Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Was hast du mit Gott erlebt? WIe Bist zum Glauben gekommen?

Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Freitag 9. Juni 2017, 17:24

Dies Geschichte ermutigt, auch für Terroristen zu beten, denn auch sie sind von Gott gliebt und auch nach ihnen streckt sich Jesu Hand aus.
Medo* hatte große Hoffnungen in den »Islamischen Staat« gesetzt. Nachdem dieser Mossul eingenommen hatte, wo er studierte, schloss Medo sich der Gruppe an. Doch als er die immer neuen Gräueltaten der Miliz miterlebte, war der junge IS-Kämpfer entsetzt. Christen wurden vertrieben oder grausam ermordet, jesidische Frauen und Kinder als Sklaven verkauft und selbst Muslime, die dem neuen Regime nicht gehorchten, wurden umgebracht. Medo beteiligte sich an der Vertreibung der Christen, doch innerlich wurde er immer mehr von Fragen und Zweifeln zerrissen.
Medos Bauchschmerzen waren chronisch geworden. Er hatte das Gefühl, ständig einen Knoten im Magen zu haben. Ein paar Tage nach dem Zwangsexodus der Christen hatte er gehofft, dass das Schlimmste überstanden war. Als er durch die Stadt ging, um seinen Kopf klar zu bekommen, und aus einer Seitenstraße auf eine der Hauptstraßen einbog, sah er etwas, das ihm speiübel werden ließ. Etwa fünfzig Meter entfernt hingen vier Männer, die in seinem Alter sein mochten, an hölzernen Kreuzen; durch ihre Hände und Füße waren Nägel getrieben. Einen Steinwurf von den Kreuzen entfernt standen zwei IS-Kämpfer, die ihre Offiziere zur Bewachung der Kreuze zurückgelassen hatten.
Alles in Medo verlangte danach, diesen jungen Männern zu helfen, die der Bevölkerung demonstrieren sollten, was es kostete, als Christ in Mossul zu bleiben. Es zog ihn magisch zu den Gekreuzigten hin. Er ging stumm in ihre Richtung. Die Straße war fast leer und Medo schätzte, dass sie schon seit Stunden da hingen und in der sengenden Hitze nicht mehr lange leben würden.
Knapp zehn Meter von den Kreuzen entfernt blieb Medo stehen und schaute zu den blutverschmierten Männern hoch. Sie beteten und sangen! Medo konnte die Worte gerade so verstehen – und was er da hörte, erschütterte ihn noch mehr als die Kreuzigungen selbst. Einer der Männer bat Gott, den IS-Kämpfern zu vergeben. Die anderen sangen leise, fast flüsternd ein Anbetungslied: „Zeedo el-Maseeh tasbeeh … Lobt Jesus Christus immer mehr.“
Als einer der Männer mühsam den Kopf hob, um besser Luft zu bekommen, lächelte er Medo an. Und Medo merkte: Diese vier Männer hatten Frieden. Und er? Er hätte sich am liebsten umgebracht. Von Verzweiflung überwältigt stand er da und betrachtete diese furchtlosen Christen viele lange Minuten vielleicht war es sogar eine Stunde; Medo wusste es nicht. Aber als er den letzten keuchenden Atemzügen des Mannes lauschte, der ihn angelächelt hatte, spürte er einen Ruck in seinem Herzen, einen plötzlichen Mut. Der Terrorist wider Willen wusste plötzlich, dass er bei der ersten sich bietenden Gelegenheit den IS verlassen und, wenn nötig, von Mossul fortgehen würde.
Nach etwa drei Monaten gelang Medo die Flucht in die christliche Stadt Alqosh, wo ihm Christen zur Weiterreise nach Istanbul verhalfen. Fast eine Woche lang lief Medo ziellos durch die Innenstadt von Istanbul, während er die Gräuel zu begreifen versuchte, die er in den vergangenen sechs Monaten miterlebt hatte. Als er eines Abends alleine im Foyer des Hotels saß, sprach ihn ein Iraker an. Der Mann stellte sich als Sameer* vor und lud Medo zu einer christlichen Versammlung ein. Zögernd entschied sich Medo mitzukommen.
Sameer öffnete die Tür zu einem Versammlungsraum. Medo ging hinein und blieb wie angewurzelt stehen. Mehrere Sekunden lang starrte er die Menschen in dem Raum an, dann schaute er kurz zu Sameer hin, hob die Hände vors Gesicht und begann zu schluchzen.
„Medo! Was ist?“ Sameer nahm Medo in die Arme und drückte ihn. „Warum weinst du, mein Freund?“ „Ich kenne das Lied, das die da singen.“ Medo presste die Worte hervor. „Das …
habe ich schon mal gehört.“ „Zeedo el-Maseeh tasbeeh … Lobt Jesus Christus immer mehr.“
* Namen geändert (Open Doors)
Medo schreibt: „Bitte beten Sie für mich. Ich bin mittlerweile in den Irak zurückgekehrt und wohne in Erbil in der Autonomen Region Kurdistan, keine hundert Meilen von Mossul entfernt. Jesus gibt mir Leben und ich möchte nichts lieber als den Menschen erzählen, wie er mich gerettet hat – mich, ein ehemaliges Mitglied des IS, der gefürchtetsten Terrorgruppe der Welt.“

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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 9. Juli 2017, 19:22

China: Was geschieht in Heilongjiang?

Heilongjiang ist eine Provinz im kalten Nordosten Chinas mit etwa 45 Millionen Einwohnern. In den letzten 10 Jahren kam es durch einen erwecklichen Aufbruch und das ständige Gründen von neuen Hauskirchen zu einer missionarischen Bewegung, die dazu geführt hat dass Kirchenleiter heute ca. 2,5 – 3 Millionen Christen in der Region zählen, berichtet das Missionswerk „Asia Harvest". Eine Schlüsselrolle bei der Ausbreitung dabei sind ganz normale Christen, deren Leben von Gott radikal verändert wurde, wie zum Beispiel

Schwester Wei
Sie berichtet: „Bevor ich Christ wurde arbeitete ich für die Regierung im Norden von Heilongjiang. Mein Job war es, Familien mit zwei oder mehr Babys zu finden (nur eins ist erlaubt) und sie zu melden. Die Familien wurden dann bestraft, oft wurden die Extra-Kinder weggenommen und umgebracht, oder die schwangeren Mütter wurden zur Abtreibung gezwungen. Durch meine Arbeit waren schließlich meine Hände mit Blut vom Tod hunderter von ermordeter Babys besudelt. Im Jahr 1984 wurde ich ernsthaft krank und bettlägerig. Neben Krebs diagnostizierten die Ärzte 22 weitere Krankheiten. Es war schrecklich und schmerzhaft. Die Krankheiten wurden schlimmer und der Arzt sagte meiner Familie sie sollten sich auf meinen Tod vorbereiten. Eine Nachts jedoch hatte ich einen Traum.

Von Krebs und weiteren Krankheiten geheilt
In meinem Traum sah ich ein Kreuz, genauso wie das Kreuz aussah, das meine Tante trug, die Christ war. In dieser Nacht auf meinem Sterbebett hörte ich eine Stimme, die klar zu mir sagte: ´Du wirst das Salz der Erde sein, das Licht der Welt. Du wirst für den Herrn ein Zeuge sein." Am nächsten Morgen rief ich meine Tante. Sie meinte: ´Nur das Kreuz von Jesus kann dich retten.´ Ich weinte stundenlang, als ich mein Herz und meine Seele vor Gott ausschüttete und für alle meine üblen Taten Busse tat. Durch seinen Namen wurde ich nicht nur errettet, sondern von allen meinen Krankheiten komplett geheilt!

5 Jahre ohne Schlaf
Eine Freundin nahm mich mit in eine Hauskirche, wo ich mehr von Gottes Wort erfuhr. Nachdem ich Christin geworden war, kündigte ich meinen Job bei der Regierung. Jede Nacht las ich die Bibel, und obwohl ich weiß dass es unglaublich klingt: mein Leben wurde ein Kreislauf von Arbeit in einer Fabrik bei Tag, dem Leiten von Hauskirchentreffen am Abend, und Bibellesen in der Nacht. Ich versuchte jede Nacht 15 Kapitel der Bibel auswendig zu lernen. Fünf Jahre lang – der Herr ist mein Zeuge - habe ich überhaupt nicht geschlafen. Und so konnte ich schließlich predigen gehen. Das war für meine Verwandten und Nachbarn erstaunlich, denn ich hatte nur zwei Jahre die Schule besucht und konnte vor meiner Bekehrung nicht sehr gut lesen.

Wenn sich der ganze Bus bekehrt
Als Vollzeit-Evangelistin habe ich häufig gepredigt, etwa in öffentlichen Bussen. Immer erlebte ich, wie der Heilige Geist große Vollmacht gab und viele Passagiere in Tränen zusammenbrachen, ihre Sünden bekannten und ihre Leben Jesus anvertrauen wollten. Manchmal musste der Busfahrer rechts ran fahren, während ich mit den Passagieren betete, die sich bekehren wollten. Einmal wollten sich alle auf der Stelle taufen lassen – einschließlich dem Busfahrer und dem Schaffner.

Furchtlosigkeit vor den Behören
Auch in Gefängnissen konnte ich predigen, vor allem deshalb weil es mir vergönnt gewesen war, den Chef der Sicherheitsbehörde zu Jesus zu führen. Einmal haben sich über 180 Frauen – einschließlich einige der Wärter – entschlossen, Christus nachzufolgen. Eines Tages ging ich zu den 3 Top-Leuten im Religious Affairs Büro und ermahnte sie, damit aufzuhören die Christen zu verfolgen – und damit Jesus selbst. Zwei der drei Leiter zeigten Einsicht, der dritte war sehr stur und versprach, er werde weiterhin die Christen verfolgen. Kurz darauf hatte sein Sohn einen tödlichen Autounfall. Der Mann nahm das als eine Warnung von Gott und tat Buße."

Quelle: ASIA HARVEST;
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Samstag 15. Juli 2017, 17:39

Christian Penka-Laub will eigentlich nichts von Gott wissen und liest nur einem Freund zuliebe in der Bibel. Doch dann stellt eine Bibelstelle sein Leben auf den Kopf …

Ich war 16 und Atheist. Klaus, mein bester Freund, ging in einen Bibelkreis – für mich war das nichts, aber für ihn fand ich es okay. Spinnen darf ja jeder, dachte ich mir.

Was ich nicht wusste: Er war während seines Konfirmandenunterrichts zum lebendigen Glauben gekommen. Was ich auch nicht wusste: Klaus begann für mich zu beten. Nicht dass er wirklich geglaubt hätte, ich würde mich für Gott öffnen, dazu war ich wohl zu ablehnend – aber er betete.

Was Klaus mit mir vorhatte, merkte ich spätestens in dem Moment, als er mir eine Bibel gab. Darin solle ich lesen. Er nervte mich damit so lange, dass ich ihm schließlich versprach, in dem Ding zu lesen. Allerdings ließ ich diesem Versprechen zunächst keine Taten folgen. Wir waren zwar beste Freunde und das hieß für uns: Ein einmal gegebenes Wort ist hundertprozentig bindend. Aber – ich hatte ja nicht gesagt, wann ich mein Versprechen einlösen und wie viel ich in dem Buch lesen wollte …
Auf Nummer sicher gehen

Mein Freund hatte Ausdauer. Er fragte in regelmäßigen Abständen nach, ob ich denn nun endlich mal in die Bibel reingesehen hätte. Irgendwann hatte ich die Nase voll und wollte dieses Thema vom Tisch haben. Es blieb mir nichts übrig, als zumindest ein bisschen in der Bibel zu lesen – versprochen war versprochen. Also setzte ich mich eines Tages in mein Zimmer und wollte anfangen. Zugleich wollte ich aber auf Nummer sicher gehen, dass ich die Sache damit auch wirklich abhaken konnte. Den theoretisch möglichen, aber für mich völlig unwahrscheinlichen Fall, dass Gott doch existieren könnte, wollte ich verbindlich ausschließen. Also betete ich so in etwa das Folgende: „Gott, ich glaube nicht, dass du existierst, aber wenn, dann gib mir ein Zeichen. Wenn es dich aber nicht gibt und nichts passiert, weiß ich, dass das Thema erledigt ist und ich mich nie wieder in meinem Leben damit beschäftigen muss.“ Unter so einem Zeichen, das Gott hätte geben können, wenn er existierte, stellte ich mir vor: Der Tisch oder Stuhl würde sich in die Luft erheben oder Ähnliches – das hätte mich überzeugt.

Dann schritt ich zur Tat. Nach dem Zufallsprinzip schlug ich die Bibel an einer beliebigen Stelle auf – in der festen Erwartung, auf irgendetwas Belangloses und Altmodisches zu stoßen. Folgendes war es, das ich dann las:

„Da traten die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm; die versuchten ihn und forderten ihn auf, sie ein Zeichen vom Himmel sehen zu lassen. Aber er antwortete und sprach zu ihnen: Des Abends sprecht ihr: Es wird ein schöner Tag werden, denn der Himmel ist rot. Und des Morgens sprecht ihr: Es wird heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trübe. Über das Aussehen des Himmels wisst ihr zu urteilen, über die Zeichen der Zeit aber könnt ihr nicht urteilen? Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht fordert ein Zeichen; doch es wird ihm kein Zeichen gegeben werden, es sei denn das Zeichen des Jona. Und er ließ sie stehen und ging davon.“ (Matthäus 16, 1-4; hier zitiert nach der Lutherbibel 2017).
Einsturz meines Gedankengebäudes

„Dann gib mir ein Zeichen“, hatte ich gebetet. Und nun hatte ich ein Zeichen! Und zwar dadurch, dass mir kein Zeichen gegeben wurde. Und der, der es mir gab bzw. nicht gab, hatte mich auch noch als „böses Geschlecht“ angesprochen. Sofort wusste ich, dass es so war. Und ich wusste auch: Wenn Jesus in diesem Bibelabschnitt zu Wort kommt, dann ist das ein Reden Gottes, denn dass Jesus als gleichbedeutend mit Gott angesehen wird, war mir durch meine rudimentäre Vorbildung bekannt.

Ich war völlig platt. Mir war klar: Wenn das kein Zufall sein sollte, müsste sich mein Leben aufgrund dieses Erlebnisses total ändern. Irgendwie lief in mir ein Film ab, in dem ich sah, wie mein gesamtes Gedankengebäude, auf dem mein Leben aufgebaut war, zusammenstürzte. Das begriff ich innerhalb einiger Sekunden.

Eigentlich war ich schon überzeugt, doch zu meiner eigenen Sicherheit prüfte ich noch nach, ob vielleicht so etwas an ganz vielen Stellen der Bibel steht. Mehrere Stichproben ergaben aber völlig andere Inhalte, die ich persönlich nicht zuordnen konnte. Da diese Bibelausgabe ungefähr 1.000 Seiten hatte und ich nicht einmal eine vollständige Seite gelesen hatte, musste die Wahrscheinlichkeit also bei weniger als 1 zu 1.000 liegen, dass ich gerade auf diese Bibelstelle stieß. Diese Wahrscheinlichkeit war mir bei Weitem ausreichend – das konnte kein Zufall sein. (Ich war damals schon ein „Zockertyp“, und das schien Gott gewusst zu haben.) Ich war bereit, mein Leben zu ändern.
Unterschrift unter dem Vertrag

Am folgenden Tag ging ich zu Klaus, gab ihm die Bibel wieder und fragte ihn, ob er mich das nächste Mal in seinen Jugendkreis mitnimmt. Er war baff – und dieses Erstaunen überspielte die Situation, dass ich da ja eigentlich mit einer Niederlage zu ihm gekommen war.

Es hat noch ein paar Monate gedauert, bis mir jemand erzählte, was das Evangelium eigentlich bedeutet, wie es sich mit der Schuld des Menschen und dem Kreuzestod von Jesus verhält und wie man sein Leben ganz Christus anvertraut. Dies zu tun war für mich kein Problem; ich habe es sofort gemacht, als davon hörte. Denn das geschilderte Erlebnis zuvor war meine eigentliche Bekehrung gewesen. Der Rest war Formsache, ich sah es nur als quasi Unterschrift unter einen Vertrag, der mündlich schon lange ausgehandelt war.

Auf diese Weise bin ich also durch ein Bibelwort zum Glauben gekommen. Ich habe meine Geschichte aus dem Abstand, nach ein paar Jahrzehnten, rekonstruiert und vielleicht nicht alle Details exakt im Gedächtnis behalten. Aber im Grunde ist es so abgelaufen wie berichtet: Als ich sicher gehen wollte, dass es Gott nicht gibt, als ich ihn um ein Zeichen bat, das ich ja eigentlich nicht haben wollte – da ließ er mir durch die Bibel sagen, dass ich tatsächlich kein Zeichen bekäme. Und genau das war sein Zeichen für mich.

Christian Penka-Laub ist Mathematiker und arbeitet in einer Unternehmensberatung für betriebliche Altersversorgung.
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Re: Wie ich Christ wurde - Zeugnis

Ungelesener Beitragvon ShalomGemeinde » Sonntag 23. Juli 2017, 09:42

Satanist begegnet Gott
«Ich wollte einen Pastor töten»

Als Michael Leehan von einer dämonischen Macht den Befehl bekommt, einen Pastor zu töten, gehorcht er. Doch dann begegnet er der Gnade Gottes.

Bild


Michael Leehan
Ich bin in Kalifornien aufgewachsen. Meine Familie ging in die Kirche, aber sie lebte ihren Glauben nicht. Sie misshandelte mich physisch, psychisch und sexuell. Dieser Widerspruch hinterliess tiefe Wunden. Mit Gott wollte ich nichts zu tun haben.

Die Entscheidung

Als ich älter war, flüchtete ich mich in Partys, Drogen und Alkohol. Mit zwanzig heiratete ich, doch ich war unerträglich, und so liess sich meine Frau wieder von mir scheiden.

Einsam und wütend hielt ich mein ganzes Versagen Gott vor. Ich war überzeugt, dass er die Schuld am meinem Elend trug. Wenn er kein Interesse an mir hatte, konnte ich mich genau so gut der Gegenseite zuwenden. So bat ich Satan, in mein Leben zu kommen. Und mit ihm erfüllten mich die perversesten Gedanken.

In derselben Nacht hatte ich den Drang, mich zu ritzen. Mit einem scharfen Messer schnitt ich mir den Arm auf und schenkte dem Teufel mein Blut. Das tat ich nun immer, wenn ich zu ihm betete. Manchmal opferte ich auch Tiere aus der Nachbarschaft.
Der Befehl zu töten

Eines Abends hörte ich seltsame Geräusche aus dem Wohnzimmer. Jemand kratzte an den Wänden, stöhnte und murmelte. Als ich in das Zimmer ging, spürte ich die Gegenwart des Bösen. Die dämonische Macht sagte mir: «Töte Craig Groeschel.» Wie besessen von dem Gedanken, beschloss ich, den Pastor umzubringen.

Ein Jahr lang beobachtete ich ihn, bis ich ich bereit war. Doch als ich voller Hass den Vorraum seiner Kirche betrat, geschah etwas Eigenartiges. Alles, was ich dort sah und hörte, berührte mich auf unglaubliche Weise. Ich konnte mich dem gar nicht entziehen, es war so rein und voller Liebe.

Als ein Ordner zu mir kam, konnte ich nicht anders, als ihm meine Mordabsichten zu offenbaren und so schnell wie möglich die Kirche zu verlassen.
Gezogen von Gott

Am darauffolgenden Sonntag ging ich wieder hin, vergass aber meine Waffe. Natürlich wurde ich von der Security abgefangen und durchsucht. Doch sie fanden nichts. Als sie wissen wollten, was ich hier suche, sagte ich: «Ich glaube, ich suche nach Gott.» Zu meiner Überraschung riefen sie nicht die Polizei, sondern baten mich, nach Hause zu gehen. Sie wollten beten und sich dann bei mir melden.

Schon am nächsten Tag riefen sie bei mir an und luden mich in den nächsten Gottesdienst ein. Die einzige Bedingung: Ich sollte neben der Security sitzen.

Die Güte, die sie mir entgegenbrachten, berührte mich. Immerhin hatte ich ihren Pastor töten wollen. Nie zuvor habe ich erlebt, dass jemand auf Hass mit Liebe reagiert. Schon allein deswegen ging ich hin.
Innere Kämpfe

Doch Satan liess nicht locker. Von dämonischen Mächten getrieben, wollte ich mich umbringen. Als ich meinen Abschiedsbrief schrieb, schrie ich zu Gott. «Wenn du wahr bist, dann hilf mir. Ich habe gelogen, getötet, betrogen und alle verletzt – sogar dich. Wo bist du? Ich brauche dich und zwar nicht erst morgen.»

Da spürte ich, wie mich ein unbeschreiblicher Frieden erfüllte. In nur einem Augenblick fühlte ich mich sicher, geborgen und heil. Es war, als würde jede Zelle meines Körpers Gottes Gegenwart aufsaugen. Noch am selben Abend liess ich mich taufen und wurde frei.

Heute bin ich ein völlig anderer Mensch. Natürlich mache ich immer noch Fehler, aber ich weiss, dass ich zu Jesus gehöre. Er verändert jeden, der sich ihm zuwendet. Er ist mein Erlöser.
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