein. Die Erlebnisse verfolgen Eric bis heute.
Brückenbauer zwischen Religionen und Kulturen

Irgendwann kommt Eric frei. Er flieht und verlässt sein Heimatland. Über unterschiedliche Stationen und Hürden in Afrika lernt er seine spätere Frau aus Deutschland kennen. Die nicht ganz einfache Liebesgeschichte gibt dem Buch weitere, ganz andere Akzente.

Er beginnt ein neues Leben in Deutschland. Anfänglich muss er sich in der völlig anderen Gesellschaft zurechtfinden. Er entwickelt sich jedoch zu einem Brückenbauer zwischen den Religionen und Kulturen. Heute ruft er als evangelischer Theologe zu einem respektvollen Umgang mit Muslimen auf. Kulturelle und religiöse Verständigung sind sein Lebensprojekt. Als Leiter des Europäischen Instituts für Migration, Integration und Islamthemen an der Akademie für Weltmission in Korntal hält er Vorträge, veranstaltet Seminare und bildet in Deutschland sowie anderen europäischen Ländern Integrationsbegleiter aus. Mit seinen Erfahrungen kann er hier in Deutschland zu einer wichtigen Stimme beim Thema Integration werden.
Yassir Eric ist heute evangelischer Theologe, setzt sich für einen respektvollen Umgang mit Muslimen ein und sagt, dass Christen Flüchtlingen ihren Glauben authentisch vorleben sollen

Yassir Eric ist heute evangelischer Theologe, setzt sich für einen respektvollen Umgang mit Muslimen ein und sagt, dass Christen Flüchtlingen ihren Glauben authentisch vorleben sollen
Foto: © Adrián Butcher
Warnung vor falsch verstandener Toleranz

Eric weiß genau zu differenzieren: „Ein Islam, der Andersgläubige abwertet und Gewalt legitimiert, darf keinen Platz in Deutschland haben“, ist eine seiner Kernthesen. Er warnt auch vor falsch verstandener Toleranz. So schreibt er in seinem Buch: „Die wahre Islamisierung beginnt da, wo wir nicht zu unseren eigenen Werten stehen, wo Journalisten vermeiden, Missstände anzusprechen, aus Angst, als ,islamophob‘ zu gelten. Wenn aus falscher Rücksicht vor Muslimen in Kindergärten die Weihnachtsfeier abgeschafft wird, wenn Kirchenvertreter aus einem falschen Harmoniebedürfnis heraus die Probleme eines konservativen Islamverständnisses für unsere Gesellschaft nicht ansprechen.“ Diese „Form der Islamisierung“ sei derzeit das zentrale Problem, nicht die muslimischen Nachbarn. Deutschen rät er eine gesunde Form Patriotismus. Wenn die Einheimischen ihr Land nicht mögen, von wem sollten es dann Migranten lernen? Am Ende seines Buchs listet Eric neun wegweisende Thesen zur Diskussion über den Islam und Integration auf.

Er ist ein Gegner von aggressiver Mission. Gleichzeitig sagt er, dass Muslimen, die nach Deutschland kommen, vom christlichen Glauben berichtet werden soll. Eric sieht es problematisch, dass in den Landeskirchen eine neue Diskussion aufkomme, „die Mission unter Muslimen gänzlich in Frage stellt mit der Begründung, dass Muslime und Christen ja ohnehin an denselben Gott glaubten“. Dies würde Eric fast als „eine Einschränkung der Religionsfreiheit sehen, wenn man sich dazu entscheidet, Muslimen das Recht vorzuenthalten, von der christlichen Botschaft zu erfahren“. Er ermutigt, Flüchtlingen einen authetisch Glauben vorzuleben und diesen zu erklären.

„Hass gelernt, Liebe erfahren“ ist ein bemerkenswertes Buch eines bemerkenswerten Mannes. In dieser lesenswerten Biografie steckt so viel Emotion und Leid, aber auch Liebe und Kraft. Diese Geschichte zeigt, dass Gottes Wirken unfassbare Wege kennt; und aus einem Islamisten ein Jesus-Nachfolger werden kann. Dieses Lebensbild kann Menschen in ihrem Glauben ermutigen. Die Hintergrundinformationen und Thesen sind aber auch für alle richtungsweisend, die an einem kritischen und respektvollen Dialog mit dem Islam interessiert sind. (pro)
Foto: adeo

Yassir Eric: „Hass gelernt, Liebe erfahren. Vom Islamisten zum Brückenbauer“, adeo, 224 Seiten, 18 Euro, ISBN: 9783863341770

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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Dienstag 5. September 2017, 07:36

Im Party- und Drogenrausch
Andreas Bühne: «Ich hielt nichts von Gott, bis er mich rettete»

Andreas Bühne wächst in einem christlichen Elternhaus auf, doch lange hält er Gott für eine Spassbremse. Er will frei sein und ohne Limit leben und merkt gar nicht, dass er immer tiefer sinkt. Erst ganz unten entdeckt er, wie Gott wirklich ist, und findet, wonach er sich immer gesehnt hat...

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Andreas Bühne
Schon mit zehn Jahren habe ich gelogen und gestohlen, um interessant zu sein und im Vordergrund zu stehen. Ich setzte auch Gewalt ein, obwohl ich Angst davor hatte. Aber mein Plan ging auf, ich hatte viele Freunde und mein Leben machte mir Spass.

Mit 14 Jahren kam ich zum ersten Mal mit Drogen in Berührung. Ich hatte keine Hemmungen, an der Tüte zu ziehen, auch wenn andere mich davor warnten. Das war doch alles nur ein Spiel. Die Zukunft interessierte mich nicht – ich wollte jetzt leben. Völlig emotionslos begann ich mit 16 eine Lehre und auch hier war ich wieder der Faxenkönig, ständig am Blaumachen und auf Partys unterwegs. Inzwischen war ich schon so in Drogen und Alkohol verwickelt, dass ich die Ausbildung irgendwann abbrach.

Ich kam in die Gastronomie, was ich toll fand: Jedes Wochenende Party und dafür bekam ich auch noch Geld. Einmal fuhr ich ohne Führerschein betrunken Auto und raste in einen Baum, aber ich hatte Glück und überlebte. Meine Eltern hofften, dass ich nun endlich aufwache und mein Leben ändere, aber schon im Krankenhaus ging die Party weiter.
Es geht bergab

Durch Einbrüche und Diebstähle hielt ich mich nun über Wasser und schliesslich begann ich, mit einem Freund Marihuana aus Holland über die Grenze zu schmuggeln. Es entwickelte sich daraus ein gutes Geschäft und wir wurden immer leichtsinniger. Einmal sahen wir, wie Beamte an der Grenze Autos durchsuchten. Ich war schon vorbestraft und wusste, dass ich eine saftige Strafe bekommen würde, sollte ich erwischt werden. Zum ersten Mal nach vielen Jahren fing ich an zu beten und sagte zu Gott: «Wenn du mich hier durchkommen lässt, mache ich Schluss mit den Drogen und beginne ein anständiges Leben!» Gott hörte mein Gebet, es war ein Wunder, denn man konnte uns ansehen, dass wir Drogen nehmen. Aber kaum waren wir über die Grenze, feierten wir uns selbst; mein Gebet und mein Gelübde waren vergessen. Danach ging es mit meinem Leben rapide bergab.
Tief im Schlamassel

Wieder mal fuhr ich ohne Führerschein und auf Drogen Motorrad und landete mit einigen Brüchen im Krankenhaus. Um meine Haut zu retten und weil ich gar keine Krankenversicherung hatte, gab ich vor, mein Bruder zu sein. Doch nachts wurde mir klar, dass ich auffliegen würde und so floh ich aus dem Krankenhaus. Jetzt wurde ich auch noch von der Polizei gesucht.

Ich war wirklich am Ende. Ich hatte mein Leben vollständig verbockt. Ich wusste echt nicht mehr weiter und so beschloss ich, meinem Leben ein Ende zu setzen. Ich betäubte mich mit allen Drogen, die ich hatte – aber dann überfiel mich riesige Angst. Ich wusste, dass ich, so wie ich gelebt hatte, nie in den Himmel kommen würde. Auf einmal schoss mir ein Bibelvers aus meiner Kindheit durch den Kopf: «Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.» In grösster Not wandte ich mich jetzt an Gott: «Wenn du aus meinem Leben noch etwas machen kannst, dann rette mich.» Daraufhin schlief ich unter dem Einfluss der Drogen ein. Aber ich überlebte.
Neuanfang

Am nächsten Morgen wusste ich, dass ich mein Leben wirklich ändern muss. Ich fuhr zu einem Freund, der mir erklärte, dass Jesus für meine Schuld am Kreuz gestorben ist. Dass er mir vergeben kann und einen Neuanfang schenken kann, wenn ich ihn um Vergebung bitte und mit ihm ernst mache.

Jesus die Kontrolle über mein Leben zu geben, das war das Beste, was mir passieren konnte. Mir war klar, dass ich nicht in der Lage war, mein Leben selbst zu meistern. Also sagte ich zu Gott, dass er doch bitte in mein Leben kommen soll. Ich begann, ihm meine Schuld zu bekennen und bat um Vergebung. Wie ich mich danach fühlte, könnt ihr euch nicht vorstellen: diese Erleichterung! Es war, als würden Tonnen der Last von mir fallen. Mein Leben war bisher nur noch von Angst bestimmt: Würden meine Lügen auffliegen? Erkennt mich jemand, den ich bestohlen habe? Jetzt liess ich mich in die Hände Gottes fallen. «Oh Happy Day!»

Ich kam bei Freunden unter und fing ein neues Leben an. Ich machte einen Entzug, lernte immer mehr über Gott und erkannte, dass Leben mit ihm wahre Freiheit bedeutet. Ich lernte auch, Verantwortung zu übernehmen und fand einen Job in einer christlichen Buchhandlung. Die Sache mit Jesus war die beste Entscheidung meines Lebens. Ich muss mich nicht mehr um Anerkennung bemühen, weil ich weiss: Ich bin von Jesus geliebt. Dafür danke ich Jesus.

23 Jahre lang lebte Andreas Bühne drogenfrei und setzte sich dafür ein, dass Menschen von Jesus erfahren. Vergangenes Jahr ist er überraschend gestorben. Doch seine Familie ist sicher, dass sie ihn eines Tages im Himmel wiedersehen wird.
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